Blöd war gestern nur, dass von unseren Tanzlehrern nur der Herr da war und der auch noch krank. Das Erklären war dadurch recht kompliziert und schwerfällig und es dauerte ewig bis ein eigentlich einfacher Schritt endlich saß. Für Leute wie mich, die mit einer schnellen Auffassungsgabe ausgestattet sind
Mittwoch, 28. Januar 2009
Schwing die Hüften
Gestern war die drittletzte Tanzstunde. Bald ist es geschafft - und das wo es langsam anfängt Spaß zu machen. Denn wenn man mehr Figuren und Schritte lernt, dann ist es ja doch nicht ganz so langweilig und doof. Obwohl kommt immer noch auf den Tanz an.
Blöd war gestern nur, dass von unseren Tanzlehrern nur der Herr da war und der auch noch krank. Das Erklären war dadurch recht kompliziert und schwerfällig und es dauerte ewig bis ein eigentlich einfacher Schritt endlich saß. Für Leute wie mich, die mit einer schnellen Auffassungsgabe ausgestattet sind
, war das dann ziemlich langweilig.
Blöd war gestern nur, dass von unseren Tanzlehrern nur der Herr da war und der auch noch krank. Das Erklären war dadurch recht kompliziert und schwerfällig und es dauerte ewig bis ein eigentlich einfacher Schritt endlich saß. Für Leute wie mich, die mit einer schnellen Auffassungsgabe ausgestattet sind
Dienstag, 27. Januar 2009
Die "Leck mich am Arsch" - Stimmung bei den Wild Wings
"Leck mich am Arsch - ist doch eh alles egal." Das trifft die Stimmung rund um die Helios Arena und die Schwenninger Wild Wings ziemlich genau. Eine Saison die sportlich alles andere als geplant verläuft, vom anvisierten Tabellenplatz 4 ist man weit entfernt. Sowas kann passieren. Aber die leichenhallengleiche Stimmung voll unangenehmer Emotionslosigkeit kann man doch nicht nur mit sportlichem Mißerfolg erklären. Deshalb heißt es Sport, Erfolg ist nicht garantiert und eigentlich sind und waren wir doch kein Publikum das nur auf die Ergebnisse schaut. Oder doch?
Werfen wir erst mal einen Blick zurück. Zu Saisonbeginn ist die Mannschaft durch die Bank sehr stark eingeschätzt worden. Viele Gästetrainer schoben uns sogar die Rolle des Titelfavoriten zu. Dazu noch das umgebaute Stadion, das beim ersten Spiel gleich ausverkauft war. Die Heimkehr von Publikumsliebling Radek Krestan. Alles schien bereitet für eine tolle neue Saison, Euphorie allenthalben. Und was passierte dann? Die 16 neuen Spieler und der neue Trainer, irgendwie passte es nicht. Tolle Spiele wechselten sich mit Beinahe-Blamagen ab, das einzig konstante war die Unkonstanz.
Natürlich brauchen solche Veränderungen, gepaart noch mit einer unzureichenden und stressigen Vorbereitungen ihre Zeit. Sowas geht nicht von einem auf den anderen Tag. Und hier passierte etwas, das in meinen Augen ursächlich für die jetzige Stimmung ist. Das Publikum - geschürt durch Aussagen a la "Mittelmaß ist nicht mehr gefragt" - zeigte kaum Geduld mit dem Team. Es folgten einige unglückliche Aussagen von Jari Pasanen und das Tischtuch war zerschnitten und bei einigen steigerte sich der Hass auf "den Finnen" in einem Maße, die nicht mehr schön anzusehen war. Die GmbH hielt lange an ihrem Wunschtrainer fest, doch kurz vor Weihnachten musste sie dann dem "Druck der Massen" nachgeben und ihn entlassen.
Wie man sieht mit zweifelhaftem Erfolg, denn unter Kim Collins spielt man zwar defensiver und hinten nicht mehr so offen, schießt dafür aber auch kaum Tore und auch punktemäßig ist die Ergebnisbilanz kaum besser. Trainerwechsel, Fanproteste, etc. - das alles bringt auch Unruhe in eine Mannschaft, die scheinbar von Anfang an nicht so zusammengepasst hat, wie es sich die meistens Fans und Experten eigentlich erwartet haben. Es ist sehr schwierig in einem so stürmischen Wasser den schlingernden Kahn wieder auf Kurs zu bringen. Noch hat es KC nicht geschafft.
