Donnerstag, 30. Oktober 2008
Der erste Schnee!
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Und raus sind die Zähne...
Bin jetzt erstmal bis Freitag krank geschrieben und kann mich daheim mit dem sinnlosen TV-Nachmittagsprogramm verlustieren. Ihr dürft mich aber gerne bedauern.
Dienstag, 28. Oktober 2008
Beschissene Woche.....
Gerade ist Teil 1 der beschissenen Woche rum. Meine Freundin Barbara hat mich endlich gezwungen überredet mit Ihr einen Tanzkurs zu besuchen. Und heute war die 1. Stunde. Sarkastisch würde ich sagen, das waren jetzt zwei Tanzstunden auf einmal. Nämlich die erste und die letzte.
Aber wieso beschissene Woche? Weil es morgen früh weitergeht. Um 8:30 darf sich mein Zahnarzt darauf freuen mir drei Weishheitszähne zu ziehen. Meine Begeisterung ist grenzenlos und ich hoffe, dass ich diesmal ohne extrem dicke Backen davon komme. Beim letzten Mal war es nämlich extrem, da hab ich zwei Tage den Mund kaum aufkriegt. Na warten wir es mal ab. Wenigstens bin ich dann bis Freitag krank geschrieben.
Tom Clancy - einer meiner Lieblingsautoren
Ich hab ja schon ein paar Bücher vorgestellt und bin auch allgemein gerne mit einem Buch beschäftigt. Ein richtiges Buch ist doch immer noch etwas anderes als ein Computerbildschirm und mein Laptop wird unter der Bettdecke auch immer so heiß. Dabei bin ich folgender Lesetyp: "Eher selten und dann heftig". Das heißt, ich kann auch schonmal wochenlang kein Buch anfassen und dann einen dicken Wälzer in zwei Tagen durchlesen. Einer meiner Lieblingsautoren die ich hier in loser Folge vorstellen möchte ist der Amerikaner Tom Clancy mit seiner Romanreihe über Jack Ryan. Die Titel der Reihe - die ich alle besitze - sind untem im Karussell aufgeführt.
In den 12 Büchern, die teils lose, teils direkt aufeinander aufbauen begleitet der Leser die Figur des smarten US-Amerikaners Jack Ryan, der als ausgebildeter Historiker beim CIA seine Karriere beginnt und mit praktische jedem Buch einen Schritt auf der Karriereleiter nach oben macht. Vom CIA-Chef über den Nationalen Sicherheitsberater wird er am Ende gar zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Die typische Aufstiegsgeschichte vom Tellerwäscher zum Millionär, gepaart mit einer Vorzeigefamilie mit vier Kindern, bedient typische amerikanische Klischees, stören aber nicht weiter. Die Bücher strotzen sowieso vor Patriotismus, die Amerikaner, ihr Verhalten und ihre Taten werden relativ unkritisch als die einzig wahre Wahrheit hingestellt.
Inhaltlich beginnt die Serie mit sehr detailliert und spannende beschriebenen Geschichten aus der Welt der Geheimdienste im kalten Krieg. Später sieht sich Amerika in den meisten Büchern terroristischen Bedrohungen ausgesetzt oder führt irgendwo auf der Welt Krieg. Gegen Ende werden die Bücher zunehmend politischer. Mit dem Aufstieg von Jack Ryan wächst auch der Umfang der Bedrohungen. Der Autor, der auch Fachbücher zum Thema Militär schreibt, präsentiert sehr durchdachte Handlungen, übertreibt aber manchmal mit den militärischen Details, die zwar interessant, aber für die Handlung nicht unbedingt notwendig sind. Über den Sprachstil kann man sicher streiten, hochwertig literarische Kunst zelebriert Clancy sicher nicht, aber er hat die Fähigkeit eine Spannung aufzubauen, indem er verschiedene für sich unabhängige Handlungsfäden in einem dramatischen Höhepunkt enden lässt.
