Auf dem Bild (leider nur eine mäßige Handyaufnahme) sieht man meine gesammelten Kreationen. Links die mit Marmelade gefüllten Ravioliplätzchen, daneben dann Mohn-Kokos-Makronen, in der Mittel die Zimt-Zucker-Schnecken, danben die Mohnkipferl und rechts außen dann Zimtsterne. Der Advent kann kommen!
Freitag, 28. November 2008
Plätzchenbackwut - jetzt mit Bildern
Nachdem sich gestern noch mein Computer verabschiedet hat, habe ich mich voll und ganz der Plätzchenbackwut hingegeben und nach vorgestern noch zwei weitere Sorten Kekse gebacken. Jetzt sind wir für Weihnachten erstmal gut bevorratet und mussten erstmal neue Gebäckdosen käuflich erwerben. Weiß ja nicht wohin mit dem ganzen Zeug. Gut, ich könnte es Barbara alles essen lassen..... 

Auf dem Bild (leider nur eine mäßige Handyaufnahme) sieht man meine gesammelten Kreationen. Links die mit Marmelade gefüllten Ravioliplätzchen, daneben dann Mohn-Kokos-Makronen, in der Mittel die Zimt-Zucker-Schnecken, danben die Mohnkipferl und rechts außen dann Zimtsterne. Der Advent kann kommen!
Auf dem Bild (leider nur eine mäßige Handyaufnahme) sieht man meine gesammelten Kreationen. Links die mit Marmelade gefüllten Ravioliplätzchen, daneben dann Mohn-Kokos-Makronen, in der Mittel die Zimt-Zucker-Schnecken, danben die Mohnkipferl und rechts außen dann Zimtsterne. Der Advent kann kommen!
Donnerstag, 27. November 2008
Backattacke - Kekse her!
Gestern abend hat mich die Backwut überfallen und ich habe die erste Ladung Weihnachtskekse produziert. Konkret habe ich die halbe Küche versaut, aber am Ende ist es dann doch was geworden. Fertig sind Mohnkipferl, Zucker-Zimt-Schnecken und Zimtsterne. Die ersten Probierplätzchen haben auch schon gut geschmeckt, aber bis zum 1. Advent kommen sie jetzt erst noch in den Schrank.
Das Schwierigste war übrigens nicht das Backen, sondern die fertigen Plätzchen von Barbara fern zu halten. Sonst dürfte ich am Wochenende wieder neu backen.
Mittwoch, 26. November 2008
Tanzen - nächste Runde!
Gestern war es wieder soweit, ich musste mich zur nächsten Tanzstunde bequemen. Es gibt eine positive Nachricht, dazu später. Zuerst mal zum Neuen. Bisher dachte ich immer Quickstep sei ein Radprofiteam, seit gestern weiß ich, dass es sich um einen spritzig-freudigen Champagnertanz handelt. Spritzig-freudig empfand ich den jetzt nicht gerade, eher gefährlich, weil er mit viel Auslauf getanzt wird und man so ständig Gefahr läuft irgendwo mit irgendjemandem anzustoßen.
Jetzt zum Positiven: Gestern hat mir doch - zu meiner Überraschung - zum ersten Mal das Tanzen sogar Spaß gemacht. Und zwar beim Tango und beim Jive. Bei letzterem vor allem, weil man da die Dame sehr schön ins Schwitzen bringen kann. Und der Tango, weil sich Barbara endlich mal richtig von mir hat führen lassen. Bisher hatte sie immer ihren eigenen Kopf, langsam wird sie demütig und hörig und lässt mich bestimmen wo es lang geht und lässt mich meine Dominanz ausleben.
Jetzt zum Positiven: Gestern hat mir doch - zu meiner Überraschung - zum ersten Mal das Tanzen sogar Spaß gemacht. Und zwar beim Tango und beim Jive. Bei letzterem vor allem, weil man da die Dame sehr schön ins Schwitzen bringen kann. Und der Tango, weil sich Barbara endlich mal richtig von mir hat führen lassen. Bisher hatte sie immer ihren eigenen Kopf, langsam wird sie demütig und hörig und lässt mich bestimmen wo es lang geht und lässt mich meine Dominanz ausleben.
Freitag, 21. November 2008
Ein Quantum fehlt mir
Gestern abend habe ich endlich Zeit gefunden den neuesten Bond-Film "Ein Quantum Trost" im Kino zu bewundern. Die bescheuerte Übersetzung habe ich gleich mal für die Überschrift dieses Beitrages verbraten, denn mir hat ein "Quantum", ein wenig gefehlt um von dem Film restlos begeistert zu sein.
Die Handlung ist eigentlich schnell erzählt, denn der Film beginnt nahtlos dort wo Casino Royale aufgehört hat. Kenntnis des Craig-Debüts ist sehr von Vorteil. James Bond macht sich auf die Suche nach den Leuten, die für den Tod seiner Geliebten Vesper verantwortlich sind, kommt einem üblen Geschäftsmann auf die Schliche und gerät zwischendurch mit seiner Chefin M kräftig aneinander. Viel Action, viel Schlägerei, viele Stunts und viel Schießerei. Insgesamt ein sehr kurzweiliger, gut gemacht Actionfilm.
Mir persönlich gefällt Daniel Craig mit seiner kalten, unnachgiebigen aber doch verletzlichen Art als James Bond sowieso sehr gut, ich hab auch Timothy Dalton sehr gemocht, der ebenfalls schon einen "härteren" Bond verkörpert hat. Aus dieser Perspektive ist der Film schon cool, auch wenn einige typische Bond-Elemente völlig fehlen. Aber dieses "Neu-Erschaffen" der Figur, die Serie nach zig Jahren quasi nochmal zu resetten, das bringt auch viele Vorteile, hebt die Serie doch etwas aus dem Eingefahrenen heraus. So gefällt mir auch diese Art aufeinander aufbauender "Episodenfilme" bei Casino Royale und Quantum Solace gut.
