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    <title>Abt Gaiser Blog - Kultur</title>
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    <description>World Famous Matthias Häger bloggt über Eishockey, IT, Bücher, Filme, Typo3 und was ihn sonst noch so umtreibt</description>
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    <pubDate>Sat, 14 Mar 2009 10:09:44 GMT</pubDate>

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    <title>Filmkritik: The Wrestler</title>
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            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matthias Häger)</author>
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    Da ich mir den gestrigen Abend nicht vor dem Liveticker der Wild Wings verderben wollte, konnte ich Barbara leicht überreden mal wieder ins Kino zu gehen. &lt;strike&gt;Unsere&lt;/strike&gt; Meine Wahl fiel auf &lt;a href=&quot;http://www.thewrestler.kinowelt.de/&quot;&gt;The Wrestler&lt;/a&gt;. Ein mit dem Goldenen Löwen und einem Golden Globe ausgezeichneten Film mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Mickey_Rourke&quot;&gt;Mickey Rourke&lt;/a&gt; in der Hauptrolle unter der Regie von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Aronofsky&quot;&gt;Darren Aronofsky&lt;/a&gt;. Gleich vorweg: Absolute Empfehlung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz zur Story: Rourke spielt Randy &amp;quot;The Ram&amp;quot; Robinson, einen alternden Profi-Wrestler, der seine großen Zeiten seit 20 Jahren hinter sich hat und sich mühsam sein Geld mit Kämpfen in Schulturnhallen verdient, in einem heruntergekommenen Wohnwagen lebt und den meisten Teil seiner Freizeit in einem Strip-Schuppen verbringt, da er dort mit seiner Lieblingsstripperin die einzige echte oder vermeintliche Ansprechpartnerin in seinem Leben hat. Er hat eine Tochter, die er schon seit Jahren nicht mehr gesehen hat und schafft aushilfsweise in einem Supermarkt-Lager. Aufgrund von jahrelangem Steroid-Mißbrauch erleidet er nach einem Kampf einen Herzinfarkt und der Arzt rät ihm eindringlich mit dem Wrestling aufzuhören. The Ram versucht sein Leben neu zu ordnen, sucht sich einen Job, nimmt Kontakt zu seiner Tochter auf - und scheitert vollständig.......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade das hier angedeutete macht den Film so sehenswert. Es ist kein Happy-End Film. Er hat keinen unangreifbaren Superhelden. Es ist kein typischer Sportfilm an dem wie bei den Rocky-Filmen am Ende der Gute doch noch gewinnt. The Ram ist ein gebrochener Held, ein Versager, ein Gescheiterter, der sich mühsam über Wasser hält und seinen Körper quält und schindet um am Ende nichts herauszubekommen. Rourke spielt den vernarbten alten Recken mit einer unglaubichen Glaubwürdigkeit und Intensität. Der unstete Lebenswandel von Rourke passt perfekt auf die von ihm erstklassig verkörperte Rolle. Bereits nach wenigen Minuten hat man das Gefühl, das man nicht Rourke sondern wirklich The Ram auf der Leinwand sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Intensität zeigt sich vor allem in der Darstellung der Kämpfe. Wenn sich die Recken vor wenigen hundert Zuschauer für ein paar wenige Dollar gegenseitig mit Tackern, Reißnägeln und Stacheldraht bearbeiten, dann dreht sich einem fast der Magen um und man fragt sich wirklich &amp;quot;Wer will sowas eigentlich sehen?&amp;quot; Wie tief müssen Menschen sinken, dass sie es nötig haben solche Perversitäten für Geld zu machen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde mich durchaus Wrestling-Sympathisant bezeichnen und schaue immer mal wieder gerne bei DSF und Eurosport in die Übertragungen der WWE rein. Doch es ist eine reine Glitzerwelt und dieser Film zeigt eindrücklich, dass die großen Zeiten der Helden auch schnell vorbeigehen und bietet nebenbei interessante Einblicke in die Umkleiden, zeigt wie sich die Kämpfer vorbereiten um sich der Show wegen im Ring dann selber zum Bluten zu bringen und gemeinsam die Kämpfe absprechen. Die Fassade der comicartigen Ringhelden zerbricht blitzschnell und gibt den Blick frei auf einen Abgrund aus Steroiden, Drogenmißbrauch und einem total verpfuschten Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die sehr unruhige Kamera von Aronofsky, die The Ram oft mit wenigen Zentimetern Abstand folgt, gibt dem Film teilweise den Charakter einer Dokumentation und gibt dem Zuschauer noch viel mehr das Gefühl den Protagonisten wirklich zu begleiten und immer tiefer in seine Welt mit abzutauchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was dem Film bei mir die Höchstwertung verweigert, ich hätte mir ein paar mehr Hintergründe gewünscht, warum The Ram abgestürzt ist, warum er keinen Kontakt zu seiner Tochter hat; im Grunde genommen alles Sachen, die sich perfekt für einen Director&#039;s Cut eignen. Insgesamt aber ist diese in der Form seltene Charakterstudie mit einem grandiosen Mickey Rourke ein absolute &amp;quot;Must-See&amp;quot;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9,5 von 10 Punkten.  