Die einzelnen entworfenen Szenarien sind für sich gesehen gar nicht so unrealistisch, in der Summe sind sie natürlich übertrieben. Dies kann man aber - ebenso wie manchen weltpolitischen Kunstgriff - verzeihen, es handelt sich immer noch um fiktive Politthriller, bei denen man aber manchmal schon das Gefühl hat, sie sind extrem nahe an der Realität. Besonders die Verhältnisse im kalten Krieg sind für den jungen Leser bisweilen erschreckend.
Wer sich an einer eindimensionalen us-zentrierten Weltsicht nicht weiter stört, der kann mit den Clancy-Büchern viele spannende Stunden verbringen. Ich würde empfehlen die Reihe chronologisch zu lesen und mit "Die Stunde der Patrioten" zu beginnen. Meine persönlichen Favoriten sind "Das Echo aller Furcht" und "Der Kardinal im Kreml". Aber wesentlich fallen die anderen Titel auch nicht ab.
Was ist bei den Wild Wings los?
Bereits vor gut einer Woche habe ich einen Krisenartikel über die Wild Wings geschrieben, indem ich noch die Hoffnung zum Ausdruck brachte, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das letzte Woche hat leider das Gegenteil bewiesen und uns mit einem Spiel "beglückt" das im sehr negativen Sinne unter die Kategorie "denkwürdig" fällt und der SERC-Fanseele richtig weh tut. Deswegen habe ich auch so lange gebraucht, bis ich dazu etwas schreiben konnte.
Sportlich gibt es nicht viel zu sagen. 3:6 kann man gegen Ravensburg verlieren. Das erste Drittel war auch noch ganz in Ordnung, da führte man 2:1 und spielte gar nicht so schlecht. Danach ging aber nicht mehr viel voran, es schlichen sich unerklärliche Fehler und eine Verkrampfung ein und man verlor das Spiel dann eben recht deutlich. Ich könnte mit so einer Niederlage leben, die aktuelle Situation (vorletzter) und das Drumherum machen es so schlimm.
Dass sich die eigenen Fans in der Fankurve nach Spielende mit Bier bewerfen und prügeln, musste ich mit Schrecken beobachten. Gerade die Fans, die am wenigsten für das Spiel der Mannschaft können, sollten doch zusammenhalten und sich nicht auch noch gegenseitig zerfleischen. Denn Spieler und Trainer kommen und gehen, Fans bleiben. Deshalb sollte man hier nicht mehr kaputt machen als man auch wieder zusammenfügen kann. Sonst wird der Schaden dauerhaft.
Was im sportlichen Bereich hilft? Ich weiß es momentan nicht, vorerst scheinen wir mir Jari Pasanen weiterzuarbeiten, für heute ist eine ausführliche Pressemeldung angekündigt. Bin mal gespannt welche Maßnahmen GmbH-Führung und Sportliche Leitung getroffen haben. Am Freitag in Dresden ist die nächste Möglichkeit das Ruder herumzureißen.
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Obama oder McCain - wen würdet Ihr wählen?
Obama oder McCain - wen würdet Ihr wählen und warum?
Zur Einführung in das Thema ein paar Fakten:
Am 04.11.2008 wird in den USA der 44. Präsident gewählt. Nach 8 Jahren Double-Uuh Bush steht auf jeden Fall ein Wechsel ins Haus. Die zwei großen Kandidaten der großen Parteien sind Barack Obama (Demokraten) und John McCain (Republikaner).
Barack Obama ist in vielerlei Hinsicht besonders. Er ist mit 47 Jahren recht jung, derzeit der einzige farbige Senator und wäre auch der erste farbige Präsident der USA. Auch wenn Rassismus kein Thema mehr sein sollte, ist seine Hautfarbe und seine Herkunft aus ärmlichen Verhältnissen natürlich ein Knackpunkt. Er ist kein Angehöriger des Washingtoner Establishment, kein gemachter Mann aus einer bekannten politischen Familie. Dies nutzt er in seiner Kampagne auch immer aus, er will den Wechsel "Change" und "Yes we can" sind seine zentralen Botschaften.