Trotzdem habe ich getitelt, dass mir ein Quantum fehlt. Konkret sind es zwei Sachen, die mich wirklich stören. Das erste sind die Actionszenen. Grandiose Ideen wie der Kampf auf dem Baugerüst oder die Verbindung mit der Tosca Oper auf der Bregenzer Seebühne werden durch eine sehr schnelle und sehr hektische Kameraführung verschenkt. Der Zuschauer kann dem Kampfgeschehen kaum folgen, hier wäre weniger deutlich mehr gewesen.
Das Zweite ist untrennbar mit dem ersten verbunden. Der Film ist zu kurz, mit 106 Minuten der kürzeste Bond aller Zeiten und das tut dem Film nicht gut. Viele Nebencharaktere bleiben blass und haben kaum Zeit ihren Charakter auszuprägen. Schnell eingeführt und noch schneller tot oder von der Bildfläche verschwunden.
Fazit: Unterhalteamer Kinoabend, aber das Zeug zum großen Bond-Klassiker hat Ein Quantum Trost sicher nicht.
7 von 10 Punkten.
P.S: Anbei mal meine Top10 der James Bond-Filme zum Durchklicken:
Die Handlung ist eigentlich schnell erzählt, denn der Film beginnt nahtlos dort wo Casino Royale aufgehört hat. Kenntnis des Craig-Debüts ist sehr von Vorteil. James Bond macht sich auf die Suche nach den Leuten, die für den Tod seiner Geliebten Vesper verantwortlich sind, kommt einem üblen Geschäftsmann auf die Schliche und gerät zwischendurch mit seiner Chefin M kräftig aneinander. Viel Action, viel Schlägerei, viele Stunts und viel Schießerei. Insgesamt ein sehr kurzweiliger, gut gemacht Actionfilm.
Mir persönlich gefällt Daniel Craig mit seiner kalten, unnachgiebigen aber doch verletzlichen Art als James Bond sowieso sehr gut, ich hab auch Timothy Dalton sehr gemocht, der ebenfalls schon einen "härteren" Bond verkörpert hat. Aus dieser Perspektive ist der Film schon cool, auch wenn einige typische Bond-Elemente völlig fehlen. Aber dieses "Neu-Erschaffen" der Figur, die Serie nach zig Jahren quasi nochmal zu resetten, das bringt auch viele Vorteile, hebt die Serie doch etwas aus dem Eingefahrenen heraus. So gefällt mir auch diese Art aufeinander aufbauender "Episodenfilme" bei Casino Royale und Quantum Solace gut.
Trotzdem habe ich getitelt, dass mir ein Quantum fehlt. Konkret sind es zwei Sachen, die mich wirklich stören. Das erste sind die Actionszenen. Grandiose Ideen wie der Kampf auf dem Baugerüst oder die Verbindung mit der Tosca Oper auf der Bregenzer Seebühne werden durch eine sehr schnelle und sehr hektische Kameraführung verschenkt. Der Zuschauer kann dem Kampfgeschehen kaum folgen, hier wäre weniger deutlich mehr gewesen.
Das Zweite ist untrennbar mit dem ersten verbunden. Der Film ist zu kurz, mit 106 Minuten der kürzeste Bond aller Zeiten und das tut dem Film nicht gut. Viele Nebencharaktere bleiben blass und haben kaum Zeit ihren Charakter auszuprägen. Schnell eingeführt und noch schneller tot oder von der Bildfläche verschwunden.
Fazit: Unterhalteamer Kinoabend, aber das Zeug zum großen Bond-Klassiker hat Ein Quantum Trost sicher nicht.
7 von 10 Punkten.
P.S: Anbei mal meine Top10 der James Bond-Filme zum Durchklicken:
Donnerstag, 20. November 2008
Drama oder übertriebene Dramatik? - Zur Personallage der Wild Wings
Aktuell sieht es bei den Wild Wings personell nicht so rosig aus. Björn Bombis fällt mit Kreuzbandriss bis zum Saisonende aus, Martin Heider mit Schulterverletzung mindestens zwei, eher drei Monate. Dazu kommt noch die Verletzung von Peter Kathan. Und Dany Bousquet sitzt als überzähliger Ausländer nur noch auf der Tribüne, genauso wie Rostislav Haas als überzähliger Torhüter. Was dazu führt, dass wir beim letzten Spiel nur 8 gesunde Stürmer zur Verfügung hatten und Baumgartner im Sturm aushelfen musste. Sowohl im WW-Forum wie auch im ESBG-Forum wird das Thema heiß diskutiert, teils von einer dramatischen Situation gesprochen und händeringend die Kaderlisten anderer Vereine nach möglichen Neuzugängen durchforstet. Ich finde, teilweise wird etwas übertrieben.
Denn wie konnte es dazu kommen? Erstmal vorausgeschick, die Probleme bestehen nur im Sturm. Die Abwehr ist mit 7 Spielern immer noch mehr als ausreichend besetzt. Der Kader war zu Saisonbeginn mit 11 Stürmern nicht gerade üppig, aber durchaus ausreichen besetzt, zumal man noch von Eigengewächsen und möglichen FöLi-Spielern gesprochen hat. Dass unsere Eigengewächse nicht das 2. Liga Niveau haben und das es mit den FöLis nicht geklappt hat ist mehr als unglücklich, hier muss man sich seitens der sportlichen Leitung auch hinterfragen, ob man da nicht zu naiv an die Sache rangegangen ist. Zumindest 12 festangestellte Stürmer und damit vier volle Reihen sollte man haben. Der Markt hätte es locker hergegeben und manch junger Stürmer kostet auch nicht die Welt.
Jetzt haben sich zwei deutsche Spieler schwer verletzt. Damit sind es nur noch 9 Stürmer. Verletzungen kommen vor und die Wild Wings sind von wirklich schweren Verletzungen in der Häufigkeit lange verschont geblieben. Moger fällt mir da ein, der immer wieder lange ausfiel, davor Karabin. Aber das ist schon gefühlte Jahrzehnte her. Das zwei wirkliche Leistungsträger gleichzeitig lange ausfallen, daran kann ich mich nicht erinnern. Hinzu kommt die Verpflichtung von Mike Brown im Tor. Leistungsmäßig auf der Position sicher die richtige Entscheidung, aber dadurch muss ein Ausländer im Sturm auf die Tribüne. Das ist Bousquet und damit haben wir auf einmal nur noch 8 Stürmer.
