Besonders war diesmal noch dabei, dass Anfänger- und Fortgeschrittenenkurs gemischt agierten. Für mich eher frustrierend zu sehen was anderen können und wie wenig ich doch eigentlich auf dem glatten Parkett gebacken kriege. Barbara meint ja, dies sei doch ein Ansporn noch weitere Kurse zu belegen, aber mir fällt es schwer mich dieser Meinung anzuschließen.
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Tanzstunden - die Letzte!
Also zumindest für dieses Jahr. Gestern war weihnachliches Abschlusstanzen mit Plätzchen und Glühwein. Es war mehr ein gemütliches Beisammensein mit Zappelmöglichkeit als eine weitere Kursstunde. So konnten wir zwar alles einmal tanzen, aber den Wiener Walzer - der in der Vorwoche wo wir fehlten gelehrt wurden - konnten wir nicht neu erlernen. Also nix neues, sondern die altbekannten Qualen Freuden.
Besonders war diesmal noch dabei, dass Anfänger- und Fortgeschrittenenkurs gemischt agierten. Für mich eher frustrierend zu sehen was anderen können und wie wenig ich doch eigentlich auf dem glatten Parkett gebacken kriege. Barbara meint ja, dies sei doch ein Ansporn noch weitere Kurse zu belegen, aber mir fällt es schwer mich dieser Meinung anzuschließen.
Besonders war diesmal noch dabei, dass Anfänger- und Fortgeschrittenenkurs gemischt agierten. Für mich eher frustrierend zu sehen was anderen können und wie wenig ich doch eigentlich auf dem glatten Parkett gebacken kriege. Barbara meint ja, dies sei doch ein Ansporn noch weitere Kurse zu belegen, aber mir fällt es schwer mich dieser Meinung anzuschließen.
Dienstag, 16. Dezember 2008
Weihnachtsstress!
Jedes Jahr sollte man sich eigentlich auf Weihnachten freuen. Das Fest der Liebes und des Friedens, glückselig im Kreis der Familie Gedichte rezitieren, Plätzchen futtern und Glühwein saufen. Es könnte so schön sein und was ist es? STRESS!
Warum muss die Weihnachtszeit jedes Jahr so stressig sein? Irgendwie stellt man immer erst kurz vorher fest, dass man noch alle Geschenke braucht, noch dies und das und jenes erledigen muss und zwischendurch gibt es dann noch zig Weihnachtsfeiern, die ordentlich begangen werden wollen. Und sei das nicht alles genug, dann wird man noch all überall mit Last Christmas und ähnlichen Klassikers aus der Psychiatrie-Hitparade besäuselt. Merkt man, dass es nervt?
Ich muss noch Geschenke kaufen, drei Weihnachtsfeiern besuchen, zwei Tage arbeiten, meinen Schreibtisch aufräumen, Wohnung auf Vordermann bringen, Geschenke einpacken, über den Weihnachtsmarkt bummeln, sonstige Geschenke fertig machen und und und......das alles bis Freitag.
Irgendwie wird es gehen, denn bisher ging es immer und Weihnachten wurde doch wieder schön.
Warum muss die Weihnachtszeit jedes Jahr so stressig sein? Irgendwie stellt man immer erst kurz vorher fest, dass man noch alle Geschenke braucht, noch dies und das und jenes erledigen muss und zwischendurch gibt es dann noch zig Weihnachtsfeiern, die ordentlich begangen werden wollen. Und sei das nicht alles genug, dann wird man noch all überall mit Last Christmas und ähnlichen Klassikers aus der Psychiatrie-Hitparade besäuselt. Merkt man, dass es nervt?
Ich muss noch Geschenke kaufen, drei Weihnachtsfeiern besuchen, zwei Tage arbeiten, meinen Schreibtisch aufräumen, Wohnung auf Vordermann bringen, Geschenke einpacken, über den Weihnachtsmarkt bummeln, sonstige Geschenke fertig machen und und und......das alles bis Freitag.
Irgendwie wird es gehen, denn bisher ging es immer und Weihnachten wurde doch wieder schön.
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Tanzen? Denkste!