Politisch gilt Obama besonders in der Außenpolitik als unerfahren. Er möchte sich stärker in Afghanistan engagieren und auch die europäischen Partner stärker in die Pflicht nehmen. Innenpolitisch möchte er für ein bezahlbares Gesundheitssystem sorgen und - wie jeder - die Finanzkrise bekämpfen. Er tritt als jung, modern und innovativ auf.
John McCain ist das krasse Gegenteil. Der Kandidat der Republikaner ist mit 72 Jahren verhältnismäßig als, stammt aus angesehenen Verhältnissen und gehört seit Jahren zum politischen Washington. Er kämpfte als Pilot im Vietnamkrieg und stieg danach über Repräsentantenhaus und Senat weiter auf. Unter den Konservativen der Republikaner gilt er als liberal.
Er würde den Einsatz im Irak ausweiten, schließt auch militärische Schritte gegen den Iran nicht aus und möchte das unter Bush zerrüttete transatlantische Verhältnis wieder ausbessern. Innenpolitisch steht er gegen Abtreibung, Stammzellenforschung und für neue Atomkraftwerke ein.
Teilnehmen kann jeder Blogger, der dann bitte einen Link auf diesen Artikel setzt. Aber auch jeder interessierte Leser kann sich gerne in den Kommentaren beteiligen. Die Parade läuft bis zum Wahltermin am 01.11.2008, die Auswertung erfolgt dann pünktlich zum Wahlabend.
Dienstag, 21. Oktober 2008
Neuer Torwart für die Wild Wings - Spekulationen
Die Überraschung heute schlechthin. Meine Wild Wings haben einen dritten Torhüter verpflichtet. Dabei handelt es sich um Mike Brown, einen 23jährigen Goalie der zuletzt durch diverse ECHL-Clubs getingelt ist. Mir stellen sich bei der Verpflichtung zwei Fragen: Warum? und Warum der? Hier meine paar Cents zum Thema:
Warum? Er ist Ausländer Nummer 8 und wir haben eigentlich drei Torhüter plus einen Föli-Goalie unter Vertrag. Eigentlich mehr als genug und sehr unverständlich. Dies deutet auf weitere Veränderungen im Kader hin. Will sich ein Haas vielleicht nicht mit der Nummer 2 Rolle abfinden und wechselt zu den Wölfen ins Tal, für die so ziemlich jeder neue Torwart eine Verstärkung wäre. Auch der bald 40jährige Rostislav. Dann hätte man mit Brown und Fous ein junges schlagkräftiges Torhüter-Duo mit ausgezeichneten Zukunftsperspektiven. Bleibt noch das Ausländerproblem. 7 Ausländer sind ja okay, 8 eindeutig einer zuviel, wenn nur sechs spielen können. Trainer Pasanen hat öffentlich geäußert, dass er mit Erickson und Bousquet unzufrieden ist. Bei Erickson, der sowieso nur mit einem Probevertrag ausgestattet ist und auch nie wirklich herausstechen konnte, riecht das verdächtig nach Abschied. Bei Bousquet wäre es merkwürdig, ist er doch erst seit wenigen Wochen am Neckarquell. Oder zaubert man sogar ganz überraschend für Dany Bousquet noch einen deutschen Pass hervor? Dazu geistert noch der Name Brezina durch die Foren, der heute in Ravensburg zum 479. Mal einen Vertrag während einer Saison aufgelöst hat. Ich bin gespannt was im Kader noch passiert, momentan macht die Verpflichtung für mich keinen Sinn.