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    <pubDate>Sat, 14 Mar 2009 11:09:44 +0100</pubDate>
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    <title>Wicked - Die Hexen von Oz!</title>
    <link>http://www.matthiashaeger.de/archives/82-Wicked-Die-Hexen-von-Oz!.html</link>
            <category>Kultur</category>
            <category>Unterwegs</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matthias Häger)</author>
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    Da ich am 8. Januar jetzt schon drei Jahre &lt;strike&gt;in Gefangenschaft&lt;/strike&gt; mit meiner Freundin zusammen bin, hielt ich es für angebracht ein bißchen &lt;a href=&quot;http://huehueteotl.files.wordpress.com/2007/12/cash-jackpot.jpg&quot;&gt;Geld&lt;/a&gt; für ein anständiges Geschenk zu investieren. Da ich weiß, dass ihr Musicals gefallen und da ich wußte, das in Stuttgart zur Zeit ein sehr positiv bewertetes Musical namens &lt;a href=&quot;http://www.stage-entertainment.de/musicals/wicked-die-hexen-von-oz/wicked-die-hexen-von-oz.html&quot;&gt;Wicked&lt;/a&gt; läuft, habe ich 1+1 zusammengerechnet und für das Stück zwei Karten für den gestrigen Mittwoch erworben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was soll ich sagen? Das Lächeln war umwerfend, die Freude war groß und nach dem Musical gestern war die Freude noch viel größer. Ein sehr schönes Gefühl &lt;img src=&quot;http://www.matthiashaeger.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Story ist eine Art Vorgeschichte zum Klassiker &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/B00004WCNP?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00004WCNP&quot;&gt;Der Zauberer von Oz&lt;/a&gt; und beschreibt den &amp;quot;Werdegang&amp;quot; der beiden Hexen zur guten und zur bösen Hexe und die Entstehung der verschiedenen Figuren wie den Blechmann, die im Zauberer-Film eine Rolle spielen. Elphaba - die Grüne und Glinda - die Blonde können sich erst nicht ausstehen, werden dann zu Freundinnen, kommen sich dann wieder im Streit um einen Mann ins Gehege und am Ende ist es tragisch und glücklich zugleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir hat es leider nicht ganz so gut gefallen. Technisch war die Inszenierung top, Bühnenbild, Spezialeffekte und auch die gesangliche Leistungen waren erste Sahne. Wir saßen mittig in der dritten Reihe und hatten wirklich einen tollen Blick auf die Bühne. Aber zwei Sachen störten mich eben doch: 1. Die Story ist - das kann man auch oben lesen - eine Schnulze sondergleichen, die Verwirrungen um &amp;quot;du bist meine Freundin&amp;quot; und &amp;quot;ich will die beliebtere sein&amp;quot; erinnern an eine Folge &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/B0017HHQGG?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0017HHQGG&quot;&gt;Sex and the City&lt;/a&gt;&amp;quot; im Zauberwald. Nix für mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Punkt sind die Songs und Lieder im Stück. Sie sind für mich wenig einprägsam und es sind auch keine bekannten Stücke. Schaut man sich Tanz der Vampire, das Queen- oder das Abba-Musical an, dann kennt man die Lieder, kann teilweise sogar mitsummen und ist so gleich viel besser im Stück drin. Da ich bei Wicked gar nix kannte und auch nix dabei war, was ich mir jetzt wieder anhören würde, konnte mich das Stück musikalisch nicht so begeistern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Opulent, technisch perfekt - aber mitgerissen hat es mich nicht. Dafür hat es aber Barbara sehr, sehr gut gefallen und da es das Geschenk für sie war, ist das auch die Hauptsache. &lt;img src=&quot;http://www.matthiashaeger.de/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
  
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    <pubDate>Thu, 05 Feb 2009 15:21:36 +0100</pubDate>
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    <title>Tom Clancy - einer meiner Lieblingsautoren</title>
    <link>http://www.matthiashaeger.de/archives/41-Tom-Clancy-einer-meiner-Lieblingsautoren.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matthias Häger)</author>
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    &lt;br /&gt;