Ist das dramatisch? Nein, denn bei sieben gesunden Verteidigern kann man immer einen in den Sturm beordern. In der 3. Reihe muss man nicht soviel für die Offensive tun, sondern viel auch das Spiel des Gegners zerstören. Und rumstehen und stören kann ein Verteidiger auch in der Offensive. Da sehe ich die Nachteile nicht so groß. Dramatisch würde es erst bei einer weiteren Verletzung, aber solange 15 Feldspieler zur Verfügung stehen, sollte man damit problemlos ein paar Wochen überstehen, wenn man die Reihen gleichmäßig einsetzt und nicht verheizt.
Zudem bleibt immer noch die Möglichkeit Brown auf die Tribüne zu setzen und dadurch Bousquet wieder im Sturm einsetzen zu können. So schlecht machen Haas und Fous ihre Sache im Tor auch nicht.
Den Markt beobachten und evtl. nochmal zuschlagen, sollte man aber nebenbei schon. Es gibt mehr Sicherheit und kann durch mehr Tiefe im Kader vorbeugen, dass aus der Dramatik ein wirkliches Drama wird.
Denn wie konnte es dazu kommen? Erstmal vorausgeschick, die Probleme bestehen nur im Sturm. Die Abwehr ist mit 7 Spielern immer noch mehr als ausreichend besetzt. Der Kader war zu Saisonbeginn mit 11 Stürmern nicht gerade üppig, aber durchaus ausreichen besetzt, zumal man noch von Eigengewächsen und möglichen FöLi-Spielern gesprochen hat. Dass unsere Eigengewächse nicht das 2. Liga Niveau haben und das es mit den FöLis nicht geklappt hat ist mehr als unglücklich, hier muss man sich seitens der sportlichen Leitung auch hinterfragen, ob man da nicht zu naiv an die Sache rangegangen ist. Zumindest 12 festangestellte Stürmer und damit vier volle Reihen sollte man haben. Der Markt hätte es locker hergegeben und manch junger Stürmer kostet auch nicht die Welt.
Jetzt haben sich zwei deutsche Spieler schwer verletzt. Damit sind es nur noch 9 Stürmer. Verletzungen kommen vor und die Wild Wings sind von wirklich schweren Verletzungen in der Häufigkeit lange verschont geblieben. Moger fällt mir da ein, der immer wieder lange ausfiel, davor Karabin. Aber das ist schon gefühlte Jahrzehnte her. Das zwei wirkliche Leistungsträger gleichzeitig lange ausfallen, daran kann ich mich nicht erinnern. Hinzu kommt die Verpflichtung von Mike Brown im Tor. Leistungsmäßig auf der Position sicher die richtige Entscheidung, aber dadurch muss ein Ausländer im Sturm auf die Tribüne. Das ist Bousquet und damit haben wir auf einmal nur noch 8 Stürmer.
Ist das dramatisch? Nein, denn bei sieben gesunden Verteidigern kann man immer einen in den Sturm beordern. In der 3. Reihe muss man nicht soviel für die Offensive tun, sondern viel auch das Spiel des Gegners zerstören. Und rumstehen und stören kann ein Verteidiger auch in der Offensive. Da sehe ich die Nachteile nicht so groß. Dramatisch würde es erst bei einer weiteren Verletzung, aber solange 15 Feldspieler zur Verfügung stehen, sollte man damit problemlos ein paar Wochen überstehen, wenn man die Reihen gleichmäßig einsetzt und nicht verheizt.
Zudem bleibt immer noch die Möglichkeit Brown auf die Tribüne zu setzen und dadurch Bousquet wieder im Sturm einsetzen zu können. So schlecht machen Haas und Fous ihre Sache im Tor auch nicht.
Den Markt beobachten und evtl. nochmal zuschlagen, sollte man aber nebenbei schon. Es gibt mehr Sicherheit und kann durch mehr Tiefe im Kader vorbeugen, dass aus der Dramatik ein wirkliches Drama wird.
Mittwoch, 19. November 2008
Und sie (ich/wir) tanzten einen Tango
Abenteuer Tanzkurs, vierter Teil. Nach den bisherigen mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen in Cha-Cha-Cha, langsamer Walzer und Samba durfte ich mich gestern im Tango und im Jive versuchen. Während der Tango ob der komplexen Schrittfolge doch eher etwas unbeholfen aussah, kam ich beim Jive in arge Geschwindigkeitsprobleme. Dieser ansich schön schnelle Tanz indem man die Partnerin durch unablässiges Drehen aus der Puste bringen kann, stellt meine grobmotorischen großen Füße vor gewaltige Probleme. Ich kann keine schnellen, kleinen Schritte machen, so dass das Ganze am Ende im Original-Temp mehr ein unwirkliches und hektisches Gehampel war.
Höhepunkt dann die Aufforderung der Tanzlehrer, dass jetzt jeder Mann drei Damen weiter geht. So kam ich dann noch dazu anderen Mädels auf die Füße zu treten und dort alle Tänze und deren Schritte durcheinander zu werfen. Balsam für meine Seele war dann wenigstens die Aussage von Barbara, dass die Ihr zugelosten Partner auch alle nicht tanzen konnten. Aber vermutlich hat sie das nur gesagt, damit ich überhaupt noch dabei bleibe.
Als Bonus ein kleiner Tango wie es bei mirnoch nicht aussieht.
Höhepunkt dann die Aufforderung der Tanzlehrer, dass jetzt jeder Mann drei Damen weiter geht. So kam ich dann noch dazu anderen Mädels auf die Füße zu treten und dort alle Tänze und deren Schritte durcheinander zu werfen. Balsam für meine Seele war dann wenigstens die Aussage von Barbara, dass die Ihr zugelosten Partner auch alle nicht tanzen konnten. Aber vermutlich hat sie das nur gesagt, damit ich überhaupt noch dabei bleibe.