Aber bringt das überhaupt noch was? Kann man diese Saison überhaupt noch retten?
Schauen wir auf das Spiel am Freitag gegen Ravensburg zurück. Das Spiel, das mich wirklich erschreckt hat. Denn die Voraussetzungen waren perfekt: Ein Derby-Gegner, der aufstrebend ist und uns sowohl sportlich wie auch wirtschaftlich die Vormachtstellung in Schwaben streitig machen will. Eine Tabellenkonstellation 5. gegen 4. Anständige Anzahl Gästefans. Ein bis zum Ende enger Spielverlauf. Gästefans die mit einem provozierenden Grinsen an der Kurve vorbeilaufen. Passende Gesänge dazu. Dazu der Schiedsrichter, der ein klares Tor nicht gibt und dafür in anderen Szenen auch zweifelhaft gegen uns pfeifft. Und was passiert? Nichts! Keine Emotionen! Null, komma Null!
Normalerweise muss das Stadion kochen, auch die Spieler müssen doch durch sowas aufgestachelt sein. Da muss doch dann mal ein krachender Bandencheck folgen. Soll er doch unfair sein. Egal. Es wäre ein Zeichen, das Publikum würde mitgehen wenn es kracht und man kann dem Gegner zeigen wer der Herr im Hause ist. Aber nichts passiert, da wird emotionslos der Stiefel runtergespielt und das Publikum ergibt sich auch in Lethargie und denkt vielleicht noch an die Zeiten zurück, als der Bauchenberg in ganz Deutschland als hitzig, unfair und angsteinflößend verschrieen war.
Dabei spielen die Jungs gar nicht mal so schlecht wie sie immer gemacht werden. Es ist nicht viel was fehlt, ein paar Prozent in allen Mannschaftsteilen. Verletzungspech gesellt sich dazu. Normalerweise sollte man das Team gerade dann anfeuern, dass es endlich diese eine Stufe überwindet und sich in das Leistungslevel spielt, dass es von den Namen und dem Potential her einfach draufhaben müsste. Doch nichts. Anfeuerung nur durch einige wenige Unverbesserliche, der Rest steht schweigend da und hofft, dass es durch Nichtstun besser wird. Eine gefährliche Spirale. Die Fans pushen das Team nicht mehr und das Team spielt nicht mehr für die Fans.
Der mangelnde sportliche Erfolg, damit kann ich leben. Aus den Fehlern bei der Mannschaftszusammenstellung kann und muss man lernen. Die Suche nach einem Manager ist dort auf jeden Fall der richtige Schritt. Aber die Lustlosigkeit, das emotionslose "Alles egal" - Verhalten, das sehe ich als viel schlimmer und viel gefährlicher für das Schwenninger Eishockey an, als das Verfehlen eines sportlichen Ziels. Das liegt nunmal in der Natur des Sports, dass es irgendjemanden treffen muss, wenn 10 Mannschaften um 6 Plätze spielen.
Was ist nur los und wie kommt man da noch wieder raus? Die Saison abzuschreiben wäre zu früh. Die Play-Offs sind drin und dann beginnt alles von vorne. Dann hat man eine neue Chance, dann interessieren keine Vorleistungen mehr. In den Play-Offs werden Helden geboren. Aber dazu bedarf es auch einer gewissen Begeisterung und Zuversicht. Ohne die können wir gleich zusperren. Ich habe diese Zuversicht noch - aber hat sie die Mehrheit im Stadion auch noch?
Werfen wir erst mal einen Blick zurück. Zu Saisonbeginn ist die Mannschaft durch die Bank sehr stark eingeschätzt worden. Viele Gästetrainer schoben uns sogar die Rolle des Titelfavoriten zu. Dazu noch das umgebaute Stadion, das beim ersten Spiel gleich ausverkauft war. Die Heimkehr von Publikumsliebling Radek Krestan. Alles schien bereitet für eine tolle neue Saison, Euphorie allenthalben. Und was passierte dann? Die 16 neuen Spieler und der neue Trainer, irgendwie passte es nicht. Tolle Spiele wechselten sich mit Beinahe-Blamagen ab, das einzig konstante war die Unkonstanz.