Ich hab ja schon ein paar Bücher vorgestellt und bin auch allgemein gerne mit einem Buch beschäftigt. Ein richtiges Buch ist doch immer noch etwas anderes als ein Computerbildschirm und mein Laptop wird unter der Bettdecke auch immer so heiß. Dabei bin ich folgender Lesetyp: &amp;quot;Eher selten und dann heftig&amp;quot;. Das heißt, ich kann auch schonmal wochenlang kein Buch anfassen und dann einen dicken Wälzer in zwei Tagen durchlesen. Einer meiner Lieblingsautoren die ich hier in loser Folge vorstellen möchte ist der Amerikaner &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Clancy&quot;&gt;Tom Clancy&lt;/a&gt; mit seiner Romanreihe über Jack Ryan. Die Titel der Reihe - die ich alle besitze -  sind untem im Karussell aufgeführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den 12 Büchern, die teils lose, teils direkt aufeinander aufbauen begleitet der Leser die Figur des smarten US-Amerikaners Jack Ryan, der als ausgebildeter Historiker beim CIA seine Karriere beginnt und mit praktische jedem Buch einen Schritt auf der Karriereleiter nach oben macht. Vom CIA-Chef über den Nationalen Sicherheitsberater wird er am Ende gar zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Die typische Aufstiegsgeschichte vom Tellerwäscher zum Millionär, gepaart mit einer Vorzeigefamilie mit vier Kindern, bedient typische amerikanische Klischees, stören aber nicht weiter. Die Bücher strotzen sowieso vor Patriotismus, die Amerikaner, ihr Verhalten und ihre Taten werden relativ unkritisch als die einzig wahre Wahrheit hingestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhaltlich beginnt die Serie mit sehr detailliert und spannende beschriebenen Geschichten aus der Welt der Geheimdienste im kalten Krieg. Später sieht sich Amerika in den meisten Büchern terroristischen Bedrohungen ausgesetzt oder führt irgendwo auf der Welt Krieg. Gegen Ende werden die Bücher zunehmend politischer. Mit dem Aufstieg von Jack Ryan wächst auch der Umfang der Bedrohungen. Der Autor, der auch Fachbücher zum Thema Militär schreibt, präsentiert sehr durchdachte Handlungen, übertreibt aber manchmal mit den militärischen Details, die zwar interessant, aber für die Handlung nicht unbedingt notwendig sind. Über den Sprachstil kann man sicher streiten, hochwertig literarische Kunst zelebriert Clancy sicher nicht, aber er hat die Fähigkeit eine Spannung aufzubauen, indem er verschiedene für sich unabhängige Handlungsfäden in einem dramatischen Höhepunkt enden lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzelnen entworfenen Szenarien sind für sich gesehen gar nicht so unrealistisch, in der Summe sind sie natürlich übertrieben. Dies kann man aber - ebenso wie manchen weltpolitischen Kunstgriff - verzeihen, es handelt sich immer noch um fiktive Politthriller, bei denen man aber manchmal schon das  Gefühl hat, sie sind extrem nahe an der Realität. Besonders die Verhältnisse im kalten Krieg sind für den jungen Leser bisweilen erschreckend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich an einer eindimensionalen us-zentrierten Weltsicht nicht weiter stört, der kann mit den Clancy-Büchern viele spannende Stunden verbringen. Ich würde empfehlen die Reihe chronologisch zu lesen und mit &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3442098041?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3442098041&quot;&gt;Die Stunde der Patrioten&lt;/a&gt;&amp;quot; zu beginnen. Meine persönlichen Favoriten sind &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3442460891?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3442460891&quot;&gt;Das Echo aller Furcht&lt;/a&gt;&amp;quot; und &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3453161599?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3453161599&quot;&gt;Der Kardinal im Kreml&lt;/a&gt;&amp;quot;. Aber wesentlich fallen die anderen Titel auch nicht ab.&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;object height=&quot;200&quot; width=&quot;600&quot; classid=&quot;clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000&quot; codebase=&quot;http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/current/swflash.cab&quot; id=&quot;Player_f0b06ab6-9f90-44e4-81ac-1e6434ad0ce6&quot;&gt; &lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fserconliner-21%2F8010%2Ff0b06ab6-9f90-44e4-81ac-1e6434ad0ce6&amp;Operation=GetDisplayTemplate&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;quality&quot; value=&quot;high&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;bgcolor&quot; value=&quot;#FFFFFF&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt;&lt;embed height=&quot;200&quot; align=&quot;middle&quot; width=&quot;600&quot; src=&quot;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fserconliner-21%2F8010%2Ff0b06ab6-9f90-44e4-81ac-1e6434ad0ce6&amp;Operation=GetDisplayTemplate&quot; id=&quot;Player_f0b06ab6-9f90-44e4-81ac-1e6434ad0ce6&quot; quality=&quot;high&quot; bgcolor=&quot;#ffffff&quot; name=&quot;Player_f0b06ab6-9f90-44e4-81ac-1e6434ad0ce6&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; /&gt;&lt;/object&gt; &lt;noscript&gt;&lt;a href=&quot;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fserconliner-21%2F8010%2Ff0b06ab6-9f90-44e4-81ac-1e6434ad0ce6&amp;Operation=NoScript&quot;&gt;Amazon.de Widgets&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
  