Als Bonus ein kleiner Tango wie es bei mir
Samstag, 15. November 2008
Wild Wings - das Volk hat seinen Hofnarren
Und sein Name ist Mike Brown. Seines Zeichens Torhüter, Nebenberuf Tänzer. Gestern ein gutes Spiel der Wild Wings, 5:2 gegen die starken Lausitzer Füchse gewonnen. Nach dem Spiel das Übliche. Die Fans feiern, die Mannschaft kommt zur Ehrenrunde und nach einer gemeinsamen Welle wird Mike Brown gerufen. Er kommt angefahren, tanzt vor der Kurve animiert die Fans (böse Stimmen würden sagen "macht sich zum Affen") und fisht dadurch jede Menge compliments ab und wird anschließend in einschlägigen Foren als "geiler Typ" mit einem "Spitzentanz" aufgeführt. Sind wir hier bei Michael Flatley?
Damit man mich nicht falsch versteht: Ich habe nichts gegen Eishockeyspieler, die auch entertainen können. Ich habe nichts gegen Spieler, die ausgelassen mit den Fans feiern. Das ist ja auch nett anzusehen. Aber ich befürchte eben, dass dadurch die Leistungen anderer Spieler nicht genügen gewürdigt werden. Nach jedem Spiel wird das Volk in Zukunft wohl Mike Brown fordern, da er doch so toll tanzt. Verdient hätten es gestern aber z.B. ein Brady Leisenring mit einem Zuckertor-des-Monats oder ein Kämpfer wie Mika Puhakka, der sowohl das wichtige 1:0 wie auch den Game-Winner zum 3:2 erzielt hat.
Mike Brown dagegen hat eine ordentliche, aber keineswegs überragende Leistung gezeigt. An den beiden Toren war er unschuldig, aber in ein paar Situationen doch auch unsicher. Solide. Ich mag seine Art zu spielen auch, er ist ein Psycho - im positiven Sinne - und er dirigiert auch seine Mitspieler und die Abwehr. Sehr wichtig und sehr gut. Aber es ist unfair gegenüber seinen Mitspielern, die teils deutlich erwähnenswertere Leistungen aufs Eis legen.
Ich würde mir wünschen, dass man in den nächsten Spielen auch die Leistungen anderer Spieler bei der Ehrenrunde wieder speziell würdigt. Auch ein Max Prommersberger z.B. hätte es mal verdient, der seit Wochen mit seinen 21 Jahren einen absolut soliden Verteidiger-Part spielt.
Mittwoch, 12. November 2008
TYPO3 - Anwendertag
Wie angekündigt war ich gestern auf dem TYPO3-Anwendertag in Frankfurt, um mir neue Inputs zu holen und mich einfach mal darüber zu informieren was andere so machen. Meine Meinung dazu ist zweigeteilt, denn die Qualität der Vorträge und Beiträge war stark unterschiedlich. Nicht nur inhatlich, sondern auch in der Präsentation. Bei manchen Leuten kann man wirklich nur sagen: "Geht in Euer Büro, schließt Euch ein, programmiert - aber stellt Euch nie wieder vor Leute und redet." Von "zu leise" über "zu eintönig" bis zu "20 Minuten mit der Leinwand statt mit dem Publikum reden" und "falsch angezeigten Folien" waren eigentlich alle "No-Gos" für Präsentationen vertreten.
Inhaltlich setzte sich die unterschiedliche Qualität fort. Bei einem Teil der Beiträge dachte ich mir "Ja ganz nett, aber nix Neues" Dazu blieben auch einige zu sehr an der Oberfläche, die Präsentationen hätte man auch gut einem nicht-typo3-affinen Publikum vorsetzen können. Bei einer mit genügend Vorkenntnissen ausgestatteten Zuhörergruppe hätte ich mitunter schon etwas technischere und detailliertere Angaben gewünscht. Aber es soll jetzt nicht nur nach Kritik hier aussehen, einige Vorträge waren wirklich top und sehr informativ und haben auch eine Menge neue Ideen geliefert. Hierzu zähle ich besonders die Vorträge von Cisco Webex, tobaccoland und TYPO3 mit SAP, die - alle am Ende platziert - die Veranstaltung zum Schluß nocheinmal auf ein deutlich höheres Niveau gehoben haben.
Mein Fazit sieht so aus: Diejenigen die TYPO3 selbst umsetzen, kochen alle nur mit Wasser und liefern auch keine besonderen Lösungen. Nichts, hinter dem wir uns verstecken müssen und auch nicht viel was ich jetzt für besonders speziell und erwähnenswert halte. Diejnigen die spezialisierte Agenturen wie AOEMedia oder d.k.d. zu Rate ziehen, die erhalten auch innovative und teils spektakuläre Lösungen bei denen TYPO3 seine ganze Flexbilität und Erweiterbarkeit demonstrieren kann. Hier kann man sich auf jeden Fall Ideen abgucken und neue Impulse sammeln, zumal die individuelle Lösungen auch der Community wieder zur Verfügung gestellt werden.
Insgesamt also ein durchwachsener Tag, für die doch stolze Teilnahmegebühr von 238,00 Euro hätte ich mir persönlich etwas mehr Qualität erwartet.
Montag, 10. November 2008
Meine erste Typo3 Extension im TER: ActiveKB Top 10
Jawoll. Es ist vollbracht. Meine erste eigene Extension findet sich im Typo3 Extension Repository, kurz TER, wieder. Nachdem meine bisherigen Programmierungen immer sehr individuelle, auf die Bedürfnisse bei uns an der Uni zugeschnittene Erweiterungen hervorbrachten, freue ich mich jetzt, eine Extension an die Community zurückzugeben, die mir bisher auch schon viel geholfen hat. Und zwar handelt es sich um die Extension ActiveKB Top 10. Nun - was tut sie?
Wir setzen bei uns an der Universität zusätzlich zu Typo3 die ActiveKB Knowledge Base der Firma Interspire ein. Mittlerweile heißt das Ding glaube ich Knowledge Manager. Es ist eine für unsere Zwecke sehr geeignete Software um FAQs, Tutorials und Co. in Form einer durchsuch- und bewertbaren Wissensdatenbank den Benutzern zur Verfügung zu stellen. Eine meiner Aufgaben ist es nun, diese Knowledge Base bestmöglichst mit Typo3 zu "verheiraten". Diese kleine Extension ist das erste Ergebnis davon.