Natürlich brauchen solche Veränderungen, gepaart noch mit einer unzureichenden und stressigen Vorbereitungen ihre Zeit. Sowas geht nicht von einem auf den anderen Tag. Und hier passierte etwas, das in meinen Augen ursächlich für die jetzige Stimmung ist. Das Publikum - geschürt durch Aussagen a la "Mittelmaß ist nicht mehr gefragt" - zeigte kaum Geduld mit dem Team. Es folgten einige unglückliche Aussagen von Jari Pasanen und das Tischtuch war zerschnitten und bei einigen steigerte sich der Hass auf "den Finnen" in einem Maße, die nicht mehr schön anzusehen war. Die GmbH hielt lange an ihrem Wunschtrainer fest, doch kurz vor Weihnachten musste sie dann dem "Druck der Massen" nachgeben und ihn entlassen.
Wie man sieht mit zweifelhaftem Erfolg, denn unter Kim Collins spielt man zwar defensiver und hinten nicht mehr so offen, schießt dafür aber auch kaum Tore und auch punktemäßig ist die Ergebnisbilanz kaum besser. Trainerwechsel, Fanproteste, etc. - das alles bringt auch Unruhe in eine Mannschaft, die scheinbar von Anfang an nicht so zusammengepasst hat, wie es sich die meistens Fans und Experten eigentlich erwartet haben. Es ist sehr schwierig in einem so stürmischen Wasser den schlingernden Kahn wieder auf Kurs zu bringen. Noch hat es KC nicht geschafft.
Aber bringt das überhaupt noch was? Kann man diese Saison überhaupt noch retten?
Schauen wir auf das Spiel am Freitag gegen Ravensburg zurück. Das Spiel, das mich wirklich erschreckt hat. Denn die Voraussetzungen waren perfekt: Ein Derby-Gegner, der aufstrebend ist und uns sowohl sportlich wie auch wirtschaftlich die Vormachtstellung in Schwaben streitig machen will. Eine Tabellenkonstellation 5. gegen 4. Anständige Anzahl Gästefans. Ein bis zum Ende enger Spielverlauf. Gästefans die mit einem provozierenden Grinsen an der Kurve vorbeilaufen. Passende Gesänge dazu. Dazu der Schiedsrichter, der ein klares Tor nicht gibt und dafür in anderen Szenen auch zweifelhaft gegen uns pfeifft. Und was passiert? Nichts! Keine Emotionen! Null, komma Null!
Normalerweise muss das Stadion kochen, auch die Spieler müssen doch durch sowas aufgestachelt sein. Da muss doch dann mal ein krachender Bandencheck folgen. Soll er doch unfair sein. Egal. Es wäre ein Zeichen, das Publikum würde mitgehen wenn es kracht und man kann dem Gegner zeigen wer der Herr im Hause ist. Aber nichts passiert, da wird emotionslos der Stiefel runtergespielt und das Publikum ergibt sich auch in Lethargie und denkt vielleicht noch an die Zeiten zurück, als der Bauchenberg in ganz Deutschland als hitzig, unfair und angsteinflößend verschrieen war.
Dabei spielen die Jungs gar nicht mal so schlecht wie sie immer gemacht werden. Es ist nicht viel was fehlt, ein paar Prozent in allen Mannschaftsteilen. Verletzungspech gesellt sich dazu. Normalerweise sollte man das Team gerade dann anfeuern, dass es endlich diese eine Stufe überwindet und sich in das Leistungslevel spielt, dass es von den Namen und dem Potential her einfach draufhaben müsste. Doch nichts. Anfeuerung nur durch einige wenige Unverbesserliche, der Rest steht schweigend da und hofft, dass es durch Nichtstun besser wird. Eine gefährliche Spirale. Die Fans pushen das Team nicht mehr und das Team spielt nicht mehr für die Fans.
Der mangelnde sportliche Erfolg, damit kann ich leben. Aus den Fehlern bei der Mannschaftszusammenstellung kann und muss man lernen. Die Suche nach einem Manager ist dort auf jeden Fall der richtige Schritt. Aber die Lustlosigkeit, das emotionslose "Alles egal" - Verhalten, das sehe ich als viel schlimmer und viel gefährlicher für das Schwenninger Eishockey an, als das Verfehlen eines sportlichen Ziels. Das liegt nunmal in der Natur des Sports, dass es irgendjemanden treffen muss, wenn 10 Mannschaften um 6 Plätze spielen.
