Die Bayern-Wahl am vergangenen Sonntag hat für Bayern ein kleines politisches Erdbeben und eine interessante Zusammensetzung des Landtages hervorgebracht. Der CSU fehlen zwei Sitze zur absoluten Mehrheit, dazu gibt es vier "kleinere" Parteien mit einer Sitzanzahl zwischen 16 und 39. Traditionell wird jetzt von einer Koalition geredet, vermutlich zwischen CSU und FDP oder CSU und Freie Wähler.
Ich frage: Warum? Warum nicht in Bayern ein modernes, innovatives und zukunftsweisendes Modell wählen? Für mich wäre das eine Minderheitsregierung unter Führung der CSU. Eine in Skandinavien geläufige, in Deutschland eher ungenutzte Praxis. Da die CSU mit jeder der anderen Parteien eine Mehrheit hätte, könnte sie sich doch projektbezogen wechselnde Mehrheiten suchen. Für die Opposition wäre so auch eine konstruktivere Mitarbeit möglich. Die CSU müsste nicht koalitionsmäßig von ihren Positionen abrücken, sondern könnte versuchen ihre Positionen eben mit dem Partner durchzubringen, der sich für das jeweilige Konzept anbietet. Über Zugeständnisse muss nicht pauschal über fünf Jahre verhandelt werden, das kann immer anlassbezogen geschehen.
Natürlich ist das für die Regierung aufwändiger, aber für den Bürger halte ich das für die bessere Lösung. Außerdem könnte Bayern mit diesem Modell vorangehen. Wie sehen meine Leser diesen Vorschlag?
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Kommentare
Mo, 21.11.2011 20:33
jetzt wird alles besser !Neuer Trainer und entlich ein neuer zweiter Spieler.Kann nur sage n super Wagner!!!!!!!
Mo, 21.11.2011 18:55
vom trainerverschleiß vergleic hbar mit dem hsv, vom spielern achkaufniveau vergleichbar mit den wölfen aus der vw-s [...]
Mo, 21.11.2011 16:58
Umbruch und Umbau??? Gerne hä tten das ALLE Fans "VOR" der S aison gesehen und nicht wenn e s als Zuschauer -keinen- [...]
Sa, 19.11.2011 16:08
Das mit dem Auspfeiffen sehe i ch nicht als so schlimm an. De r Fan darf sein Team bejubeln, der Fan darf schweigen, [...]
Sa, 19.11.2011 16:07
Ob das unbedingt der Center ma chen muss, darüber lässt sich natürlich streiten. Ich denke, das ist auch immer ein [...]