Sie erlaubt es auf jeder beliebigen Seite ein Inhaltselement vom Typ Plug-In zu setzen und in den Einstellungen eine Kategorie der Knowledge Base und die Anzahl der zu zeigenden Artikel auszuwählen. Auf der Typo3 Seite werden dann die X beliebtesten Artikel aus der KB direkt angezeigt. So, wie auf dem Screenshot ersichtlich. Die Extension heißt Top 10, weil standardmäßig die 10 beliebtesten Artikel angezeigt werden.
Technisch gesehen stellt die Extension eine Verbindung zur KB-Datenbank her, ermittelt die vorhandenen Kategorien und - nach Auswahl einer Kategorie durch den Benutzer - die zugehörigen Einträge, die dann einfach dargestellt werden. Mittels TypoScript Einträgen werden KB-Pfade und Datenbanknamen gesetzt.
Ich weiß nicht, wer diese Extension brauchen kann, denn meine bisherigen Recherchen haben keine Anzeichen dafür ergeben, dass schonmal jemand Typo3 und Interspire ActiveKB gemeinsam eingesetzt hat. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn meine Extension jemandem helfen kann.
Apropos Typo3: Morgen bin ich in Frankfurt auf dem Typo3-Anwendertag. Da bin ich mal gespannt, was man da so für neue Ideen und Anregungen bekommt.
Lecker essen im Staader Fährhaus
Der 8. jeden Monats ist für mich immer ein besonderer Tag, da meine Freundin
Enttäuscht wurden wir nicht, es war sehr lecker wenn auch wie zu erwarten nicht gerade üpig. Nach mit Chilli marinierten Flußkrebsschwänzen auf einem Rucola-Bett gab es einen Hasenrücken mit Rosenkohlblättern, Schupfnudeln und Maronenjus und zum Abschluss noch eine feine Käseauswahl mit Feigensenf. Exzellten, sowas bekommt man nicht jeden Tag und auch die Atmosphäre in dem
Angesichts des fast dreistelligen Rechnungsbetrages darf es das nächste Mal trotzdem wieder ein deftiges Riesenschnitzel für 8,90€ sein.
Wild Wings - ist die Krise rum?
Mal wieder ein paar Worte zur aktuellen Situation bei den Schwenninger Wild Wings. Nach der großen Krise, übertriebenem Theater unter den Fans und einem vermutlich deutlichen Gespräch zwischen Vorstand und sportlicher Leitung wurde ein Maßnahmenkatalog verabschiedet und dem Trainerduo wurde demonstrativ, aber zwischen den Zeilen auch ultimativ, der Rücken gestärkt. Böse Zungen behaupten ja, der Vorstand würde nur deshalb hinter Pasanen stehen, weil man ihm dann leichter einen Arschtritt verpassen kann. 
Was ist danach passiert? Die Wild Wings holten drei Siege, das Maximum von neun Punkten konnte eingefahren. Zuerst gewann man nach Anlaufschwierigkeiten letztlich souverän mit 6:3 in Dresden, danach erarbeitete man sich daheim ein 4:3 gegen Riessersee und letzten Freitag siegte man sehr deutlich mit 5:1 gegen Dresden. Also alles bestens? Nein, denn man muss auch die Gegner betrachten. Die Eislöwen stehen tief unten drin in der Tabelle, haben in den Wochen davor fast nix gewonnen und traten auch gegen uns nicht wirklich gefährlich auf. Riessersee ist nur einen Platz weiter oben platziert und kann damit auch nicht als Maßstab herangezogen werden. Am nächsten Wochenende geben mit München (Platz 3) und Weißwasser (Platz 4) zwei andere Mannschaften ihre Visitenkarte im Bauchenberg ab, die derzeit auf den Plätzen stehen, auf die die Wild Wings gerne wollen. Sehen wir also den Rückfall in die Krise? Wieder nein - es gibt ein paar Punkte, die mich optimistisch stimmen, dass wir wirklich auf einem sehr guten Weg aus der Krise sind und auch diese beiden Spiele siegreich bestreiten können:
Negativ dazu kommen aber noch die langfristigen Ausfälle von Björn Bombis (Kreuzbandriss) und Peter Kathan (Handverletzung), die unseren Trainer laut nach neuen Spieler rufen lassen. Irgendwie sind da weiter unterhaltsame Stunde vorprogrammiert, zumal immer wieder der Name Brezina fällt. Und der ist ja mehr als umstritten.
Was ist danach passiert? Die Wild Wings holten drei Siege, das Maximum von neun Punkten konnte eingefahren. Zuerst gewann man nach Anlaufschwierigkeiten letztlich souverän mit 6:3 in Dresden, danach erarbeitete man sich daheim ein 4:3 gegen Riessersee und letzten Freitag siegte man sehr deutlich mit 5:1 gegen Dresden. Also alles bestens? Nein, denn man muss auch die Gegner betrachten. Die Eislöwen stehen tief unten drin in der Tabelle, haben in den Wochen davor fast nix gewonnen und traten auch gegen uns nicht wirklich gefährlich auf. Riessersee ist nur einen Platz weiter oben platziert und kann damit auch nicht als Maßstab herangezogen werden. Am nächsten Wochenende geben mit München (Platz 3) und Weißwasser (Platz 4) zwei andere Mannschaften ihre Visitenkarte im Bauchenberg ab, die derzeit auf den Plätzen stehen, auf die die Wild Wings gerne wollen. Sehen wir also den Rückfall in die Krise? Wieder nein - es gibt ein paar Punkte, die mich optimistisch stimmen, dass wir wirklich auf einem sehr guten Weg aus der Krise sind und auch diese beiden Spiele siegreich bestreiten können:
- Die Mannschaft hat wieder Selbstvertrauen und Spaß am Spiel. Auch wenn Dresden ein vermeintlich leichter Gegner war, muss man ihn trotzdem erstmal besiegen. Und das Selbstvertrauen und die positive Grundeinstellung nehme ich mit in das nächste Spiel
- Wichtige Elemente des Eishockeysports funktionieren bei uns. Mit einer Quote von 29,11% haben wir das beste Powerplay im deutschen Profi-Eishockey, eine echte Waffe die man gerade bei unseren
komischkleinlich pfeiffenden Schiedsrichtern häufig einsetzen kann. Dazu nehmen wir verhältsnismäig wenige Strafen. Sowohl in der absoluten Anzahl der Strafen wie auch in der Anzahl der Unterzahlsituationen liegen wir im tiefroten, unteren Bereich der Tabelle. Diese beiden Faktoren sprechen klar für uns. - Mit Mike Brown haben wir endlich mal einen Torwart wie wir ihn lange nicht mehr in Schwenningen gesehen haben. Ein echter Psycho, der mit dem Stock die Gegner bearbeitet, mit dem Schiedsrichter diskutiert, seine Mitspieler dirigiert und trotzdem Ruhe und Sicherheit ausstrahlt und bisher ausgezeichnet hält. Dazu ist er stocktechnisch sehr beschlagen und in seinem ganzen Auftreten ein Showtalent. Er scheint der Torhüter zu sein, der uns über Jahre gefehlt hat und gibt der Defensive mehr Sicherheit.