Was ist nur los und wie kommt man da noch wieder raus? Die Saison abzuschreiben wäre zu früh. Die Play-Offs sind drin und dann beginnt alles von vorne. Dann hat man eine neue Chance, dann interessieren keine Vorleistungen mehr. In den Play-Offs werden Helden geboren. Aber dazu bedarf es auch einer gewissen Begeisterung und Zuversicht. Ohne die können wir gleich zusperren. Ich habe diese Zuversicht noch - aber hat sie die Mehrheit im Stadion auch noch?
Montag, 26. Januar 2009
Der Lotto-Jackpot..
..ging leider knapp an mir vorbei. Aber 3 Richtige sind doch auch was wert.
Mittwoch, 21. Januar 2009
Das eingerostete Tanzbein..
Ja ja, das Tanzen. Wer schon gedacht hat, ich hätte es geschafft, der liegt genauso falsch wie ich selber. Gestern musste ich doch den Rost vom Bein lösen und es fröhlich schwingen. Vor zwei Wochen war Feiertag, letzte Woche war ich zum Glück leider krank. Erstaunlicherweise hatte ich noch nicht alle Schritte vergessen und fand sogar recht schnell wieder in einen Rhythmus rein. Neu zu lernen gab es eine wunderbare "hacke, spitze"-Figur für den Cha Cha und einen "Walk" für die Samba. Das war jetzt nicht schlecht, macht es das Tanzen doch a) variantenreicher und b) für die Frau noch anstrengender.
Donnerstag, 15. Januar 2009
ESTA: Problem mit O und Null
ESTA, das Electronic System for Travel Authorization vom US-amerikanischem Department of Homeland Security ersetzt das bisher im Flugzeug auszufüllende grüne Formular auf dem man u.a. angeben muss, ob man als Terrorist oder Alt-Nazi in die USA einreisen möchte. Das Ausfüllen geschiehet jetzt bequem und online von daheim aus, mindestens drei Tage vor Beginn der Reise. Prinzipiell ist das sicher eine gute Sache und sollte die Einreise auch beschleunigen. Zudem erfährt man dann schon daheim, dass man nicht rein darf und muss nicht erst am US-Flughafen den teuren sofortigen Rückflug bezahlen, falls es Probleme gibt.
Aber wie sich jetzt bei mir gezeigt hat, kann das zu einem Problem führen. Man muss die Reisepassnummer eingeben und in Deutschland besteht diese Nummer nicht nur aus Ziffern, sondern auch aus Buchstaben. Jetzt stellte sich das Problem: Ist das eine Null oder ist das ein O in meinem Reisepass? Eine Unterscheidung ist mit bloßem Auge nicht möglich und es bedurfte mehrerer Anrufe bei den zuständigen Behörden bis ich die Auskunft erhielt, dass es sich wohl um eine Null handelt. Die Null sei "etwas schmaler als das O". Na herzlichen Glückwunsch.
Was bisher kein Problem war, wenn man die Nummer handschriftlich eingetragen hat, kann jetzt zu nicht absehbaren Folgen führen, wenn die in den USA ausgelesene Nummer nicht mehr der zuvor online eingetragenen entspricht. Manch schlecht gelaunter Zöllner kann einem da zu einigen Querelen am Flughafen verhelfen. Hier sollte man seitens des Bundes die Zeichen eindeutig unterscheidbar machen oder Zeichen mit Verwechslungsgefahr gar nicht erst verwenden.
Aber wie sich jetzt bei mir gezeigt hat, kann das zu einem Problem führen. Man muss die Reisepassnummer eingeben und in Deutschland besteht diese Nummer nicht nur aus Ziffern, sondern auch aus Buchstaben. Jetzt stellte sich das Problem: Ist das eine Null oder ist das ein O in meinem Reisepass? Eine Unterscheidung ist mit bloßem Auge nicht möglich und es bedurfte mehrerer Anrufe bei den zuständigen Behörden bis ich die Auskunft erhielt, dass es sich wohl um eine Null handelt. Die Null sei "etwas schmaler als das O". Na herzlichen Glückwunsch.