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    <pubDate>Tue, 28 Oct 2008 12:55:00 +0100</pubDate>
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    <title>&quot;Lautlos&quot;.... sollte man das Buch aus dem Regal entfernen</title>
    <link>http://www.matthiashaeger.de/archives/27-Lautlos....-sollte-man-das-Buch-aus-dem-Regal-entfernen.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matthias Häger)</author>
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    &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/dp/3442459222?tag=serconliner-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3442459222&amp;adid=0507300D7S0GPDQXCYZ3&amp;&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:12 --&gt;&lt;img height=&quot;110&quot; width=&quot;110&quot; src=&quot;http://www.matthiashaeger.de/uploads/lautlos.serendipityThumb.jpg&quot; style=&quot;border: 0px none ; float: left; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Mit viel Vorschußlorbeeren wird das Buch &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/dp/3442459222?tag=serconliner-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3442459222&amp;adid=0E6EGRPZ7NW7PV3VWWM5&amp;&quot;&gt;&amp;quot;Lautlos&amp;quot;&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Sch%C3%A4tzing&quot;&gt;Frank Schätzing&lt;/a&gt; angekündigt, der Autor schriebe auf einem Leven mit Grisham oder Clancy. Vom Schreibstil her mag das stimmen, der Autor schreibt gut, leicht und flüssig lesbar. Inhaltlich konnte mich das Buch aufgrund zu vieler Längen und einem zu vorhersehbaren Ablauf nicht überzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz zum Inhalt: Der amerikanische Präsident soll durch ein Team aus professionellen Top-Terroristen für 25 Millionen Dollar ermordet werden. Methode: Pfiffig und Neu. Ort: Im Rahmen des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/G8-Gipfel_in_K%C3%B6ln_1999&quot;&gt;G8-Gipfels in Köln 1999&lt;/a&gt;. Als Helden fungieren der irische Physiker und Schriftsteller Dr. Liam O&#039;Connor, der einen Hang zum Whiskey hat und seine deutsche Pressereferentin Kika Wagner und der Verleger Franz Kuhn. Ein sehr ungleiches Trio das alles andere als dem Ideal des Superhelden entspricht. Dies macht die Geschichte aber spannend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Autor springt im ersten Teil des Besuches zwischen den Vorbereitungsphasen der Terroristen und dem Vorgeplänkel vor dem Gipfel in Köln. Dieser erste Teil ist sehr langatmig, da O&#039;Connor und seine Verbindung zu Wagner ausführlich eingeführt wird, ohne, dass es für den weiteren Verlauf der Story so wichtig wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer bisher denkt, die Story ist recht dünn, der liegt nicht falsch. Man könnte sie bequem auf gut 200 Seiten abhandeln und der Mittelteil rund um das eigentlich Attentat ist auch flott und spannend geschrieben. Aber der Autor macht 670 Seiten daraus, in dem er immer wieder seitenweise über Politik und Terrorismus philosophiert und auch die Protagonisten seitenweise beschreibt, teilweise mit Wiederholungen. Dadurch werden die Personen zwar sehr ausführlich beschrieben, für die Flüssigkeit der Geschichte ist das aber stark hemmend. Auch die politischen Statements scheinen eher ein Mittel zum Zweck des Autors zu sein um eben seine Meinung kundzutun. Für die Story ist es bedeutungslos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben diesen &amp;quot;Längen&amp;quot; in der Geschichte überzeugen auch die &amp;quot;Wendungen&amp;quot; und die Frage &amp;quot;Wer Freund und Feind&amp;quot; ist nicht so richtig. Die Geschichte und das Attentat ist mit ein wenig logischem Denken vorhersehbar, auch die Menschen die sich &amp;quot;plötzlich&amp;quot; als &amp;quot;Die Bösen&amp;quot; herausstellen tun das nicht so überraschend, dass der Leser völlig aus allen Wolken fällt. Durch die meist erst kurz zuvor stattfindende Einführung der Figur lässt sich erahnen, dass mit der Figur jetzt etwas passiert. Hier hätte man die Geschichte stärker verweben sollen und die Figuren nicht so stark szenenhaft nacheinander auftreten lassen. Auch nicht gefallen hat mir die Tatsache, dass die wahren Hintergründe am Ende offen gelassen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Fazit ist Lautlos ein gefälliger aber nicht übermäßig spannender Thriller, bei dem man Kondition und Durchhaltevermögen mitbringen muss um die zahlreichen &amp;quot;Längen&amp;quot; zu überbrücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4 von 10 Punkten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
  