Mittwoch und keine neue Story übers Tanzen. So isses. Denn Barbara ist seit Sonntag mit ihrem Kurs in Brüssel unterwegs, so dass wir gestern nicht zum Tanzen gehen konnte. Das war mir eine große Freude tut mir natürlich unheimlich leid. So habe ich dann den Wiener Walzer verpasst. Wiener Würstchen sind mir eh lieber. 
Nächste Woche ist Weihnachtstanzen, da gehen wir dann nochmal hin und habe ich für dieses Jahr genug das Tanzbein geschwungen. Stattdessen habe ich daheim nochmal Bredle gebacken.
Nächste Woche ist Weihnachtstanzen, da gehen wir dann nochmal hin und habe ich für dieses Jahr genug das Tanzbein geschwungen. Stattdessen habe ich daheim nochmal Bredle gebacken.
Dienstag, 9. Dezember 2008
Neuer Wild Wings Trainer - Kandidatencasting
Nach der vorgestrigen Trainerentlassung bei den Wild Wings schießen die Spekulationen wild ins Kraut. Zig Namen werden gehandelt, wieder verworfen, gegeneinander abgewogen und bewertet. Zeit für mich, dass Ganze mal in Ruhe zu betrachten.
Was brauchen wir? Auch wenn die GmbH in der Presse sagt, dass sie noch gar nicht wissen, welche Anforderungen sie an den neuen Trainer stellen, glaube ich schon, dass ihnen das klar ist. Und eigentlich ist es auch nicht schwer. Der Trainer muss zum einen ein harter Hund sein, der die Mannschaft jetzt gnadenlos in die Pflicht nimmt. Nach der aktiv betriebenen Entlassung von Pasanen ist jegliche Rücksicht bei der Mannschaft fehl am Platz. Zum anderen muss er auch taktisch beschlagen sein um die zweifellos vorhandenen Fähigkeiten der Spieler zu einer gut funktionierenden Mannschaft zusammenzufügen. Spieler wie Krestan, die auch gerne auf ihr eigenes Punktekonto schauen, müssen zum Wohle der Mannschaft in ein Gesamtsystem eingefügt werden ohne ihre Kreativität einzubüßen. Also nicht leicht.
Welche Namen stehen denn zur Auswahl?
Die "große" Lösung: Diese Lösung sieht einen wirklich renommierten Trainer, jemanden der bereits in der DEL oder in Europa Reputation erlangt hat, sich selber eher in der DEL sieht und der für die 2. Liga in Schwenningen eine Sensation wäre. Hier fallen in der Regel 3 Namen: Greg Poss, Benoit Laporte und Greg Holst. Poss, als ehemaliger Nationaltrainer und Meistercoach in Mannheim hat sicher den größten Namen und wäre unumstritten ein Top-Trainer. Benoit Laporte gilt als harter Hund und akribischer Arbeiter, der bereits in Augsburg, Basel und Ingolstadt tätig war. Greg Holst schließlich war in Österreich erfolgreich und ist allen Eishockeyfans durch sein legendäres Interview im Gedächtnis geblieben. Problem dabei ist, diese Trainer sind alle nicht billig und ob man einen sechsstelligen Betrag pro Jahr dafür aufbringen will. Andererseits: Man sollte auch nicht an der falschen Stelle sparen. Wahrscheinlichkeit: 25%
Die "alter Schwenninger" Lösung: Man holt jemanden den man in Schwenningen schon kennt, der das Umfeld kennt und den viele Fans positiv in Erinnerung haben. Zwei Namen fallen hier immer wieder: Bob Burns und Gunnar Leidborg. Mit Burns verbinden viele Fans Powerhockey und absolute Diziplin, nicht umsonst wurde er als "General Schwarzkopf" tituliert. Nach einem Herzinfarkt ist bei Burns aber nicht sicher, ob er den Job überhaupt antreten würde. Leidborg, der auch familiär an den Schwarzwald gebunden ist, gilt ebenfalls als harter Hund mit sprödem skandinavischem Charme. Mit Augsburg, Berlin, Kassel, Hannover, Crimmitschau kann er viel Erfahrung vorweisen, derzeit ist er in Dänemark tätig und hat wohl schon Interesse am Job bekundet. Beide Trainer hätten das Problem, dass der Druck wie bei Rückkehrern üblich sehr hoch ist. Die Vergangenheit wird verklärt, die Situation hat man besser in Erinnerung als sie tatsächlich war und wenn sich die Erfolge nicht sofort einstellen, dann ist die Unzufriedenheit auch schnell wieder groß. Hohes Risiko, würde aber zumindest anfangs die Fans versöhnen. Wahrscheinlichkeit: 15%.
