Gerade ist Teil 1 der beschissenen Woche rum. Meine Freundin Barbara hat mich endlich gezwungen überredet mit Ihr einen Tanzkurs zu besuchen. Und heute war die 1. Stunde. Sarkastisch würde ich sagen, das waren jetzt zwei Tanzstunden auf einmal. Nämlich die erste und die letzte. Wie ich befürchtet hatte, kann ich dem Tanzen irgendwie überhaupt nix abgewinnen. Macht mir nicht wirklich Spaß, aber was tut man nicht alles für die Liebe? Also werde ich das Semester wohl neben Cha-Cha-Cha und langsamem Walzer noch sechs weitere Tänze hinzulernen. Mal sehen, vielleicht wird das ja noch was. Immerhin bin ich ihr kaum auf die Füße getreten, 1, 2 cha - cha - cha.
Aber wieso beschissene Woche? Weil es morgen früh weitergeht. Um 8:30 darf sich mein Zahnarzt darauf freuen mir drei Weishheitszähne zu ziehen. Meine Begeisterung ist grenzenlos und ich hoffe, dass ich diesmal ohne extrem dicke Backen davon komme. Beim letzten Mal war es nämlich extrem, da hab ich zwei Tage den Mund kaum aufkriegt. Na warten wir es mal ab. Wenigstens bin ich dann bis Freitag krank geschrieben.
Ich hab ja schon ein paar Bücher vorgestellt und bin auch allgemein gerne mit einem Buch beschäftigt. Ein richtiges Buch ist doch immer noch etwas anderes als ein Computerbildschirm und mein Laptop wird unter der Bettdecke auch immer so heiß. Dabei bin ich folgender Lesetyp: "Eher selten und dann heftig". Das heißt, ich kann auch schonmal wochenlang kein Buch anfassen und dann einen dicken Wälzer in zwei Tagen durchlesen. Einer meiner Lieblingsautoren die ich hier in loser Folge vorstellen möchte ist der Amerikaner Tom Clancy mit seiner Romanreihe über Jack Ryan. Die Titel der Reihe - die ich alle besitze - sind untem im Karussell aufgeführt.
In den 12 Büchern, die teils lose, teils direkt aufeinander aufbauen begleitet der Leser die Figur des smarten US-Amerikaners Jack Ryan, der als ausgebildeter Historiker beim CIA seine Karriere beginnt und mit praktische jedem Buch einen Schritt auf der Karriereleiter nach oben macht. Vom CIA-Chef über den Nationalen Sicherheitsberater wird er am Ende gar zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Die typische Aufstiegsgeschichte vom Tellerwäscher zum Millionär, gepaart mit einer Vorzeigefamilie mit vier Kindern, bedient typische amerikanische Klischees, stören aber nicht weiter. Die Bücher strotzen sowieso vor Patriotismus, die Amerikaner, ihr Verhalten und ihre Taten werden relativ unkritisch als die einzig wahre Wahrheit hingestellt.
Inhaltlich beginnt die Serie mit sehr detailliert und spannende beschriebenen Geschichten aus der Welt der Geheimdienste im kalten Krieg. Später sieht sich Amerika in den meisten Büchern terroristischen Bedrohungen ausgesetzt oder führt irgendwo auf der Welt Krieg. Gegen Ende werden die Bücher zunehmend politischer. Mit dem Aufstieg von Jack Ryan wächst auch der Umfang der Bedrohungen. Der Autor, der auch Fachbücher zum Thema Militär schreibt, präsentiert sehr durchdachte Handlungen, übertreibt aber manchmal mit den militärischen Details, die zwar interessant, aber für die Handlung nicht unbedingt notwendig sind. Über den Sprachstil kann man sicher streiten, hochwertig literarische Kunst zelebriert Clancy sicher nicht, aber er hat die Fähigkeit eine Spannung aufzubauen, indem er verschiedene für sich unabhängige Handlungsfäden in einem dramatischen Höhepunkt enden lässt.
Die einzelnen entworfenen Szenarien sind für sich gesehen gar nicht so unrealistisch, in der Summe sind sie natürlich übertrieben. Dies kann man aber - ebenso wie manchen weltpolitischen Kunstgriff - verzeihen, es handelt sich immer noch um fiktive Politthriller, bei denen man aber manchmal schon das Gefühl hat, sie sind extrem nahe an der Realität. Besonders die Verhältnisse im kalten Krieg sind für den jungen Leser bisweilen erschreckend.