- Die Begeisterung unter den Fans kehrt langsam wieder zurück. Mannschaft und Fans scheinen sich versöhnt zu haben, die Fans geben der jetzigen sportlichen Leitung und dem Team ebenfalls noch eine Chance. Hoffen wir, dass das Team sie weiter nutzt und uns auch am nächsten Wochenende sportlich überzeugt.
Negativ dazu kommen aber noch die langfristigen Ausfälle von Björn Bombis (Kreuzbandriss) und Peter Kathan (Handverletzung), die unseren Trainer laut nach neuen Spieler rufen lassen. Irgendwie sind da weiter unterhaltsame Stunde vorprogrammiert, zumal immer wieder der Name Brezina fällt. Und der ist ja mehr als umstritten.
Donnerstag, 6. November 2008
Rhytmische Bewegungen mit Frauen
Am Dienstag hatte ich meine zweite Tanzstunde. Nachdem die erste bedingt durch die am nächsten Tag anstehende Zahn-OP nicht so der Bringer, hegte ich Hoffnungen, dass es mir nun besser gefallen würde. Leider musste ich auch diesmal wieder feststellen, dass das kein "Sport" oder keine Beschäftigung für mich. Nach der Wiederholung von Waler und Cha-Cha-Cha beherrsche ich jetzt auch den Samba. Zwar noch nicht auf dem Level
- aber immerhin die Grundschritte. Der Tanz ist auch insofern ganz angenehm als man durch das ständige "Bouncen" wenigstens etwas für die Wadenmuskulatur tut.
Nächste Woche Dienstag bin ichzum Glück verhindert, aber trotzdem wird mich dieser Tanzkurs noch das Semester über begleiten. Aber eins ist sicher: Es gibt wesentlich angenehmere Arten sich mit Frauen rhythmisch zu bewegen als auf der Tanzfläche. 
Nächste Woche Dienstag bin ich
Mittwoch, 5. November 2008
Congratulations, Barack
Ich bin ganz zufrieden aber müde. Mit dem verhältnismäßig deutlichen und von mir auch vorausgesagten Wahlsieg von Barack Obama ist der Kandidat Präsident geworden, den ich für den fähigeren halte. Jetzt muss er Taten sprechen lassen. Ich habe die Nacht bis gegen 4 vor dem Fernseher verbracht, mir die Zeit neben bei mit etwas NHL-Eishockey versüßt und war mir nach der Bekanntgabe von Ohio und Pennsylvania so sicher, dass Obama die Wahl gewinnt, dass ich beruhigt ins Bett gehen konnte.
Mein Fernsehsender gestern war CNN. Die hatte einige wirklich geile Riesen-Touchscreens im Studio, technisch war das eine Klasse besser als alles was ich in Deutschland bisher gesehen habe. Spannend mit den ganzen Live-Zahlen war es nur bis zu einem gewissen Grade, dafür ist das Wahlergebnis zu deutlich.
Mein Fernsehsender gestern war CNN. Die hatte einige wirklich geile Riesen-Touchscreens im Studio, technisch war das eine Klasse besser als alles was ich in Deutschland bisher gesehen habe. Spannend mit den ganzen Live-Zahlen war es nur bis zu einem gewissen Grade, dafür ist das Wahlergebnis zu deutlich.
Dienstag, 4. November 2008
Der große Tag - Amerika wählt
Heute ist es endlich soweit. Unsere Freunde über den großen Teich in Amerika wählen Ihren neuen Präsidenten. Ich hatte mich bereits einmal über diese Wahl ausgelassen, mich dort aber einer eigenen Meinung enthalten. Die Kommentare waren pro Obama und entsprechend damit dem in Deutschland grassierenden Barack "Yes we can!" Obama-Hype. Eine - natürlich nicht unbedingt repräsentative - Umfrage im StudiVZ erbrachte einen Rekordwert von 91,5% für den Demokraten. So deutlich wird es nicht werden und es zeigt eben auch, dass wir Deutschen in vielen Bereichen anders denken als die Amerikaner. Wir sehen auf der einen Seiten einen alten Vietnamkrieger, der voraussichtlich die Bush-Politik fortsetzen wird, garniert mit einer etwas trotteligen Frau, die gerne jagt und sich für außenpolitisch gebildet hält, weil sie von Alaska aus Russland sehen kann. Und dementsprechend fragt sich jeder, wie kann man nur John McCain und Sarah Palin wählen.
Dem gegenüber steht der strahlende, jungendliche Obama. Ein Afro-Amerikaner, der sich von unten hochgearbeitet hat, jemand der vollmundig Steuersenkungen, ein besseres Gesundheitssystem und das Ende des Irak-Krieges verspricht. Wir glauben ihm, lassen uns von seinem rhetorischen Talent, seinen hervorragend durchchoreographierten Auftritten blenden und verführen und übersehen dabei, dass er in seiner politischen Karriere bisher kaum bewiesen hat, dass er es wirklich kann. Ganz platt gesagt: Personen kommen deutlich vor Inhalten. Genau der Fakt, der in Deutschland immer an amerikanischen Wahlkämpfen kritisiert wird, lässt uns alle zu begeisterten Obama-Jüngern werden.