Die "Feuerwehrmann" Lösung: Hier ist jemand gemeint, der mit dem großen Holzhammer kommt, die Saison halbwegs rettet und über die ganze harte Tour versucht das Team in den Griff zu bekommen. Georg "Eisenschorsch" Holzmann und Peter Obresa werden hier häufiger genannt. Problem hierbei ist: Man kriegt die Saison vielleicht noch ganz gut rum, aber als langfristige Perspektive taugen diese Trainer vermutlich nichts. Ein weiterer Trainerwechsel zur neuen Saison wäre die Folge. Eine Frage der langfristigen Ausrichtung. Wahrscheinlichkeit: 15%.
Die "solide" Lösung: Als solide verstehe ich einen Trainer, der über eine gewisse Erfahrung verfügt, der bodenständig und nicht extravagant ist und der kein superteurer Startrainer ist. Also jemand den man kennt, bei dem man weiß was man hat und der zu einem fairen Preis zu haben ist. Hier stehen ein paar Namen im Raum: Chris Valentine aus Düssledorf, Teal Fowler aus Mannheim oder Marcus Bleicher, der letztes Jahr mit dem SC Riessersee sehr erfolgreich war, sich dann aber mit Sonnenkönig Bader überworfen hat. Vermutlich wäre dies die beste Lösung um solide und positiv in die Zukunft zu schauen. Aber irgendwie wäre das auch langweilig und Langeweile hat in Schwenningen keinerlei Tradition. Ich glaube nicht so wirklich dran. Wahrscheinlichkeit: 19%
Die "unbekannte" Lösung: Dass was der GmbH mit Bernhard Kaminski bereits gelungen ist. Man verpflichtet jemanden den keiner kennt, mit dem keiner rechnet und der auch kein Renomee im deutschen Eishockey vorweisen kann. Zuzutrauen wäre es den Verantwortlichen, dass sie wieder jemanden aus dem Hut zaubern, der alle überrascht. Positiv ist dann sicher, dass die Person unverbraucht ist. Fraglich ist, ob ein Greenhorn von den durchaus gestandenen Spielern akzeptiert wird. Er muss sich sehr schnell durch Kompetenz und Disziplin Ansehen erarbeiten. In gewissem Sinne also eine Wundertüte, vermutlich eine günstige Lösung, die aber auch nach hinten losgehen kann. Ob das jetzt ein Andreas Bentenrieder aus Hügelsheim, vielleicht jemand aus der Schweiz (Urs Chrüggli aus Wetzetikon) oder ein in Deutschland unbekannter Kanadier sein wird - wir wissen es jetzt noch nicht. Wahrscheinlichkeit: 25%.
Und zum Schluß: Die "übliche" Lösung: Das ist die, die in Schwenningen schon jahrtausende alte Tradition hat. Man macht den Co. zum Chef. Toni Raubel stände damit in einer langen Reihe an Co-Trainer, die ihren Chef beerbt haben. Halte ich aber für unwahrscheinlich, denn Raubal und Pasanen arbeiten schon Jahre lang eng miteinander zusammen, für den wirklichen Schnitt und eine wirkliche Veränderung kann Raubal nicht die Lösung sein. Selbst wenn wir jetzt eine Siegesserie starten, das Vorjahr unter Greg Pruden hat bewiesen, dass auch dann die Weiterverpflichtung des Co. keine Garantie für eine erfolgreiche Saison ist. Die GmbH sollte gewarnt sein. Raubal kann auch unter dem neuen Cheftrainer den Co. machen und mit der Quetsch im Bus für die Stimmung sorgen. Wahrscheinlichkeit: 1%
Aber vermutlich kommt es anders als man denkt....
