Heute abend endlich ist es soweit, die Wild Wings starten mit ihrem ersten Heimspiel endlich richtig in die neue Saison. Sparringspartner, okay Gegner, zum 1. Spiel sind die Tölzer Löwen aus Bayern. Während andere Teams schon seit einem Monat daheim spielen, mussten die Wild Wings auf fremdes Eis und auswärtige Trainingslager ausweichen. Grund war der Umbau des Bauchenberg-Stadions zu einer modernen Arena.
Im Sommer wurde hart gearbeitet. Ein neues Dach, ein neuer Oberrang, das Stadion erstrahlt in völlig neuem Glanz und heißt ab sofort auch Helios Arena. Für mich bleibt es der ehrwürdige Bauchenberg, aber wenn es Kohle bringt. Die ganzen Fotos der neuen Heimat machen richtig Lust auf das neue Stadion, ich freue mich und ich kann jedem nur empfehlen dem neuen Schmuckstück von Villingen-Schwenningen einen Besuch abzustatten. Ich bin total gespannt, wie das Stadion live aussieht.
Meine einzige Sorge ist, dass die Wild Wings wie es jahrtausende alte Tradition ist, vor großer Kulisse versagen und das Spiel verloren geht. Das wäre sehr, sehr schade.
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Mein Vorschlag für den bayrischen Landtag
Die Bayern-Wahl am vergangenen Sonntag hat für Bayern ein kleines politisches Erdbeben und eine interessante Zusammensetzung des Landtages hervorgebracht. Der CSU fehlen zwei Sitze zur absoluten Mehrheit, dazu gibt es vier "kleinere" Parteien mit einer Sitzanzahl zwischen 16 und 39. Traditionell wird jetzt von einer Koalition geredet, vermutlich zwischen CSU und FDP oder CSU und Freie Wähler.
Ich frage: Warum? Warum nicht in Bayern ein modernes, innovatives und zukunftsweisendes Modell wählen? Für mich wäre das eine Minderheitsregierung unter Führung der CSU. Eine in Skandinavien geläufige, in Deutschland eher ungenutzte Praxis. Da die CSU mit jeder der anderen Parteien eine Mehrheit hätte, könnte sie sich doch projektbezogen wechselnde Mehrheiten suchen. Für die Opposition wäre so auch eine konstruktivere Mitarbeit möglich. Die CSU müsste nicht koalitionsmäßig von ihren Positionen abrücken, sondern könnte versuchen ihre Positionen eben mit dem Partner durchzubringen, der sich für das jeweilige Konzept anbietet. Über Zugeständnisse muss nicht pauschal über fünf Jahre verhandelt werden, das kann immer anlassbezogen geschehen.
Natürlich ist das für die Regierung aufwändiger, aber für den Bürger halte ich das für die bessere Lösung. Außerdem könnte Bayern mit diesem Modell vorangehen. Wie sehen meine Leser diesen Vorschlag?
Ich frage: Warum? Warum nicht in Bayern ein modernes, innovatives und zukunftsweisendes Modell wählen? Für mich wäre das eine Minderheitsregierung unter Führung der CSU. Eine in Skandinavien geläufige, in Deutschland eher ungenutzte Praxis. Da die CSU mit jeder der anderen Parteien eine Mehrheit hätte, könnte sie sich doch projektbezogen wechselnde Mehrheiten suchen. Für die Opposition wäre so auch eine konstruktivere Mitarbeit möglich. Die CSU müsste nicht koalitionsmäßig von ihren Positionen abrücken, sondern könnte versuchen ihre Positionen eben mit dem Partner durchzubringen, der sich für das jeweilige Konzept anbietet. Über Zugeständnisse muss nicht pauschal über fünf Jahre verhandelt werden, das kann immer anlassbezogen geschehen.
Natürlich ist das für die Regierung aufwändiger, aber für den Bürger halte ich das für die bessere Lösung. Außerdem könnte Bayern mit diesem Modell vorangehen. Wie sehen meine Leser diesen Vorschlag?