Wer sich an einer eindimensionalen us-zentrierten Weltsicht nicht weiter stört, der kann mit den Clancy-Büchern viele spannende Stunden verbringen. Ich würde empfehlen die Reihe chronologisch zu lesen und mit "Die Stunde der Patrioten" zu beginnen. Meine persönlichen Favoriten sind "Das Echo aller Furcht" und "Der Kardinal im Kreml". Aber wesentlich fallen die anderen Titel auch nicht ab.
Bereits vor gut einer Woche habe ich einen Krisenartikel über die Wild Wings geschrieben, indem ich noch die Hoffnung zum Ausdruck brachte, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das letzte Woche hat leider das Gegenteil bewiesen und uns mit einem Spiel "beglückt" das im sehr negativen Sinne unter die Kategorie "denkwürdig" fällt und der SERC-Fanseele richtig weh tut. Deswegen habe ich auch so lange gebraucht, bis ich dazu etwas schreiben konnte.
Sportlich gibt es nicht viel zu sagen. 3:6 kann man gegen Ravensburg verlieren. Das erste Drittel war auch noch ganz in Ordnung, da führte man 2:1 und spielte gar nicht so schlecht. Danach ging aber nicht mehr viel voran, es schlichen sich unerklärliche Fehler und eine Verkrampfung ein und man verlor das Spiel dann eben recht deutlich. Ich könnte mit so einer Niederlage leben, die aktuelle Situation (vorletzter) und das Drumherum machen es so schlimm.
Dass sich die eigenen Fans in der Fankurve nach Spielende mit Bier bewerfen und prügeln, musste ich mit Schrecken beobachten. Gerade die Fans, die am wenigsten für das Spiel der Mannschaft können, sollten doch zusammenhalten und sich nicht auch noch gegenseitig zerfleischen. Denn Spieler und Trainer kommen und gehen, Fans bleiben. Deshalb sollte man hier nicht mehr kaputt machen als man auch wieder zusammenfügen kann. Sonst wird der Schaden dauerhaft.
Was im sportlichen Bereich hilft? Ich weiß es momentan nicht, vorerst scheinen wir mir Jari Pasanen weiterzuarbeiten, für heute ist eine ausführliche Pressemeldung angekündigt. Bin mal gespannt welche Maßnahmen GmbH-Führung und Sportliche Leitung getroffen haben. Am Freitag in Dresden ist die nächste Möglichkeit das Ruder herumzureißen.
Fan 1972 zu Pierre-Luc Sleigher Mo, 21.11.2011 20:33 jetzt wird alles besser !Neuer
Trainer und entlich ein neuer
zweiter Spieler.Kann nur sage
n super Wagner!!!!!!!
sporthose zu Pierre-Luc Sleigher Mo, 21.11.2011 18:55 vom trainerverschleiß vergleic
hbar mit dem hsv, vom spielern
achkaufniveau vergleichbar mit
den wölfen aus der vw-s [...]
däMario zu Pierre-Luc Sleigher Mo, 21.11.2011 16:58 Umbruch und Umbau???
Gerne hä
tten das ALLE Fans "VOR" der S
aison gesehen und nicht wenn e
s als Zuschauer -keinen- [...]
Abt Gaiser zu Die ordnende Hand Sa, 19.11.2011 16:08 Das mit dem Auspfeiffen sehe i
ch nicht als so schlimm an. De
r Fan darf sein Team bejubeln,
der Fan darf schweigen, [...]
Abt Gaiser zu Die ordnende Hand Sa, 19.11.2011 16:07 Ob das unbedingt der Center ma
chen muss, darüber lässt sich
natürlich streiten. Ich denke,
das ist auch immer ein [...]
Kommentare
Mo, 21.11.2011 20:33
jetzt wird alles besser !Neuer Trainer und entlich ein neuer zweiter Spieler.Kann nur sage n super Wagner!!!!!!!
Mo, 21.11.2011 18:55
vom trainerverschleiß vergleic hbar mit dem hsv, vom spielern achkaufniveau vergleichbar mit den wölfen aus der vw-s [...]
Mo, 21.11.2011 16:58
Umbruch und Umbau??? Gerne hä tten das ALLE Fans "VOR" der S aison gesehen und nicht wenn e s als Zuschauer -keinen- [...]
Sa, 19.11.2011 16:08
Das mit dem Auspfeiffen sehe i ch nicht als so schlimm an. De r Fan darf sein Team bejubeln, der Fan darf schweigen, [...]
Sa, 19.11.2011 16:07
Ob das unbedingt der Center ma chen muss, darüber lässt sich natürlich streiten. Ich denke, das ist auch immer ein [...]