Montag, 8. Dezember 2008
Wird jetzt alles gut bei den Wild Wings?
Gestern ist nun das passiert was sich schon länger abgezeichnet hat. Nach einem indiskutablen 4:6 gegen die Eispiraten aus Crimmitschau wurde die Amtszeit von Jari Pasanen in Schwenningen durch die Eishockey-Bosse kurzerhand beendet. Damit wurde auch den teils lautstarken, teils niveaulosen Forderungen und Anfeindungen der Fans Rechnung getragen. Doch wird damit jetzt alles gut?
Fakt ist, dass das Tischtuch zwischen Fans und Trainer wohl irreparabel zerschnitten war. Sportlicher Durchschnitt gepaart mit vielen Gerüchten über unmögliches Verhalten im zwischenmenschlichen Bereich ließen der Person und dem Trainer Jari Pasanen keine Zukunft mehr zu. Dabei bin ich mir gar nicht mal sicher, ob er je eine richtige Chance gehabt hat. Denn bereits nach der Vorbereitung, nach nichtmal einem gespielten Punktspiel, begann die Kritik an ihm. Wie will man da ein auf 2 Jahre angelegtes Team, das völlig neu zusammengestellt wurde, in Ruhe formen, wenn seitens einiger Fans nicht mal 2 Wochen Geduld aufgebracht wird. War das Projekt Pasanen dadurch schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt?
Ich meine nein, ich sehe das Problem eher so, dass Pasanen entweder überschätzt oder falsch eingeschätzt worden ist. Im sportlichen Bereich scheint er taktisch begrenzt zu sein und in Essen doch nur von seiner "Ich verlass mich vorne auf Mulock und Bartek-Taktik" gelebt zu haben. Im menschlichen Bereich hätte man vielleicht auch vorher besser recherchieren können, doch er wäre bei weitem nicht der erste, der sein wahres Gesicht erst nach der Unterschrift zeigt. Hier muss sich auch die Geschäftsführung klar hinterfragen, wie es dazu kommen konnte und wie man so ein teures Desaster in Zukunft vermeiden kann. Denn die restlichen 1 1/2 Jahre Vertragslaufzeit werden durch die Beurlaubung nicht billiger.
Die Entscheidung Pasanen zu entlassen war wohl richtig, angesichts der ins Bodenlose fallenden Zuschauerzahlen und des unbefriedigenden Tabellenplatzes wäre es selbst bei einer wohlwollenden Einstellung zu Jari Pasanen schwierig geworden eine gemeinsame Basis für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit zu finden. Dazu ist das Publikum in Schwenningen auch zu kritisch, haben viele doch noch die DEL im Hinterkopf und sind nicht bereit im Mittelfeld der 2. Liga rumzudümpeln.
Fakt ist aber auch, dass die Mannschaft gestern zu einem Mittel gegriffen hat, das sehr sehr umstritten ist und sehr kritisch gesehen werden muss. Sie hat durch Arbeitsverweigerung die Demission des Trainers aktiv betrieben. Im Endeffekt hat jede Mannschaft diese Macht, die Frage ist nur wann man als Fan dieses unloyale Verhalten tolerieren, verzeihen oder gar gutheißen kann. War es wirklich nötig zu diesem Mittel zu greifen oder muss die Mannschaft einfach mit ihrem Vorgesetzten zurecht kommen. Schwierige Entscheidung, die nächsten Wochen werden darüber entscheiden, ob diese Mannschaft besser ist als die Teams der letzten Jahre über die kübelweise Schimpf und Schande ausgekippt wurden, weil sie
Die Mannschaft ist jetzt absolut in der Pflicht zu beweisen, dass sie nicht anders handeln konnten. Leistung, Leistung, Leistung - mehr zählt jetzt nicht. Dümpeln wir im selben Trott weiter, dann können wir die Mannschaft gleich mit beurlauben. Dazu kommt auch noch, dass sich mehrere Spieler öffentlich hinter Pasanen gestellt haben. Mit negativer Einstellung kann man von einer Lüge sprechen, positiv gefärbt war es Diplomatie. Doch ehrlich war es auf keinen Fall.