"Lautlos".... sollte man das Buch aus dem Regal entfernen
Mit viel Vorschußlorbeeren wird das Buch "Lautlos" von Frank Schätzing angekündigt, der Autor schriebe auf einem Leven mit Grisham oder Clancy. Vom Schreibstil her mag das stimmen, der Autor schreibt gut, leicht und flüssig lesbar. Inhaltlich konnte mich das Buch aufgrund zu vieler Längen und einem zu vorhersehbaren Ablauf nicht überzeugen.
Kurz zum Inhalt: Der amerikanische Präsident soll durch ein Team aus professionellen Top-Terroristen für 25 Millionen Dollar ermordet werden. Methode: Pfiffig und Neu. Ort: Im Rahmen des G8-Gipfels in Köln 1999. Als Helden fungieren der irische Physiker und Schriftsteller Dr. Liam O'Connor, der einen Hang zum Whiskey hat und seine deutsche Pressereferentin Kika Wagner und der Verleger Franz Kuhn. Ein sehr ungleiches Trio das alles andere als dem Ideal des Superhelden entspricht. Dies macht die Geschichte aber spannend.
Der Autor springt im ersten Teil des Besuches zwischen den Vorbereitungsphasen der Terroristen und dem Vorgeplänkel vor dem Gipfel in Köln. Dieser erste Teil ist sehr langatmig, da O'Connor und seine Verbindung zu Wagner ausführlich eingeführt wird, ohne, dass es für den weiteren Verlauf der Story so wichtig wäre.
Wer bisher denkt, die Story ist recht dünn, der liegt nicht falsch. Man könnte sie bequem auf gut 200 Seiten abhandeln und der Mittelteil rund um das eigentlich Attentat ist auch flott und spannend geschrieben. Aber der Autor macht 670 Seiten daraus, in dem er immer wieder seitenweise über Politik und Terrorismus philosophiert und auch die Protagonisten seitenweise beschreibt, teilweise mit Wiederholungen. Dadurch werden die Personen zwar sehr ausführlich beschrieben, für die Flüssigkeit der Geschichte ist das aber stark hemmend. Auch die politischen Statements scheinen eher ein Mittel zum Zweck des Autors zu sein um eben seine Meinung kundzutun. Für die Story ist es bedeutungslos.
Neben diesen "Längen" in der Geschichte überzeugen auch die "Wendungen" und die Frage "Wer Freund und Feind" ist nicht so richtig. Die Geschichte und das Attentat ist mit ein wenig logischem Denken vorhersehbar, auch die Menschen die sich "plötzlich" als "Die Bösen" herausstellen tun das nicht so überraschend, dass der Leser völlig aus allen Wolken fällt. Durch die meist erst kurz zuvor stattfindende Einführung der Figur lässt sich erahnen, dass mit der Figur jetzt etwas passiert. Hier hätte man die Geschichte stärker verweben sollen und die Figuren nicht so stark szenenhaft nacheinander auftreten lassen. Auch nicht gefallen hat mir die Tatsache, dass die wahren Hintergründe am Ende offen gelassen werden.
Als Fazit ist Lautlos ein gefälliger aber nicht übermäßig spannender Thriller, bei dem man Kondition und Durchhaltevermögen mitbringen muss um die zahlreichen "Längen" zu überbrücken.
4 von 10 Punkten.
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Kommentare
Mo, 21.11.2011 20:33
jetzt wird alles besser !Neuer Trainer und entlich ein neuer zweiter Spieler.Kann nur sage n super Wagner!!!!!!!
Mo, 21.11.2011 18:55
vom trainerverschleiß vergleic hbar mit dem hsv, vom spielern achkaufniveau vergleichbar mit den wölfen aus der vw-s [...]
Mo, 21.11.2011 16:58
Umbruch und Umbau??? Gerne hä tten das ALLE Fans "VOR" der S aison gesehen und nicht wenn e s als Zuschauer -keinen- [...]
Sa, 19.11.2011 16:08
Das mit dem Auspfeiffen sehe i ch nicht als so schlimm an. De r Fan darf sein Team bejubeln, der Fan darf schweigen, [...]
Sa, 19.11.2011 16:07
Ob das unbedingt der Center ma chen muss, darüber lässt sich natürlich streiten. Ich denke, das ist auch immer ein [...]