Was bisher kein Problem war, wenn man die Nummer handschriftlich eingetragen hat, kann jetzt zu nicht absehbaren Folgen führen, wenn die in den USA ausgelesene Nummer nicht mehr der zuvor online eingetragenen entspricht. Manch schlecht gelaunter Zöllner kann einem da zu einigen Querelen am Flughafen verhelfen. Hier sollte man seitens des Bundes die Zeichen eindeutig unterscheidbar machen oder Zeichen mit Verwechslungsgefahr gar nicht erst verwenden.
Dienstag, 13. Januar 2009
Extension Mail2BE-User
TYPO3: Mail an alle BE-User
Wieder eine kleine TYPO3 Extension von mir. Das Problem war, das ich als zentraler Administrator gerne E-Mails an alle registrierten BE-User verschicken wollte. Diese Funktion brauchte ich für Rundbriefe, News, etc. und sie ist leider von TYPO3 nicht vorgesehen. Zwar sollte das Ganze über DirectMail gehen, aber diese Extension war mir dann doch zu groß und umfangreich für den kleinen Anwendungszweck.
Also habe ich selber ein schnelles Backend-Modul programmiert, das eine Eingabemaske bereitstellt, in der Mailbetreff und Mailtext eingegeben werden können. Mittels Checkboxen können die Empfänger ausgewählt werden, die mit dieser E-Mail beglückt werden.

Die Extension lässt sich bequem mit einer vorgegebenen Betreffzeile und einem vorgegebenen Absender vorkonfigurieren. Dies geschieht ohne TypoScript oder ähnliches über die Konfiguration im Erweiterungsmanager.
Extension im TER!
Montag, 12. Januar 2009
Windows 7: Vista wie es wohl mal werden sollte
Seit gestern kann man bei Microsoft eine öffentliche Beta von Windows 7 herunterladen. Für mich als IT-Mensch natürlich eine Pflicht das einmal auszuprobieren. Und was soll ich sagen: Ich bin wie selten bei Microsoft vom ersten Eindruck her rundweg begeistert. Zum Testen nahmen wir eine ein Jahr alte ausrangierte Kiste mit Athlon-Prozessor und 1 GB RAM. Die Installation lief absolut problemlos und flott, alle Geräte wurden erkannt. Lediglich der Audio-Treiber musste nachinstalliert werden, dazu konnte man aber den Vista-Treiber von der Herstellerseite nehmen.
Vom Aussehen her wirkt Windows 7 wie ein aufpoliertes Vista und auch in der Bedienung wurden Schwachstellen und Mängel konsequent und durchdacht beseitigt. Deutlich weniger nervende Sicherheitswarnungen, nette neue Features wie die Jump List zum direkten Zugriff auf häufige und zuletzt verwendete Dokumente oder die bessere Integration der Sidebar-Gadgets durch eine kurzzeitige Transparenz aller Fenster machen beim Arbeiten mehr Spaß. Die Touchscreen-Features, die ein Fenster automatisch maximieren, wenn man es an den oberen Rand schiebt oder halbiert, wenn man es an eine Seite schiebt sind auch bei Verwendung der Maus nützlich. Hat man sich einmal dran gewöhnt, dann will man es nicht mehr anders machen.
Wesentlich verbessert hat sich in meinen Augen die Verwaltung der Dateipfade. War es bisher doch ein größerer Aufwand Dokumente und Bilder z.B. auf eine separate Partition zu verschieben, kann man jetzt mit ein paar einfachen Klicks verschiedene Speicherorte für Dokumente zu einer sogenannten Bibliothek zusammenfügen, die die Dokumente aus unterschiedlichsten Speicherorten konsolidiert anzeigt.
Eine erste testweise Installation von Office, Firefox, etc. lieft problemlos, hier werde ich in Zukunft noch ein paar anderen Anwendungen und auch Spiele ausprobieren. Da Windows 7 aber sehr auf Vista aufbaut, sehe ich da nicht so große Probleme auf mich zukommen.