Ich bin gespannt was die nächsten Wochen bringen. Wir Fans haben besonders im Schlußdrittel unseren Teil getan, jetzt liegt es an der Mannschaft zu beweisen, dass sie den Erfolg für den SERC auch unbedingt wollen.
Freitag, 5. Dezember 2008
TYPO3 - LDAP-Anbindung mit eu_ldap plus Modifikationen
Endlich komme ich gegen Ende der Woche mal wieder dazu etwas über meine Arbeit an TYPO3 zu bloggen. Die letzte Zeit hatten wir ziemlich damit zu kämpfen, unsere TYPO3-Instanz an das universitäte LDAP anzubinden.
Ausgangslage: Bei uns an der Universität ist ein LDAP-Verzeichnis aktiv, dass die Accountdaten für sämtliche Mitglieder der Universität speichert. Es wäre also sinnvoll auch die Authentifzierung für unser TYPO3 darüber zu machen, da wir uns eine eigene Passwort- und Benutzerverwaltung innerhalb TYPO3 damit zumindest erleichtern können. Auch wenn sie nicht ganz wegfällt. Problematisch dabei ist, dass das LDAP wie so häufig historisch gewachsen ist und das LDAP-Schema dadurch nicht gerade komfortabel.
Weg und Lösung: Wir begannen als Basis mit der verbreiteten eu_ldap Extension, die unseren Anforderungen relativ nahe kam. Trotzdem waren noch einige Anpassungen nötig. Zuerst ist es bei uns so, dass die Benutzer über eine eindeutige ID identifiziert werden, wir aber den Login über den leichter zu merkenden E-Mail-Alias (vorname.nachname) haben wollten. Deshalb mussten wir in eu_ldap einen Zwischenschritt einbauen, der zuerst den Benutzer mit dem Alias gegen das LDAP-Verzeichnis authentifziert, dann die eindeutige ID ermittelt und mit dieser im weiteren Verlauf die Gruppenzuordnung herstellt.
Leider konnten wir nicht dem Benutzer einfach ein Attribut zuweisen, sondern mussten den Weg gehen für das TYPO3 eine neue Gruppe (ou=typo3) anzulegen, in der die IDs der erlaubten Benutzer (memberUID) geschrieben werden. Über die Einschränkung nur Benutzer aus Gruppe in eu_ldap können wir so die Authentifzierung nach unseren Wünschen durchführen.
Als nächstes Problem stellte sich der Import neuer User ins TYPO3 dar. Benutzer werden in einer externen, proprietären Anwendung in die TYPO3-Gruppe verschoben oder entfernt und stehen dann für TYPO3 zur Verfügung. Entweder wartet man bis sich der Benutzer das erste Mal einloggt, dann wird er importiert. Dies ist aber sehr unkomfortabel, da wir ihm erst nach dem 1. Einloggen die TYPO3-Gruppen zuordnen können, die ihm Rechte und Zugriff auf bestimmte Zweige des Baumes geben. Der manuelle Import neuer Benutzer durch eu_ldap funktionierte zwar im Prinzip, zeigte aber den unschönen Effekt, dass der gesamte LDAP-Baum durchlaufen und jeder Benutzer einzeln auf Zugehörigkeit überprüft wird. Bei knapp 15.000 Benutzern im LDAP aus Performance-Gründen nicht akzeptabel. Wir haben daraufhin das Backend-Modul von eu_ldap um zwei Importmöglichkeiten erweitert. Entweder ein einzelner Benutzer kann über seinen Alias importiert werden, oder gleich eine ganze komma-separierte Liste an Benutzern. Dabei wird nicht der ganze Baum, sondern nur der eingegebene Benutzer überprüft.
Das letzte Problem war schließlich ein altbekanntes von eu_ldap. Manuell zugeordnete Gruppen werden beim Re-Import des Benutzers nach dem Einloggen gelöscht. Da wir aber die TYPO3-Gruppen nicht im LDAP zuordnen können, sondern dies weiterhin in TYPO3 geschehen muss, mussten wir eine Unterscheidung zwischen LDAP-Gruppen und "normalen" Gruppen herstellen. Hierbei half uns der von Tom Gottschalk in seiner Diplomarbeit "Entwicklung einer interaktiven Publikations-Plattform mit Redaktionssystem für den Fachbereich Medien der Hochschule Mittweida (FH)" entwickelte Hack sehr weiter, den wir nahezu unverändert übernehmen konnten. Danke schön!
