Jetzt war es doch ein bißchen ruhig hier. Was daran lag, dass es bei mir alles andere als ruhig war. Denn die Fasnet war wiedermal im Land. Und wenn hier schon fast alle ne Woche verrückt spielen, dann muss ich mich ja auch daran beteiligen. Am Schmotzigen hatte ich das Glück relativ unbeschwert feiern zu dürfen, denn Barbara kam an dem Tag aus New York zurück und hat sich mit ihrem Jetlag brav ins Bett verzogen. So hatte ich freie Bahn...
Vormittags ging es bereits im Büro los. An Arbeiten war nicht zu denken, mit Berliner und Musik haben wir uns auf die Fasnet eingestimmt, dann wurde die Uni "befreit", mit viel TamTam, den laut aufspielenden Samba-Kretzern und eher lauen Reden der Alt-Honorigen Universitätsvertreter. Anschließend ging es in die Stadt wo bereits Halli-Galli herrschte. Nach einigen wenigen Gerstenkaltschalen habe ich mich aber verzogen, Barbara am Bahnhof abgeholt und mich daheim erstmal ausgeruht um für den Abend Schwung zu holen.
Und da ging es dann richtig ab. Ab 18:00 Uhr waren wir in den Kneipen der Stadt unterwegs, ich hab versucht meine neu erworbenen Tanzkünste einzusetzen. Erfolg: Mäßig. Grund:
Freitag dann ungeplanter Urlaub, abends WG-Party. Prost. Samstag die Couch vor dem Fernseher genutzt um den Promillespiegel wieder abzusenken. Sonntag dann schön den großen Konstanzer Umzug angeschaut und seit Montag wieder brav auf der Arbeit. Man wird ja auch älter und muss nicht jeden Tag bis zum Exzess feiern. Aber schee wars...
S'goht dagege!
Und i fliag, fliag, fliag......