Dabei übersehen wir, dass die Wahl längst nicht so deutlich ist. Während sich die ganze Welt auf den CHANGE freut, kann es am Ende doch ganz anders ausgehen. Denn für die Amerikaner spielen auch noch viele andere Dinge eine Rolle. Allein die bibeltreue konservative Rechte kann mit einem schwarzen Präsidenten nichts anfangen, dazu kommen die Beschränkungen im Waffenrecht die Obama fordert bei vielen Amerikaner nie gut an. Das reicht von Kritik bishin zu offenem Hass. Obama gilt zudem als unerfahren, gerade im außenpolitischen Bereich, nicht verwurzelt im Washingtoner Establishment. Alles Argumente in denen John McCain kräftig punkten kann. Dazu kommen noch Faktoren bei der Wahl, die wir in Deutschland so gar nicht kennen. Und so kann sich doch der eine oder andere in der Wahlkabine noch im letzten Moment überlegen: "Ist das nur ein Hype oder kann Obama das überhaupt?" und das Wahlergebnis entgegen den Umfragen in eine überraschende Richtung ausschlagen lassen. Aber ich persönlich glaube nicht daran und ich hoffe es auch nicht.
Denn ich würde auch Obama bevorzugen. Insgesamt scheinen seine Ansichten vernünftiger zu sein, zudem wäre er wirklich mal ein junger,frischer und unverbrauchter Politiker der nach 8 Jahren Bush frischen Wind in die transatlantischen Beziehungen und die Weltpolitik bringen kann. Gut finde ich seine grundlegende Bereitschaft in allen Konfliktfragen die Waffe der Diplomatie zu wählen. Auch seine Pläne zum Rückzug aus dem Irak sind zu begrüßen. Dass man sich dafür stärker in Afghanistan engagiert macht für mich Sinn, auch wenn dadurch wir Deutsche als Bündnispartner mehr in die Pflicht genommen werden. Dieser Pflicht können wir uns auf Dauer sowieso nicht entziehen, wenn wir eine wichtige Rolle in der Staatengemeinschaft spielen wollen. Mehr für die Amerikaner als für uns ist es interessant, wie er seine geplanten Steuersenkungen und Sozialverbesserungen angesichts der weltweiten Finanzkrise durchsetzen kann. Hier bin ich sehr gespannt, ob und wie er von seinen Versprechungen abrücken muss. Grundsätzlich ist ein wirtschaftliches starkes Amerika für uns als Exportweltmeister nur von Vorteil.
Bei John McCain würde ich dagegen eine - abgemilderte - Fortsetzung der Bush-Politik befürchten, zudem halte ich ihn einfach für zu alt für dieses Amt. Ich befürchte, dass er den Belastungen auf Dauer nicht gewachsen sind, zudem sind seine Ansichten in vielen Punkten zu konservativ und eingefahren. Und die düstere Prognose das der alte Mann einmal durch Frau Palin abgelöst wird, löst bei mir ein kaltes Grauen hervor. Nein - John McCain, auch wenn er als Kriegsveteran und Patriot sicher nur das Beste für sein Land will, ist für mich nicht der richtige Kandidat für das Amt des nächsten amerikanischen Präsidenten.
Wie es ausgeht wird die Nacht wird es zeigen. Auch wenn ich mich damit in der Minderheit befinde, ich habe vor die Nacht so lange es geht vor dem Fernseher zu verbringen. Und bis dahin hilft der Liveticker.
Dem gegenüber steht der strahlende, jungendliche Obama. Ein Afro-Amerikaner, der sich von unten hochgearbeitet hat, jemand der vollmundig Steuersenkungen, ein besseres Gesundheitssystem und das Ende des Irak-Krieges verspricht. Wir glauben ihm, lassen uns von seinem rhetorischen Talent, seinen hervorragend durchchoreographierten Auftritten blenden und verführen und übersehen dabei, dass er in seiner politischen Karriere bisher kaum bewiesen hat, dass er es wirklich kann. Ganz platt gesagt: Personen kommen deutlich vor Inhalten. Genau der Fakt, der in Deutschland immer an amerikanischen Wahlkämpfen kritisiert wird, lässt uns alle zu begeisterten Obama-Jüngern werden.
Dabei übersehen wir, dass die Wahl längst nicht so deutlich ist. Während sich die ganze Welt auf den CHANGE freut, kann es am Ende doch ganz anders ausgehen. Denn für die Amerikaner spielen auch noch viele andere Dinge eine Rolle. Allein die bibeltreue konservative Rechte kann mit einem schwarzen Präsidenten nichts anfangen, dazu kommen die Beschränkungen im Waffenrecht die Obama fordert bei vielen Amerikaner nie gut an. Das reicht von Kritik bishin zu offenem Hass. Obama gilt zudem als unerfahren, gerade im außenpolitischen Bereich, nicht verwurzelt im Washingtoner Establishment. Alles Argumente in denen John McCain kräftig punkten kann. Dazu kommen noch Faktoren bei der Wahl, die wir in Deutschland so gar nicht kennen. Und so kann sich doch der eine oder andere in der Wahlkabine noch im letzten Moment überlegen: "Ist das nur ein Hype oder kann Obama das überhaupt?" und das Wahlergebnis entgegen den Umfragen in eine überraschende Richtung ausschlagen lassen. Aber ich persönlich glaube nicht daran und ich hoffe es auch nicht.