Daneben waren noch einige kleiner Anpassungen am Code, eine eigene Logging-Funktion zum Debuggen und vieles mehr nötig, so dass wir eu_ldap doch deutlich modifziert und auf uns zugeschnitten haben. OpenSource zeigt hier seine Stärken, die Flexibilität und Anpassbarkeit - besonders von TYPO3 - ist klasse.
Jetzige Situation: Derzeit läuft es so ab, dass wir einen neuen Benutzer extern zum TYPO3-User machen, ihn danach über unser modifiziertes eu_ldap ins TYPO3-Backend importieren und dort dann die Gruppen zuweisen. Soll ein Benutzer kein TYPO3-Admin mehr sein, dann nehmen wir einfach aus der LDAP-Gruppe raus oder der Account wird durch Ausscheiden aus der Uni automatisch inaktiv.
Im nächsten Schritt müssen wir uns noch Gedanken über die Realisierung von Frontend-Login machen, um bestimmte Bereiche nur Mitgliedern der Universität oder einzelnen Fachbereichen zugänglich zu machen. Das steht auf der Agenda aber nicht ganz oben.
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Mittwoch - Zeit für einen Tanzbericht
Ja ich weiß, Ihr wartet alle drauf. Gestern war wieder Tanzen. Und es war durchwachsen, was aber nicht unbedingt am Tanzen selber lag, sondern mehr an der Begriffsstutzigkeit mancher Mit-Teilnehmer. Konkret ging es um die Möglichkeit einer Drehung beim Quickstep. Nicht ganz einfach, aber auch nicht wirklich kompliziert. Bis das alle mal drin hatten, bin ich schon fast eingeschlafen.
Meine Müdigkeit führte dann wohl dazu, dass ich beim nächsten Tanz nur mit halbem Ohr hingehört habe. Die Tanzlehrer kündigten Rumba an, ich hörte nur Rum und dachte "Juchhu, endlich was zu trinken." Der Tanz war dann aber auch nicht so schwer, eher ein bißchen fad durch die Pause auf der 1. Und ich musste Barbara wieder zwingen, meinem Führungsstil zu folgen. Sie wollte immer zu früh wieder weiter tanzen,aber das habe schließlich ich vorzugeben.
Meine Müdigkeit führte dann wohl dazu, dass ich beim nächsten Tanz nur mit halbem Ohr hingehört habe. Die Tanzlehrer kündigten Rumba an, ich hörte nur Rum und dachte "Juchhu, endlich was zu trinken." Der Tanz war dann aber auch nicht so schwer, eher ein bißchen fad durch die Pause auf der 1. Und ich musste Barbara wieder zwingen, meinem Führungsstil zu folgen. Sie wollte immer zu früh wieder weiter tanzen,aber das habe schließlich ich vorzugeben.
Montag, 1. Dezember 2008
Herzlich Willkommen im Zirkus Helios-Arena..
..denn Eishockey kann man das wohl kaum noch nennen, wenn der größte Jubel aufbrandet als unser Torwart nach dem Spiel ein Tänzchen auf dem Eis wagt und ein paar übrig gebliebene Freiburger Fans provoziert.
Gestern stand seit längerem mal wieder ein Pflichtspielderby zwischen den Wild Wings und den Freiburger Wölfen in Schwenningen an. Normalerweise ein Spiel auf das man hinfiebert, aufgrund der aktuellen Situation um Pasanen eher ein Abend mit vielen Fragezeichen. Gefühlt habe ich mich gestern wie in einer Mischung aus Zirkus und beißender Real-Satire. Die Mannschaft spielt die Täler schwindelig und fertigt sie zwischenzeitlich mit einer 8:1 Führung ab und die Fans fordern den Kopf des Trainers oder schweigen sich gegenseitig an. Es sei denn es geht gegen Freiburg, dann kriegen alle das Maul auf. Surreal, aber keineswegs schön.
