Das wars dann endgültig. Auch das dritte Finalspiel gegen München ging verdient verloren. Ich hätte mir die Serie knapper gewünscht - klar - ich wäre auch gerne Meister geworden, aber es sollte noch nicht sein. München war uns einfach in allen Belangen überlegen, kaltschnäuziger im Abschluss, sicherer in der Defensive, konstanter im Tor. Das muss man neidlos anerkennen.
Mit Glück wäre gestern ein Sieg drin gewesen, dann hätten wir ein 4. Spiel erlebt. Aber mehr als das hätte man getrost unter "Sensation" abhaken können.
Doch es ist kein Grund zu Traurigkeit, kein Grund zu übertriebenem Frust. Denn der Leistung der Wild Wings gebührt höchster Respekt. Sie haben gekämpft bis zum Umfallen, sie haben sich mit viel Leidenschaft mit dem Schwan auf der Brust identifiziert und unser Trikot mit Stolz und Würde getragen. Zum ersten Mal seit langem haben wir eine gute Basis, brauchen keinen Umbruch zu fürchten, sondern können freudig in die Sommerpause gehen, um das Team punktuell zu verstärken.
Nächstes Jahr starten wir dann den nächsten Angriff, um den Titel nach Schwenningen zu holen.
Montag, 19. April 2010
Finale
Wahnsinn. Jetzt haben es die Wild Wings tatsächlich ins Finale geschafft. Überraschend kommt es nicht wirklich, denn das Team hat das Potential schon die ganze Saison über gehabt und konnte es in den entscheidenden Spielen auch abrufen. Wie man sich von Rückständen, Schiedsrichter und Verletzungen gegen Bietigheim nicht aus der Ruhe hat bringen lassen, und das Halbfinale letztlich souverän mit 4:2 gegen die Steelers gewinnen konnte, das verdient allerhöchsten Respekt. Nebengeräusche aus Bietigheim kann man dabei vernachlässigen, auch wenn Brittig und die Funktionäre es übertrieben haben. Das Steelers-Team - auch Serikow - sie können alle mit erhobenem Haupte und gewahrtem Gesicht aus der Serie gehen, bei Brittig fällt das schwer. Man sieht sich immer zweimal im Leben und wer einmal zu weit gegangen ist, für den ist der Schritt zurück deutlich schwerer.
Respekt auch an die Fans beider Lager. Natürlich sind die Steelers zahlenmäßig weniger, aber die dauerhafte Unterstützung in beinahe allen Spielen war klasse. Hier gilt das Motto "klein aber fein". Doch auch wir brauchen uns nicht zu verstecken. Die Stimmung, gerade in den Spielen fünf und sechs, da kann mir keiner erzählen, dass das nix war und früher alles viel, viel besser war. Das ist dann ein verklärter Blick in die Vergangenheit, keine realistische Einschätzung.
Jetzt dann das Finale gegen die arroganten Grantler aus der Großstadt
- Es wird eine total offene Sache, bei nur maximal fünf Spielen wird schon die erste Partie ungemein wichtig. Ich hoffe, dass die Helios Arena zum ersten mal in diesen Play-Offs ausverkauft ist. Wenn ich ehrlich bin, dann erwarte ich das sogar. Wann haben wir das letzte Finale gespielt und wann spielen wir vielleicht mal das nächste? Ich kann es kaum abwarten, bis endlich Freitag ist. Ich freue mich auf tolle, offene und spannende Eishockey-Spiele. Wenn die Wild Wings dann am Ende Meister werden, umso schöner.
Respekt auch an die Fans beider Lager. Natürlich sind die Steelers zahlenmäßig weniger, aber die dauerhafte Unterstützung in beinahe allen Spielen war klasse. Hier gilt das Motto "klein aber fein". Doch auch wir brauchen uns nicht zu verstecken. Die Stimmung, gerade in den Spielen fünf und sechs, da kann mir keiner erzählen, dass das nix war und früher alles viel, viel besser war. Das ist dann ein verklärter Blick in die Vergangenheit, keine realistische Einschätzung.
Jetzt dann das Finale gegen die arroganten Grantler aus der Großstadt
Dienstag, 13. April 2010
Über Trash-Talk und Provokation
Was von seiten der Steelers-Offiziellen derzeit abgehalten wird, spottet jeder Beschreibung und ist eine - um es angelehnt an Greg Holst zu sagen - 'fucking schande für deutsche eishockey". Diese Hetzjagd auf Schiedsrichter und gegnerische Spieler ist nicht mehr das, was man unter stilvollen Psycho-Spielchen verstehen kann, sondern eine abstoßende und peinliche Selbstdarstellung, wenn einem die eigenen Felle davon schwimmen. Die Vermischung von verschiedenen Spielen, die Verdrehung von Tatsachen bei Schiedsrichterentscheidungen und bedauernswerten Verletzungen, öffentliche Aussagen, die man nur noch als grobe Wahrnehmungsprobleme oder schlichtweg als vorsätzliche Lüge bezeichnen darf.
Der Kader der Steelers ist zu dünn, jetzt steht man mit 8 Stürmern und dem Rücken zur Wand im Halbfinale. Das Team ist platt, Chancen hat man eigentlich keine mehr. Also greift man ganz tief in die Kiste der Übelkeiten und versucht mit viel zu offensichtlichen und platten Provokationen die Wild Wings zu verunsichern.
Darauf gibt es nur eine Antwort: Ignorieren, Stiefel runterspielen und die Steelers am Freitag in den Urlaub schicken. Vom Potential können die Wings sowohl heute wie auch Freitag die Spiele gewinnen, von den noch vorhandenen Kräften her müssen sie es auch tun. Und dann steht man im Finale und der fade Beigeschmack des völlig überzogenen Trash-Talk-Versuchs wird die Reputation der Steelers-Funktionäre nachhaltig beschädigen. Mir solls recht sein, bin froh, dass unsere Verantwortlichen da besonnener reagiern.
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Kommentare
Mo, 21.11.2011 20:33
jetzt wird alles besser !Neuer Trainer und entlich ein neuer zweiter Spieler.Kann nur sage n super Wagner!!!!!!!
Mo, 21.11.2011 18:55
vom trainerverschleiß vergleic hbar mit dem hsv, vom spielern achkaufniveau vergleichbar mit den wölfen aus der vw-s [...]
Mo, 21.11.2011 16:58
Umbruch und Umbau??? Gerne hä tten das ALLE Fans "VOR" der S aison gesehen und nicht wenn e s als Zuschauer -keinen- [...]
Sa, 19.11.2011 16:08
Das mit dem Auspfeiffen sehe i ch nicht als so schlimm an. De r Fan darf sein Team bejubeln, der Fan darf schweigen, [...]
Sa, 19.11.2011 16:07
Ob das unbedingt der Center ma chen muss, darüber lässt sich natürlich streiten. Ich denke, das ist auch immer ein [...]