Denn ich würde auch Obama bevorzugen. Insgesamt scheinen seine Ansichten vernünftiger zu sein, zudem wäre er wirklich mal ein junger,frischer und unverbrauchter Politiker der nach 8 Jahren Bush frischen Wind in die transatlantischen Beziehungen und die Weltpolitik bringen kann. Gut finde ich seine grundlegende Bereitschaft in allen Konfliktfragen die Waffe der Diplomatie zu wählen. Auch seine Pläne zum Rückzug aus dem Irak sind zu begrüßen. Dass man sich dafür stärker in Afghanistan engagiert macht für mich Sinn, auch wenn dadurch wir Deutsche als Bündnispartner mehr in die Pflicht genommen werden. Dieser Pflicht können wir uns auf Dauer sowieso nicht entziehen, wenn wir eine wichtige Rolle in der Staatengemeinschaft spielen wollen. Mehr für die Amerikaner als für uns ist es interessant, wie er seine geplanten Steuersenkungen und Sozialverbesserungen angesichts der weltweiten Finanzkrise durchsetzen kann. Hier bin ich sehr gespannt, ob und wie er von seinen Versprechungen abrücken muss. Grundsätzlich ist ein wirtschaftliches starkes Amerika für uns als Exportweltmeister nur von Vorteil.
Bei John McCain würde ich dagegen eine - abgemilderte - Fortsetzung der Bush-Politik befürchten, zudem halte ich ihn einfach für zu alt für dieses Amt. Ich befürchte, dass er den Belastungen auf Dauer nicht gewachsen sind, zudem sind seine Ansichten in vielen Punkten zu konservativ und eingefahren. Und die düstere Prognose das der alte Mann einmal durch Frau Palin abgelöst wird, löst bei mir ein kaltes Grauen hervor. Nein - John McCain, auch wenn er als Kriegsveteran und Patriot sicher nur das Beste für sein Land will, ist für mich nicht der richtige Kandidat für das Amt des nächsten amerikanischen Präsidenten.
Wie es ausgeht wird die Nacht wird es zeigen. Auch wenn ich mich damit in der Minderheit befinde, ich habe vor die Nacht so lange es geht vor dem Fernseher zu verbringen. Und bis dahin hilft der Liveticker.
Neue Typo3 Extension - CSS Editor
Ich möchte eine weitere neue selbstentwickelte Typo3 Extension vorstellen.
Ausgangslage: Wir wollen wie bekannt an der Universität Konstanz Typo3 als uniweites CMS einführen. Das Problem ist dabei, dass wir zwar das Layout vorgeben, jeder Fachbereich und jede Einrichtung (BE-Gruppe mit eigenem Zweig) aber die Farben selber wählen darf. Beispiel: Rechenzentrum und KIM. Gleiches Layout, unterschiedliche Farben. Die Zuweisung der Farben erfolgt über CSS-Dateien, die für jede Gruppe eingebunden werden. Der Benutzer soll nun die Farben ändern können, ohne CSS lernen und eingeben zu müssen, ohne die CSS-Datei auf dem Server direkt zu manipulieren und ohne mit TypoScript-Code in Berührung zu kommen. Gefragt war also eine grafische Möglichkeit. Eine bestehende Lösung konnte ich nicht finden.
Lösung: Die von mir entwickelt Extension baut auf folgendem Grundprinzip auf. Es wird die dem aktuelle eingeloggten Backend-Benutzer zugehörige Gruppe ermittelt und das bestehende CSS-File eingelesen, das den Namen der Gruppe tragen muss. Im CSS-File sind die zu verändernden Parameter durch eindeutige Marker gekennzeichnet. Das Backend-Modul liest die Werte ein und stellt sie mit Erläuterungen in Textfeldern dar. Die Hex-Werte können direkt manipuliert werden.
Um dem Benutzer, der mit Hex-Werten nichts anfangen kann, Unterstützung zu geben ist ein Color Chooser eingebaut. Er ist aus der Yahoo UI Library entnommen. Jeder Wert eines Parameters kann im Color Chooser angezeigt und dann bequem durch Ziehen manipuliert werden. RGB- und HSV-Werte können direkt eingegeben werden.
Unterhalb des Eingabebereiches findet sich eine Live-Vorschau, die das Layout unserer Webseiten zeigt. Bei Veränderung einer Farbe wird die Vorschau direkt verändert, so dass man die Wirkung von geänderten Farben direkt ersehen kann. Sind die Farben nach Wunsch verändert, dann können sie per Mausklick in die CSS-Datei geschrieben werden und sind dann im jeweiligen Webauftritt verfügbar.
Also ein grafischer Farbeditor für CSS-Dateien mit dem man die Stylesheets bequem und ohne Vorkenntnisse ändern kann. Zusammen mit einem in der neuen Version dann hoffentlich vernünftigen Frontend Editing kann man dann auch wenig technik-affine Sekretärinnen (Achtung: 5€ in die Chauvi-kasse) auf das System loslassen.
Demonstration: Eine kurze Tour durch den CSS Editor zeigt das von mir am Bildschirm aufgenommene Youtube - Video indem man die Benutzerführung und das Look & Feel grob erkennen kann.
Weiterverwendung: Leider ist die Extension momentan sehr auf unsere lokalen Verhältnisse zugeschnitten. Deshalb ist sie auch nicht im TER verfügbar. Durch die individuellen Marker in den CSS-Dateien und die individuelle Vorschau halte ich es auch für sehr schwierig sie so anzupassen, dass man sie universell verwenden kann. Für alle Interessierten habe ich trotzdem den Code der mod1/index.php und der Beispiel-CSS Datei vorlage.css im erweiterten Blogeintrag hinterlegt
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Kommentare
Mo, 21.11.2011 20:33
jetzt wird alles besser !Neuer Trainer und entlich ein neuer zweiter Spieler.Kann nur sage n super Wagner!!!!!!!
Mo, 21.11.2011 18:55
vom trainerverschleiß vergleic hbar mit dem hsv, vom spielern achkaufniveau vergleichbar mit den wölfen aus der vw-s [...]
Mo, 21.11.2011 16:58
Umbruch und Umbau??? Gerne hä tten das ALLE Fans "VOR" der S aison gesehen und nicht wenn e s als Zuschauer -keinen- [...]
Sa, 19.11.2011 16:08
Das mit dem Auspfeiffen sehe i ch nicht als so schlimm an. De r Fan darf sein Team bejubeln, der Fan darf schweigen, [...]
Sa, 19.11.2011 16:07
Ob das unbedingt der Center ma chen muss, darüber lässt sich natürlich streiten. Ich denke, das ist auch immer ein [...]