Durch eine teils abstoßende ungeprüfte Verbreitung von jeglichem Gerücht, sei es auch noch so absurd, wurde mittlerweile eine Grundstimmung geschaffen, die einem jeglichen Spaß verderben kann. Egal was Pasanen macht, er kann es nur noch falsch machen. Und das macht die Situation schwierig: Ein hoher Derbysieg ist für den Durchschnitts-Fan ("den Touri") ein Erfolg, er freut sich gestern über das Spiel und geht zufrieden nach Hause. Der harte Kern arbeitet aber dagegen und fordert "Pasanen raus". Dieser Konflikt ist für viele unverständlich, die nicht so tief in der Materie drin sind.
Es scheint dumm gewesen zu sein, dass wir gestern nicht verloren haben. So ein deutlicher, überzeugender Sieg passt überhaupt nicht ins Konzept. Und dass die Mannschaft nach Spielschluß demonstrativ mit Pasanen abklatscht passt auch gar nicht ins Bild der Spieler, die angeblich den Trainer loshaben wollen. Oder sind die Spieler jetzt auch die Bösen oder zwingt "the root of all evil" die Spieler gar zu dieser öffentlichen Solidaritätsbekundung? Das Leben und das Schicksal kann schon sehr zynisch sein.
Gestern stand seit längerem mal wieder ein Pflichtspielderby zwischen den Wild Wings und den Freiburger Wölfen in Schwenningen an. Normalerweise ein Spiel auf das man hinfiebert, aufgrund der aktuellen Situation um Pasanen eher ein Abend mit vielen Fragezeichen. Gefühlt habe ich mich gestern wie in einer Mischung aus Zirkus und beißender Real-Satire. Die Mannschaft spielt die Täler schwindelig und fertigt sie zwischenzeitlich mit einer 8:1 Führung ab und die Fans fordern den Kopf des Trainers oder schweigen sich gegenseitig an. Es sei denn es geht gegen Freiburg, dann kriegen alle das Maul auf. Surreal, aber keineswegs schön.
Durch eine teils abstoßende ungeprüfte Verbreitung von jeglichem Gerücht, sei es auch noch so absurd, wurde mittlerweile eine Grundstimmung geschaffen, die einem jeglichen Spaß verderben kann. Egal was Pasanen macht, er kann es nur noch falsch machen. Und das macht die Situation schwierig: Ein hoher Derbysieg ist für den Durchschnitts-Fan ("den Touri") ein Erfolg, er freut sich gestern über das Spiel und geht zufrieden nach Hause. Der harte Kern arbeitet aber dagegen und fordert "Pasanen raus". Dieser Konflikt ist für viele unverständlich, die nicht so tief in der Materie drin sind.
Es scheint dumm gewesen zu sein, dass wir gestern nicht verloren haben. So ein deutlicher, überzeugender Sieg passt überhaupt nicht ins Konzept. Und dass die Mannschaft nach Spielschluß demonstrativ mit Pasanen abklatscht passt auch gar nicht ins Bild der Spieler, die angeblich den Trainer loshaben wollen. Oder sind die Spieler jetzt auch die Bösen oder zwingt "the root of all evil" die Spieler gar zu dieser öffentlichen Solidaritätsbekundung? Das Leben und das Schicksal kann schon sehr zynisch sein.
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Kommentare
Do, 05.08.2010 15:21
Find ich gut das du das genau mal schreibst, was ich z.Z. sa ge. Wir sind noch nicht meiste r und ich muss mir auch [...]
Mi, 04.08.2010 20:30
gut so !!!! es kann sich sehen lassen
Fr, 30.07.2010 11:37
Ich habe dem ehrwürdigen Abt n ichts mehr hinzu zu fügen.
Di, 06.07.2010 09:38
Zur zeit gibt es da keine Mögl ichkeit. Du müsstest das gesam te RSS Widget umschreiben. Fal ls du das vorhast, wäre [...]
Di, 06.07.2010 04:17
Hallo! Super Anleitung hier - Respekt!!! Weiß einer vo n euch wie man in den RSS Feed auch Fotos rein bekommt [...]