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    <pubDate>Wed, 01 Oct 2008 12:28:00 +0200</pubDate>
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    <title>&quot;Hört auf, sie so zu sehen, wie sie nicht waren&quot;</title>
    <link>http://www.matthiashaeger.de/archives/26-Hoert-auf,-sie-so-zu-sehen,-wie-sie-nicht-waren.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matthias Häger)</author>
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    &lt;br /&gt;
Mit diesem Satz von Brigitte Mohnhaupt -gespielt von Nadja Uhl - kurz vor Ende des Filmes &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://bmk.film.de/&quot;&gt;Der Baader-Meinhof-Komplex&lt;/a&gt;&amp;quot; wird für mich schon die Botschaft des Filmes ausgedrückt, den ich mir gestern abend zum deutschlandweiten Kinostart gegönnt habe. Als Gesamtfazit möchte ich vorweg schicken, dass mich die Verfilmung des gleichnamigen &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/dp/3455500293?tag=serconliner-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3455500293&amp;adid=1N6Y1X1XMEYFSEZJBB4P&amp;&quot;&gt;Buches von Stefan Aust&lt;/a&gt; beeindruckt, aber nicht restlos begeistert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film stellt chronologisch die Geschichte der 1. Generation der RAF da, beginnend bei den Ausschreitungen anläßlich des Besuches des Schah von Persiens und der Ermordung Benno Ohnesorgs und endet mit dem Selbstmord der Inhaftierten in Stuttgart-Stammheim und der Ermordung Hanns-Martin-Schleyers. Damit wird der wichtigste Teil der RAF-Geschichte komplett abgedeckt. Der Film näherst sich dem Thema durch eine breite Bildsprache, Effekthascherei und diverse Tempowechsel. Garniert ist das Ganze mit immer wieder eingespielten historischen Originaldokumenten. Manch effektvolle Szene zielt dabei in Richtung Eventkino, stellt den Dokumentationscharakter etwas in den Hintergrund. Für einen Spielfilm ist das aber in Ordnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über die Handlung muss man wenig Worte verlieren, der geneigte Leser ist über die Taten der RAF informiert, der Film liefert dabei recht eindrückliche Blicke in die inneren Kreise und versucht mehr über die Motive und Beweggründe herauszuarbeiten. Als Hauptfigur fungiert dabei Ulrike Meinhof - gespielt von Martina Gedeck - die bis zum Ende zerrissen ist zwischen Familie und Revolution, zwischen verbalem und bewaffnetem Widerstand und nie die Radikalität von Gudrun Ensslin (Johanne Wokalek) und Andreas Baader (sehr charismatisch dargestellt von Moritz Bleibtreu) erreicht. Dadurch wirkt ein wenig menschlicher und geht beinahe noch als Sympathieträger durch. Ein Merkmal, das für Ensslin und Baader in keinster Weise gilt. Mag man zum Anfang noch Verständnis für Proteste und Revolutionsgedanken haben, geht dieses mit der zunehmenden Brutalität der RAF-Aktionen immer weiter zurück um am Ende auf dem Nullpunkt anzukommen. Denn die Wege und Methoden der RAF sind nicht zu billigen, auch wenn die Motive selbst bei BKA Chef Herold (glänzend gespielt von Bruno Ganz) in Teilen auf Verständnis stoßen. Aber die Menschenverachtung, die Rücksichtslosigkeit und die Radikalität von Baader und Ensslin entzaubern jeden noch so kleinen Mythos über Märtyrer im Freiheitskrampf. Es handelt sich um brutale, möglicherweise kranke Kriminelle. Wie in der Überschrift formuliert, man kann und darf sie nicht als Freiheitskämpfer sehen, man muss sie als Mörderbande verachten. Und dies zeigt der Film auch mit teils brutalen Bildern.&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_google&quot;&gt;&lt;script type=&quot;text/javascript&quot;&gt;&lt;!--&lt;br /&gt;
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Eindrücklich die Darstellung, der Film ist auch relativ lang und man muss sich darauf einlassen. Warum bin ich trotzdem nicht restlos begeistert? Nach dem Tode Ulrike Meinhofs nach etwa 2/3 des Filmes nimmt der Film rasant an Tempo zu und zeigt in schneller Folge die Morde an Buback, Ponto und die Entführung Schleyers ohne detailliert auf Beweggründe einzugehen oder die Personen einzuführen. Für den Zuschauer heißt das, dass das Geschichtsbuch auf den Knien liegen oder das Wissen vorhandensein muss. Ohne Hintergrundwissen lässt der Film zu viele Fragen offen, rafft am Ende zuviele Stoff in zu kurze Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte argumentieren, dass sich der Film auf Baader &amp;amp; Ensslin konzentriert und die 2. Generation um Christian Klar und Mohnhaupt nur noch am Rande zeigen will. Trotzdem - mir fehlt da etwas, hier hat man - vielleicht mit Rücksicht auf die Filmlänge - wie auch an der einen oder anderen sonstigen Stelle etwas zuviel gespart. Für die ausführlichere Betrachtung des Deutschen Herbstes empfiehlt sich die Betrachtung des Filmes &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Todesspiel&quot;&gt;Todesspiel&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz kleiner Schwächen würde ich den Film auf jeden Fall weiter empfehlen, er ist wichtig um klar zu zeigen, dass die RAF keinesfalls gerechtfertigt war und zeigt mit harten Bildern die harte Realität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8 von 10 Punkten.&lt;br /&gt;
  
