Donnerstag, 16. Oktober 2008
NHL-Kurztrip nach Stockholm Part 3 - Die Stadt
So - mit etwas Verspätung nun der dritte Teil des Reisebereichtes über unsere Tour nach Stockholm. Diesmal dreht es sich um die Stadt, was wir gesehen, erlebt und unternommen haben. Fotos gibt es momentan kein, bekanntlich fotografieren wir noch analog.
Beim Anflug auf Stockholm schien Schweden erstmal nur aus Wald zu bestehen. Mitten in diesem Wald tauchte dann zu unser aller Glück noch eine Landebahn auf und wir konnten in Stockholm-Arlanda runtergehen. Von der Stadt war nix zu sehen, logisch, der Flughafen ist gute 50 Kilometer außerhalb. Ein Taxi brachte uns direkt vors Hotel.
Nach einem kurzen Einchecken und Frischmachen nutzten wir den Samstag noch für Sightseeing. Das Wetter war angenehm, kühl aber trocken. Mit der S-Bahn fuhren wir zum Hauptbahnhof und liefen von dort aus zu Fuß Richtung Königlichem Palast (Kungliga slottet), dem größten bewohnten Palast Europas. Sehr beeindruckend. Für eine Führung und Besichtigung im Inneren war es zu spät, wir nahmen uns aber die Wachablösung am nächsten Tag fest vor. Danach marschierten wir durch die Gassen der Altstadt (Gamla Stan), den ältesten und vermutlich auch schönsten Teil Stockholms. Auch wenn es immer wieder touristische Läden gab, vermittelten die teils steilen Straßen ein sehr schönes Flair. Wie auch die Stadt Stockholm am Wasser gelegen und auf viele Inseln verteilt eine wunderschöne Atmosphäre ausstrahlt. Mitten in der Altstadt suchten wir uns dann ein Restaurant mit schwedischen Spezialitäten und nahmen unsere Hauptmahlzeit ein. Ich aß einen Elchburger, meine Premiere für dieses Fleisch und er war lecker. Wenn auch mit etwa 20 Euro nicht unbedingt ein Schnäppchen. Anschließend streiften wir noch weiter durch die Stadt und nahmen am zentralen Platz, dem Stortorget, noch in einem lauschigen Straßenkaffee Platz. An diesem Platz gelegen war auch noch das Nobelmuseum. Ohne Kenntnisse der schwedischen Sprache war das aber nicht so der Reißer. Danach ging es dann gemütlich zur Halle und zu den Spielen.
Am Sonntag morgen der erste Schock: REGEN! Alles grau verhangen, na herzlichen Glückwunsch. Während Marcel und die beiden Senioren lieber im Hotel einen Frühschoppen veranstalten wollten, machten Barbara und ich uns tapfer auf den Weg in die Stadt. Eingepackt mit Regenjacke und Regenschirm wollten wir den Bedingungen trotzen. Dies ging aber nicht lange gut, denn besonders in Wassernähe peitschte zum Regen auch noch ein böser Wind. Da machte alles überhaupt keine Freude. Also beschlossen wir nach kurzem Fußweg und dem Canceln der Wachablösung uns den Museen aus unserem Reiseführer zu widmen. Mit einer historischen Straßenbahn fuhren wir auf die Insel/den Stadtteil Djurgarden und besuchten zuerst das Nordiska Museet, das die Kulturgeschichte der in Schweden lebenden Völker recht anschaulich darstellte. Mit einem deutschsprachigen Audioguide war auch das Verständnis kein Problem.
Das nächste Museum auf unserer Liste war das nebenan gelegene Vasamuseet, dass extra für das 1628 gesunkene und 1961 wieder geborgene Flagschiff der königlichen Flotte gebaute Museum. Die Vasa, ein beindruckendes 69 Meter langes und am höchsten Mast über 50 Meter hohes Holzschiff, sank noch auf der Jungfernfahrt im Hafen von Stockholm aufgrund einiger Konstruktionsfehler. Das Schiff ist sehr gut erhalten und zum Teil original und zum Teil restauriert. Die Ausmaße wenn man davor steht sind atemberaubend. Garniert ist das Schiff mit zahlreichen Ausstellungen über das Leben an Bord, die Bedeutung der Ausschmückungen und das Leben in Schweden zur Zeit der Vasa. Ein sehr lohnenswertes Museum indem wir uns lange aufgehalten haben. Nach diesem Museum trafen wir uns wieder mit den anderen, gingen gemütlich essen und danach zum zweiten Mal zur Eishalle. Nach dem Spiel wollten wir noch die Absolute Ice Bar besuchen, entgegen unserer Informationen war diese aber leider schon geschlossen.
Der Montag schließlich bestand nur noch aus der Fahrt zum Flughafen und dem Heimflug. Passenderweise war das Wetter da wieder schön.