Unabhängig von den neuen Features am meisten begeistert hat mich aber das deutlich gesteigerte Arbeitstempo und die Tatsache, dass ich im Verlauf des gesamten Vormittages noch keinen einzigen Absturz und keinen einzigen Bug festgestellt habe. Respekt. Gewöhnungsbedürftig ist die aufgepeppte Taskleiste in der man nicht mehr zwischen Quickstartleiste und aktiven Programmen unterscheiden kann, da alles nur noch als Icon angezeigt wird. Die erweiterte Live-Vorschau beim Drüberfahren ist ganz nett geraten.
Insgesamt kann ich mich also den vielen positiven Reaktionen im Internet nur anschließen - der einzige Kritikpunkt ist der, dass das was wir jetzt sehen von Microsoft eigentlich schon für Vista vesprochen wurde und wirklich innovative Featues wie das einst versprochene WinFS immer noch in weiter Ferne sind.
Freitag, 9. Januar 2009
Hilfe, es ist Winter!!!!
Jetzt gibt es sogar schon ZDF-spezial und ARD Brennpunkt über den Kühlschrank Deutschland. Ja und? Guckt doch mal auf den Kalender, es ist Winter. Winter!!! Ja genau, die Jahreszeit mit Eis, Schnee und viel Frost. Kennt man doch noch von den Erzählungen der Großeltern. War es im Winter warm, dann heißt es jedesmal "Ja früher, da hatten wir noch Winter.". Jetzt ist es mal angenehme schattig draußen und prompt ist das die große Sensation und auch wieder nicht recht.
Ich möchte ein Plädoyer für den Winter ablegen. Ich finde Eis und Schnee schön, ich finde es toll, dass es mal wieder kalt ist. Und gleich gehe ich auf den Bodensee zum Schlittschuh laufen.
Wie bei der Finanzkrise, dort überbieten sich auch alle mit schlechten Meldungen. Beim Winter muss auch jeder Sender, jedes Medium das andere nochmal übertrumpfen wie schrecklich kalt es draußen doch ist.
Ich möchte ein Plädoyer für den Winter ablegen. Ich finde Eis und Schnee schön, ich finde es toll, dass es mal wieder kalt ist. Und gleich gehe ich auf den Bodensee zum Schlittschuh laufen.
Wie bei der Finanzkrise, dort überbieten sich auch alle mit schlechten Meldungen. Beim Winter muss auch jeder Sender, jedes Medium das andere nochmal übertrumpfen wie schrecklich kalt es draußen doch ist.
Mittwoch, 7. Januar 2009
Lustige/Geile/Geniale Sportvideos Teil I
Neue Kategorie, neue Serie in 2009. YouTube bietet eine unüberschaubare Fülle an Videos. Viele davon sind nicht weiter beachtenswert. Doch gerade im Bereich Sport gibt es eine Menge Videos, die durch die gezeigten Leistungen, den emotionalen Kommentar oder sonstwas einfach nur genial, klasse oder lustig sind oder Gänsehaut erzeugen. In loser Folge will ich mal einige meiner Lieblingsvideos vorstellen.
Beginnen wir mit Dart - oder auch Pfeilewerfen genannt. Am Sonntag ging die PDC World Championship zu Ende, wie immer ausführlich und fachkundig übertragen vom DSF. Herzlichen Glückwunsch an Phil "The Power" Taylor, der seinen 14. WM-Titel gewinnen konnte.
Viele mögen fragen, was man nur an "Pfeilewerfen" finden kann. Zum einen ist es die Präzision und Perfektion der Spieler, dann die geniale Stimmung, die Spannung durch schnelle, kurze Sätze und vor allem die Tatsache, dass es eine absolut Kopfsportart ist. Die Mind Games und die psychische Stärken und Schwächen in entscheidenden Situationen faszinieren mich an diesem Sport.
Drei Videos habe ich für Euch ausgesucht: Das erste Video zeigt den unterlegenen Finalisten Raymond van Barneveld wie er den ersten perfekten Nine-Darter während einer PDC-WM wirft:
Das zweite Video zeigt das wohl beste bisher gespielte Leg überhaupt zwischen Phil Taylor und James Wade. Eine unglaubliche Perfektion:
Im dritten Video schließlich zeigt Phil Taylor warum er der Beste ist. Aus nahezu unmöglicher Position weit außerhalb schafft er es auf ein eigentlich total verdecktes Bulls-Eye zu treffen. Damit gewann er übrigens die Partie.