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    <pubDate>Fri, 26 Sep 2008 10:57:02 +0200</pubDate>
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    <title>Top 10 der Bücher die man gelesen haben muss</title>
    <link>http://www.matthiashaeger.de/archives/24-Top-10-der-Buecher-die-man-gelesen-haben-muss.html</link>
            <category>Blogosphäre</category>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matthias Häger)</author>
    <content:encoded>
    &lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch wenn du dich entscheiden müsstest – wie sähe deine &lt;strong&gt;»Liste der 10 Bücher, die man gelesen haben muss«&lt;/strong&gt; aus?&amp;quot; - so fragt Marcel im &lt;a href=&quot;http://readit.korsti.de/111/10-buecher-die-man-gelesen-haben-muss-blog-parade&quot;&gt;Read It! - Blog&lt;/a&gt;. Die man gelesen haben muss ist immer schwierig, auch eine Liste der Lieblingsbücher verändert sich natürlich mit der Zeit. Trotzdem beteilige ich mich als Momentaufnahme gerne an seiner Blogparade. Ich nummeriere die Bücher übrigens nicht durch, da ich keine Wertigkeit bei diesen 10 Büchern vornehmen möchte. Deshalb in alphabetischer Reihenfolge:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3625105020/302-0290033-0886425?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3625105020&quot;&gt;Bibel&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3442460891/302-0290033-0886425?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3442460891&quot;&gt;&lt;b&gt;Das Echo aller Furcht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von Tom Clancy (plus die weitere Romane des Autors)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3499221896/302-0290033-0886425?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3499221896&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Fremde&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von Albert Camus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3453127013/302-0290033-0886425?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3453127013&quot;&gt;Der Regenmacher&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; von John Grisham (plus Die Firma, Die Jury, Die Kammer und Der Klient vom selben Autor)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/dp/3518458000?tag=serconliner-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3518458000&amp;adid=1GEP5B7XZXNYV85KT3XQ&amp;&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Schatten des Windes&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von Carlos Ruiz Zafon&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3746614007/302-0290033-0886425?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3746614007&quot;&gt;Die Päpstin&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; von Donna Cross&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3492229700/302-0290033-0886425?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3492229700&quot;&gt;In eisige Höhen&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; von Jon Krakauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3404154851/302-0290033-0886425?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3404154851&quot;&gt;Sakrileg&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; von Dan Brown&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3446173471/302-0290033-0886425?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3446173471&quot;&gt;&lt;b&gt;Sofies Welt&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von Jostein Gaarder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3780200074/302-0290033-0886425?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3780200074&quot;&gt;&lt;b&gt;Winnetou - Trilogie&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von Karl May&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie man sieht bin ich nicht so der Fan von Klassikern, diese Bücher hier kann ich aber alle weiterempfehlen. Wie sieht das bei Euch aus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
  