Als Fazit bleibt für uns nur zu sagen: Sehr schön, sehr lohnenswerte - aber leider viel zu kurz. Barbara und ich wollen auf jeden Fall nochmal nach Stockholm, dann bei hoffentlich besserem und wärmerem Wetter bei dem man auch mal am Wasser sitzen und die Beine baumeln lassen kann. Zudem hat Schweden bestimmt noch mehr zu bieten, gerade die Beschreibungen aus der Kinderzeit aus den Astrid Lindgren Büchern, die roten Häuser in Lönneberga, Bullerbü und Co, das möchte ich auch alles mal in der Realität sehen.
Unser Reiseführer von DuMont.
Dienstag, 7. Oktober 2008
NHL-Kurztrip nach Stockholm Part 1
Von Samstag bis Montag war ich in Stockholm unterwegs. Zusammen mit Barbara, Roby, Rody und Marcel waren wir hauptsächlich dahin geflogen, um den Saisonauftakt der NHL in der Globe Arena zu besuchen. Wenn die beste Liga der Welt in Europa Hof hält und dann auch noch mit Sidney Crosby einen der, wenn nicht den, besten Spieler zur Zeit mitbringt, dann ist man als Eishockeyfan fast verpflichtet dort hinzufliegen. Nach Stockholm kommt man doch wesentlich einfacher als in die USA, auch zu wesentlich günstigeren Preisen. Ich kann schonmal anmerken, dass sich das Wochenende auf jeden Fall gelohnt hat. Nicht nur vom sportlichen her, denn neben tollen Eishockeyspielen haben wir auch noch viel Spaß gehabt und eine schöne Stadt gesehen, für die uns leider - auch aufgrund des Wetters - zu wenig Zeit blieb.
Ich werde den Bericht im Blog in drei Teile splitten. In Part 1 berichte ich zuerst allgemein über unsere Reise, Part 2 wird sich mit den NHL-Spielen beschäftigen und in Part 3 blogge ich über die Stadt, Sightseeing und Museen.
Also allgemein zu unserer Reise: Es hat uns allen sehr gefallen und es hat auch alles funktioniert und geklappt und wir hatten viel Spaß in Stockholm. Geflogen sind wir mit Lufthansa von Frankfurt aus, frühzeitig gebucht hat der Flug knapp 100 pro Person gekostet. Bis auf 10 Mannemer Eishockeyfans mit an Bord gab es an dem Flug auch nichts auszusetzen. Sehr günstig und praktisch war das Angebot von ABC Holiday Plus. Dort parkt man knapp 10km außerhalb auf einem bewachten Gelände und wird mit einem 24 Stunden verkehrenden Shuttle-Service zum Flughafen gefahren. Der Bus fährt gut 10 Minuten, dafür spart man aber eine Menge an Parkgebühren. Sinnvolle Sache.
Untergebracht waren wir im Connect Hotel Stockholm. Das Hotel war mittelmäßig, einfach gehalten, aber wenn man nur zum Schlafen das ist und ansonsten die Stadt sehen will, dann völlig ausreichend. Verkehrstechnisch sehr günstig direkt am Bahnhof gelegen, braucht man nur 10 Minuten bis in die City. Dazu noch günstig, also eine gute Wahl. Außerdem gab es an der Hotelbar anständiges Bier. Eine wohltuende Erfahrung im Vergleich zum Rest von Schweden. Bedingt durch die strenge Alkoholgesetzgebung gibt es in Supermärkten und so immer nur 3,5% Plörre, die nach Spülwasser schmeckt. Bääh.
Im 2. Teil blogge ich dann über die Puff-ähnliche Halle, die beiden tollen Spiele und warum Eric Godard der schlechteste Spieler der Welt ist...
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Kommentare
Mo, 21.11.2011 20:33
jetzt wird alles besser !Neuer Trainer und entlich ein neuer zweiter Spieler.Kann nur sage n super Wagner!!!!!!!
Mo, 21.11.2011 18:55
vom trainerverschleiß vergleic hbar mit dem hsv, vom spielern achkaufniveau vergleichbar mit den wölfen aus der vw-s [...]
Mo, 21.11.2011 16:58
Umbruch und Umbau??? Gerne hä tten das ALLE Fans "VOR" der S aison gesehen und nicht wenn e s als Zuschauer -keinen- [...]
Sa, 19.11.2011 16:08
Das mit dem Auspfeiffen sehe i ch nicht als so schlimm an. De r Fan darf sein Team bejubeln, der Fan darf schweigen, [...]
Sa, 19.11.2011 16:07
Ob das unbedingt der Center ma chen muss, darüber lässt sich natürlich streiten. Ich denke, das ist auch immer ein [...]