Dienstag, 6. Januar 2009
Meine Weihnachtsgeschenke
Eine Auswahl meiner Weihnachtsgeschenke:
Comeback 2009
Mahlzeit Leute, da bin ich wieder. Nach einer sehr erholsamen Offline-Zeit über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel bin ich jetzt wieder in der Online-Gesellschaft angekommen und kann mich damit auch wieder dem Abt Gaiser Blog widmen. Zuerst mal allen Leserinnen und Lesern noch ein frohes neues Jahr und ein erfolgreiches 2009.
Die Weihnachtstage waren sehr schön, beschenkt wurde ich u.a. mit einer neuen Digitalkamera, Bier, Büchern, Puzzle und einiges mehr. Über den Jahreswechsel war ich mit Barbara im Harz, eigentlich wollten wir Skifahren. Wie das Leben so spielt fing es aber erst vorgestern am letzten Tag unseres Aufenthaltes richtig an zu schneien. Ich hasse Murphy. Trotz alledem war der Aufenthalt sehr schön, seit langer Zeit endlich mal wieder ordentlich gerodelt. In Braunlage haben wir das Conti-Cup Springen besucht und in der restlichen Zeit sind wir viel spazieren gegangen.
Dabei kein Internet, keine E-Mail und es war sehr angenehm. Leider habe ich auch einige Spiele der Wild Wings verpasst, aber nach dem chaotischen Trainerwechsel und der negativen Grundstimmung tat mir auch diese Auszeit ganz gut. Ich bin gespannt, ob man am Freitag wirklich schon Änderungen am System und Schritte in die richtige Richtung sieht oder ob der Trainerwechsel nur verpufft.
Gefreut habe ich mich über die gelungenen Ergebnisse von Martin Schmitt, für mich ein unglaublich sympathischer Sportler der durch ein ganz tiefes Tal gegangen ist und jetzt im Herbst seiner Karriere nochmal die Lorbeeren ernten kann.
Die Weihnachtstage waren sehr schön, beschenkt wurde ich u.a. mit einer neuen Digitalkamera, Bier, Büchern, Puzzle und einiges mehr. Über den Jahreswechsel war ich mit Barbara im Harz, eigentlich wollten wir Skifahren. Wie das Leben so spielt fing es aber erst vorgestern am letzten Tag unseres Aufenthaltes richtig an zu schneien. Ich hasse Murphy. Trotz alledem war der Aufenthalt sehr schön, seit langer Zeit endlich mal wieder ordentlich gerodelt. In Braunlage haben wir das Conti-Cup Springen besucht und in der restlichen Zeit sind wir viel spazieren gegangen.
Dabei kein Internet, keine E-Mail und es war sehr angenehm. Leider habe ich auch einige Spiele der Wild Wings verpasst, aber nach dem chaotischen Trainerwechsel und der negativen Grundstimmung tat mir auch diese Auszeit ganz gut. Ich bin gespannt, ob man am Freitag wirklich schon Änderungen am System und Schritte in die richtige Richtung sieht oder ob der Trainerwechsel nur verpufft.
Gefreut habe ich mich über die gelungenen Ergebnisse von Martin Schmitt, für mich ein unglaublich sympathischer Sportler der durch ein ganz tiefes Tal gegangen ist und jetzt im Herbst seiner Karriere nochmal die Lorbeeren ernten kann.
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Kommentare
Do, 05.08.2010 15:21
Find ich gut das du das genau mal schreibst, was ich z.Z. sa ge. Wir sind noch nicht meiste r und ich muss mir auch [...]
Mi, 04.08.2010 20:30
gut so !!!! es kann sich sehen lassen
Fr, 30.07.2010 11:37
Ich habe dem ehrwürdigen Abt n ichts mehr hinzu zu fügen.
Di, 06.07.2010 09:38
Zur zeit gibt es da keine Mögl ichkeit. Du müsstest das gesam te RSS Widget umschreiben. Fal ls du das vorhast, wäre [...]
Di, 06.07.2010 04:17
Hallo! Super Anleitung hier - Respekt!!! Weiß einer vo n euch wie man in den RSS Feed auch Fotos rein bekommt [...]