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    <pubDate>Wed, 24 Sep 2008 11:53:16 +0200</pubDate>
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    <title>Eine fesselnde Lebensgeschichte - Der Schatten des Windes</title>
    <link>http://www.matthiashaeger.de/archives/7-Eine-fesselnde-Lebensgeschichte-Der-Schatten-des-Windes.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matthias Häger)</author>
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    &lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://www.matthiashaeger.de/serendipity_admin_image_selector.php?serendipity[step]=showItem&amp;serendipity[image]=7&quot; id=&quot;s9yisphref7&quot; onclick=&quot;javascript:this.href = this.href + &#039;&amp;serendipity[from]=&#039; + self.location.href;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:7 --&gt;&lt;img height=&quot;240&quot; width=&quot;240&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; style=&quot;border: 0px none ; float: left; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.matthiashaeger.de/uploads/amazon/schatten_des_windes.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Buchkritik: Je nach meiner Zeit zum Lesen möchte ich hier mehr oder weniger regelmäßig auch über die literarischen Werke bloggen, die ich mir zu Gemüte geführt habe. Und das erste Buch, dass ich behandel ich gleich mal ein richtiger Knaller, ein Buch, dass ich verschlungen habe und am liebsten in einem Stück gelesen hätte. &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3518458000?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3518458000&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Schatten des Windes&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; ist ein Roman von &lt;a href=&quot;http://www.carlosruizzafon.com/&quot;&gt;Carlos Ruiz Zafón&lt;/a&gt;, aus dem Spanischen übersetzt, 560 Seiten dick und bei Suhrkampf erschienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhaltlich erzählt das Buch die Lebensgeschichte des jungen Daniel Sempere in den Jahren 1945 bis 1966 in einem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Barcelona&quot;&gt;Barcelona&lt;/a&gt; der Nachkriegszeit. Thematisch geht es im Buch ebenfalls um Bücher. In der Jugend fällt Daniel Sempere ein unbekanntes Buch eines unbekannten Autors namens Julián Carax in die Hände. Er verschlingt das Buch, ist absolut begeistert und will mehr über diesen unbekannten Autor herausfinden. Also macht er sich auf die Suche, forscht nach und stößt dabei in ein Wespennest und holt immer mehr Ereignisse aus der Vergangenheit (&lt;a href=&quot;http://www.glasnost.de/autoren/behrend/spanien.html&quot;&gt;Spanischer Bürgerkrieg&lt;/a&gt;, Franco-Diktatur) ans Tageslicht. Trotz aller Warnungen, Rückschläge und negativen Folgen für ihn selbst, kann er von der Geschichte nicht lassen, bis er nach 20 Jahren mit der Realität konfrontiert wird und sich seine eigene Lebensgeschichte untrennbar mit der Lebensgeschichte von Julián Carax verbindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei wird auch noch das Erwachsenwerden von Daniel Sempere beschrieben, die Veränderungen, die er und seine Freunde durchleben und auch das weibliche Geschlecht lässt ihn nicht in Ruhe. Das Buch ist dabei sehr spannend, sehr flüssig geschrieben und der Autor versteht es geschickt, der Geschichte durch neu aufgedeckte Fakten immer wieder eine neue Wendung zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erzählerisch verwebt der Autor unterschiedlich Stile. Der Ich-Erzähler Daniel Sempere beschreibt in einer sehr flüssigen Schreibe mit durchaus ironischem Unterton die aktuellen Geschehnisse, während sogenannte Nebenerzähler eher faktenorientiert über Ereignisse berichten, die sich vor der Geburt Daniels ereignet haben. Die Kombination und der Wechsel der beiden Stile macht das Buch sehr interessant, Stück für Stück puzzlet man sich bis zum Ende der Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Empfehlen kann ich das Buch eigentlich jedem, es erzählt eine spannende, kreative Geschichte in einer detailgetreu beschriebenen Umgebung. Die Wirren nach dem Krieg in Barcelona, die Unsicherheit der Menschen und die Suche nach dem Platz in der Gesellschaft - bei der sich Daniel auch ein großes Stück weit in eine für ihn &amp;quot;vorherbestimmte&amp;quot; literarische Welt flüchtet - wird mit einer starken erzählerischen Stimme dargelegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch kostet derzeit 9,90€ bei &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3518458000?ie=UTF8&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3518458000&quot;&gt;Amazon&lt;/a&gt;.  
