So - mit etwas Verspätung nun der dritte Teil des Reisebereichtes über unsere Tour nach Stockholm. Diesmal dreht es sich um die Stadt, was wir gesehen, erlebt und unternommen haben. Fotos gibt es momentan kein, bekanntlich fotografieren wir noch analog.
Beim Anflug auf Stockholm schien Schweden erstmal nur aus Wald zu bestehen. Mitten in diesem Wald tauchte dann zu unser aller Glück noch eine Landebahn auf und wir konnten in
Stockholm-Arlanda runtergehen. Von der Stadt war nix zu sehen, logisch, der Flughafen ist gute 50 Kilometer außerhalb. Ein Taxi brachte uns direkt vors Hotel.
Nach einem kurzen Einchecken und Frischmachen nutzten wir den Samstag noch für Sightseeing. Das Wetter war angenehm, kühl aber trocken. Mit der S-Bahn fuhren wir zum Hauptbahnhof und liefen von dort aus zu Fuß Richtung Königlichem Palast (
Kungliga slottet), dem größten bewohnten Palast Europas. Sehr beeindruckend. Für eine Führung und Besichtigung im Inneren war es zu spät, wir nahmen uns aber die Wachablösung am nächsten Tag fest vor. Danach marschierten wir durch die Gassen der Altstadt (
Gamla Stan), den ältesten und vermutlich auch schönsten Teil Stockholms. Auch wenn es immer wieder touristische Läden gab, vermittelten die teils steilen Straßen ein sehr schönes Flair. Wie auch die Stadt Stockholm am Wasser gelegen und auf viele Inseln verteilt eine wunderschöne Atmosphäre ausstrahlt. Mitten in der Altstadt suchten wir uns dann ein Restaurant mit schwedischen Spezialitäten und nahmen unsere Hauptmahlzeit ein. Ich aß einen
Elchburger, meine Premiere für dieses Fleisch und er war lecker. Wenn auch mit etwa 20 Euro nicht unbedingt ein Schnäppchen. Anschließend streiften wir noch weiter durch die Stadt und nahmen am zentralen Platz, dem
Stortorget, noch in einem lauschigen Straßenkaffee Platz. An diesem Platz gelegen war auch noch das Nobelmuseum. Ohne Kenntnisse der schwedischen Sprache war das aber nicht so der Reißer. Danach ging es dann gemütlich zur Halle und zu den
Spielen.
Am Sonntag morgen der erste Schock: REGEN! Alles grau verhangen, na herzlichen Glückwunsch. Während Marcel und die beiden
Senioren lieber im Hotel einen Frühschoppen veranstalten wollten, machten Barbara und ich uns tapfer auf den Weg in die Stadt. Eingepackt mit Regenjacke und Regenschirm wollten wir den Bedingungen trotzen. Dies ging aber nicht lange gut, denn besonders in Wassernähe peitschte zum Regen auch noch ein böser Wind. Da machte alles überhaupt keine Freude. Also beschlossen wir nach kurzem Fußweg und dem Canceln der Wachablösung uns den Museen aus unserem Reiseführer zu widmen. Mit einer historischen Straßenbahn fuhren wir auf die Insel/den Stadtteil Djurgarden und besuchten zuerst das
Nordiska Museet, das die Kulturgeschichte der in Schweden lebenden Völker recht anschaulich darstellte. Mit einem deutschsprachigen Audioguide war auch das Verständnis kein Problem.
Das nächste Museum auf unserer Liste war das nebenan gelegene
Vasamuseet, dass extra für das 1628 gesunkene und 1961 wieder geborgene
Flagschiff der königlichen Flotte gebaute Museum. Die Vasa, ein beindruckendes 69 Meter langes und am höchsten Mast über 50 Meter hohes Holzschiff, sank noch auf der Jungfernfahrt im Hafen von Stockholm aufgrund einiger Konstruktionsfehler. Das Schiff ist sehr gut erhalten und zum Teil original und zum Teil restauriert. Die Ausmaße wenn man davor steht sind atemberaubend. Garniert ist das Schiff mit zahlreichen Ausstellungen über das Leben an Bord, die Bedeutung der Ausschmückungen und das Leben in Schweden zur Zeit der Vasa. Ein sehr lohnenswertes Museum indem wir uns lange aufgehalten haben. Nach diesem Museum trafen wir uns wieder mit den anderen, gingen gemütlich essen und danach zum zweiten Mal zur Eishalle. Nach dem Spiel wollten wir noch die
Absolute Ice Bar besuchen, entgegen unserer Informationen war diese aber leider schon geschlossen.
Der Montag schließlich bestand nur noch aus der Fahrt zum Flughafen und dem Heimflug. Passenderweise war das Wetter da wieder schön.
Als Fazit bleibt für uns nur zu sagen: Sehr schön, sehr lohnenswerte - aber leider viel zu kurz. Barbara und ich wollen auf jeden Fall nochmal nach Stockholm, dann bei hoffentlich besserem und wärmerem Wetter bei dem man auch mal am Wasser sitzen und die Beine baumeln lassen kann. Zudem hat Schweden bestimmt noch mehr zu bieten, gerade die Beschreibungen aus der Kinderzeit aus den Astrid Lindgren Büchern, die roten Häuser in
Lönneberga, Bullerbü und Co, das möchte ich auch alles mal in der Realität sehen.
Unser Reiseführer von DuMont.
Kommentare
Mo, 21.11.2011 20:33
jetzt wird alles besser !Neuer Trainer und entlich ein neuer zweiter Spieler.Kann nur sage n super Wagner!!!!!!!
Mo, 21.11.2011 18:55
vom trainerverschleiß vergleic hbar mit dem hsv, vom spielern achkaufniveau vergleichbar mit den wölfen aus der vw-s [...]
Mo, 21.11.2011 16:58
Umbruch und Umbau??? Gerne hä tten das ALLE Fans "VOR" der S aison gesehen und nicht wenn e s als Zuschauer -keinen- [...]
Sa, 19.11.2011 16:08
Das mit dem Auspfeiffen sehe i ch nicht als so schlimm an. De r Fan darf sein Team bejubeln, der Fan darf schweigen, [...]
Sa, 19.11.2011 16:07
Ob das unbedingt der Center ma chen muss, darüber lässt sich natürlich streiten. Ich denke, das ist auch immer ein [...]