"Doch wenn du dich entscheiden müsstest – wie sähe deine
»Liste der 10 Bücher, die man gelesen haben muss« aus?" - so fragt Marcel im
Read It! - Blog. Die man gelesen haben muss ist immer schwierig, auch eine Liste der Lieblingsbücher verändert sich natürlich mit der Zeit. Trotzdem beteilige ich mich als Momentaufnahme gerne an seiner Blogparade. Ich nummeriere die Bücher übrigens nicht durch, da ich keine Wertigkeit bei diesen 10 Büchern vornehmen möchte. Deshalb in alphabetischer Reihenfolge:
BibelDas Echo aller Furcht von Tom Clancy (plus die weitere Romane des Autors)
Der Fremde von Albert Camus
Der Regenmacher von John Grisham (plus Die Firma, Die Jury, Die Kammer und Der Klient vom selben Autor)
Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafon
Die Päpstin von Donna Cross
In eisige Höhen von Jon Krakauer
Sakrileg von Dan Brown
Sofies Welt von Jostein Gaarder
Winnetou - Trilogie von Karl May
Wie man sieht bin ich nicht so der Fan von Klassikern, diese Bücher hier kann ich aber alle weiterempfehlen. Wie sieht das bei Euch aus?
zu meiner top Liste gehören auch noch:
Illuminati
Die Chemie des Todes
M.M. nach fehlt in der Liste:
Ken Follet - Säulen der Erde
Etwas von Stephen King (Es? Friedhof der Kuscheltiere? kann micht nicht entscheiden)
Robert Harris - Vaterland
Arthur Miller - Stille Tage in Clichy
Bret Easton Ellis - American Psycho
Alfred Döblin - Berlin Alexanderplatz
Günter Grass - Im Krebsgang
Grass habe ich einmal versucht und nach 50 Seiten gemerkt, dass dieser Schreibstil nichts für mich ist. Stephen King interessiert mich überhaupt nicht, ich kann mit Horror, Übersinnlichem und Fantasy nicht viel anfangen. Deshalb auch kein Herr der Ringe, Harry Potter oder sowas in meiner Liste. Auch wenn es viellecht große Bücher sind.
wir waren vor kurzem im Urlaub in Spanien in der Nähe einer großen griech. und röm.Ausgrabungsstätte (Empurias, Costa Brava). Und da ich immer gerne im Urlaub zumindest einen Roman lese, suche ich mir dann einen passenden zu der Gegend aus , wo wir gerade sind.
Ich bin Fan von sog. historischen Romanen, da werden wirkliche geschichtliche Ereignisse in Romanform erzählt, also "künstlerisch" ausgeweitet. So kann man einerseits gute Unterhaltung bekommen, aber gleichzeitig viel über Geschichte und auch Gegenden erfahren.
Ich habe wegen der Nähe zu den Ausgrabungen(wo wir natürlich auch einen Tag lang waren) den Roman "Pompejii" von Robert Harris gekauft.
Er schildert die lezten 3 Tage vor Ausbruch des Vesuvs , ca 78 n.Chr, dem wohl bislang verheerendsten Vulkanausbruch in der Menschheitsgeschichte.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht des "Aquarius" dieser Gegend, das waren die für das römische Reich und ihre Gesellschaft eminent wichtigen zuständigen Männer für die Wasserversorgung.
Der Roman ist nicht nur sprachlich toll, spannend, anschaulich(Beschreibung einer wunderschönen Küste - Amalfi / Organisation des öffentlichen Lebens im römischen Reich), sondern es arbeitet auch gekonnt die Abhängigkeit einer "Supermacht"(Rom) von so etwas scheinbar normalem/unspektakulärem wie "Wasser" heraus. (Unsere Gesellschaft hat ähnliche Abhängigkeiten aufgebaut )
Keine Angst vor dem dicken Wälzer:
Er ist super zu lesen und kann locker in 2 Wochen bei einer Lesezeit von ca 3h am Tag gelesen werden.
Grüße von Hansjörg
ich kenne dieses Buch. Hat allerdings bei mir nicht 2 Wochen, sondern nur 2 Tage vorgehalten, dann war ich durch. Fand es auch sehr gut geschrieben, sehr spannend auch wenn man das Ende "den Ausbruch" schon vorher kennt. Die Geschichte läuft sehr, sehr gut auf diesen Höhepunkt hin. Was mich etwas gestört hat war das Ende, das war mir dann doch etwas zu weit hergeholt, dass ausgerechnet die beiden auf die beschriebene Art und Wiese überleben.
Ansonsten fehlt King (Dunkler Turm) und Tolkien naatürlich (Herr der Ringe).
hab auch schon einige mehr von Grisham gelesen, wobei mir die "Anfangswerke" mit dem juristischen Schwerpunkt immer noch am besten gefallen.
Zu King und Tolkien: Es mögen gute Bücher sein, mich interessieren sie einfach überhaupt nicht.