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    <pubDate>Tue, 09 Sep 2008 19:22:18 +0200</pubDate>
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    <title>Schön inszeniertes Sterben - &quot;Wanted&quot; im Kino</title>
    <link>http://www.matthiashaeger.de/archives/4-Schoen-inszeniertes-Sterben-Wanted-im-Kino.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Matthias Häger)</author>
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    &lt;br /&gt;
Gestern habe ich mir im Kino den Film &lt;a href=&quot;http://www.wanted-film.de/&quot;&gt;Wanted&lt;/a&gt; zu Gemüte geführt. Der Film ist von Timur Bekmambetok, in den Hauptrollen spielen James McAvoy (der mir schon in &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fletzte-K%25C3%25B6nig-von-Schottland-F%25C3%25A4ngen%2Fdp%2FB000TDR6GE%2F&amp;site-redirect=de&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&quot;&gt;Last King of Scotland&lt;/a&gt; sehr gut gefallen hat), Angelina Jolie und Morgan Freeman. Gleich vorneweg: Der Film war sehr unterhaltsam, kurzweilig und in Bild und Ton grandios inszeniert, schwankend zwischen Absurdität und Surrealismus, jedoch ohne großen tieferen Anspruch. Empfehlung: Definitiv ja!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Story ist schnell erzählt: Ein tausend Jahre alter Geheimbund von Webern besitzt einen magischen Webstuhl, der mit marginalen Fehlern im Stoff einen binärverschlüsselten Namen ausspuckt, der dann von den Killern der &amp;quot;Bruderschaft&amp;quot; umgelegt wird um das Gleichgewicht der Welt zu halten. Warum das so ist, wie der Webstuhl entstanden ist und andere logischen Fragen werden nicht beantwortet, sind auch nicht weiter wichtig. Der größte Langeweiler der Welt, Wesley Gibson - der bei Google auf 0 Suchergebnisse kommt, lahmarschiger Buchhalter wird eines Tages in der Apotheke von der Killerin Fox angesprochen, dass sein Vater ermordet wurde und er jetzt in die Bruderschaft eintreten muss um ihn zu rächen. Logisch? Nein! Störend? Ebenfalls Nein! Er wird zum Killer ausgebildet, erledigt einige Aufträge und muss im weiteren Verlauf des Filmes erkennen, dass nicht so ist wie es scheint. Mehr will ich vom Inhalt an dieser Stelle nicht verraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich spielt der Inhalt auch keine Rolle. Der Film lebt von seinen mit einzigartigen Bildern inszenierten sterbenden Menschen. Mitleid oder Gefühle werden ausgeblendet, der Film konzentriert sich eiskalt auf den Mord an sich. In &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FNotting-Hill-Julia-Roberts%2Fdp%2FB00004RJDA%2F&amp;site-redirect=de&amp;tag=serconliner-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&quot;&gt;Notting Hill&lt;/a&gt; hieß es &amp;quot;Surreal aber schön!&amp;quot; Eine Kamera die ständig den Blickwinkel wechselt bis der Zuschauer nicht mehr weiß wo oben und unten ist, die dann plötzlich die Zeit extrem dehnt und um die Ecke fliegenden Kugeln folgt. Brilliant gefilmt und man sitzt faszinierend vor der Leinwand wenn die Protagonisten dann auf einmal im Zeitraffer auf Chicagos Hochbahn surfen. Dazu ein sehr gelungener Soundtrack, gepaart mit absurden Mordmethoden - mein absoluter Höhepunkt die &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=tcrfvP11Hbo&quot;&gt;Time to say goodby&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=tcrfvP11Hbo&quot;&gt;e&lt;/a&gt;&amp;quot; - Szene. Seit langem nicht mehr eine so geniale Szene im Kino gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer nicht zartbesaitet ist und sich nicht an in extremer Zeitlupe aus der Stirn tretenden Kugeln stört, dem sei der Film unbedingt empfohlen. An einer tiefergehenden Interpretation versuche ich mich gar nicht erst. Die in der &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,576064,00.html&quot;&gt;Spiegel-Online Kritik&lt;/a&gt; (die ansonsten gelungen ist) angeführten fast schon faschistoiden Züge kann ich so nicht nachvollziehen, dafür ist der Film zu absurd und sieht sich eigentlich selber ständig mit einem Augenzwinkern. Das Gezeigte kann man einfach nicht ernst nehmen. Muss man auch nicht. Einfach genießen.  
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    <pubDate>Sat, 06 Sep 2008 12:59:00 +0200</pubDate>
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