Bleibt noch die zweite Frage: Warum der? Natürlich ist er noch jung, aber er hat doch in recht vielen Teams in Nordamerika gespielt und seine Statistiken sind nicht unbedingt überragend, die Fangquote meist bescheiden und die Anzahl der Spiele auch nicht vielversprechend. Wahrscheinlich muss man ihn erstmal auf dem Eis sehen, aber eine Granate sieht für mich anders aus. Ob er wirklich eine Verstärkung ist?
500 Milliarden Euro - her damit!
Ich finde, man kann die Frage gar nicht beantworten. Diese Summe ist in einem Bereich indem man persönlich sowieso nicht mehr überlegen muss, da man privat sich jeden, wirklich jeden kaufbaren Wunsch erfüllen kann. Was soll ich also sagen, ich würde mir einen Ferrai kaufen, wenn sich die Frage gar nicht stellt und der private A380 gleich noch mitkommt. Von daher braucht man sich in dem Bereich gar nicht damit beschäftigen.
Viel interessanter ist dabei eigentlich die Diskussion, ob man durch eine solche Summe verpflichtet wäre zu helfen oder etwas Gutes auf der Welt zu tun. Abgesehen davon, dass man diese Summe sowieso nie bekommen kann, halte ich auch das für schwierig. Mit einer solchen Summe würde man, egal wo man sie investiert doch 90% der Staatshaushalte kaputt machen, man würde praktisch einen Staat kaufen und ihn durch Inflation doch kaputt machen, wenn man eine solche Summe hineinpumpen würde.
Gar nicht bedacht dabei ist, dass eine solche frei verfügbare Summe auch ungeheure Begehrlichkeiten wecken würde, ein Verteilungskampf ohne Gleichen könnte entstehen. Insgesamt komme ich zu dem Schluß, dass der Besitz und die Verwendung von 500 Milliarden Euro zu mehr Schaden als Nutzen führen würde. Deshalb würde ich Sie unters Kopfkissen stecken, liegen lassen und mir einen neuen Fernseher gönnen.
Montag, 20. Oktober 2008
Die aktuelle Situation bei den Wild Wings
Ausgangslage: Die Mannschaft wurde komplett umgekrempelt, 17 neue Spieler und ein neues Trainerteam wurden geholt. Außerdem wurde die Halle umgebaut, so dass die Vorbereitung komplett auswärts absolviert werden musste. Sicherlich alles keine idealen Voraussetzungen für eine Mannschaft die sich noch finden muss. Dabei geht es nicht nur um die spielerische Harmonie, auch eine Hackordnung, eine Hierarchie muss sich in einem neu formierten Team erstmal herausbilden. Dies geht nicht in zwei Wochen, das bedarf einiger Zeit, auch mal eines Kraches oder ein paar beleidigte Spieler. Wichtig ist, dass man sich danach zusammenreißt und gemeinsam an einem Strang zieht. So eine Teambildung fällt natürlich umso schwerer, wenn die Erfolge nicht da sind.
Wie die Saison begann: Die Vorbereitung war in Ordnung, der Saisonstart durchaus gelungen. Am zweiten Spieltag gewann man in Garmisch und wurde anschließend von den Fans bereits mit Spalier und Jubel am Mannschaftsbus gefeiert. Wie viel ein Sieg in Garmisch wert war, zeigt der aktuelle Zustand des SC Riessersee. Anschließend gewann man in München und verlor nur knapp in Weißwasser. Ich vermute, dass sich in der Mannschaft dort schon der Gedanke festgesetzt hat: "Wir haben es geschafft, wir sind ein Team, die Fans lieben uns und der Rest geht von selbst." Das dem nicht so ist musste das Team schmerzhaft am 3. Oktober erfahren. Vor ausverkauftem Haus in der neuen Arena wurden sämtliche Erwartungen enttäuscht und es setzte eine bittere Heimniederlage gegen Bad Tölz. Danach verlor man bei Angstgegner Landshut und enttäuschte erneut in den beiden Derbys gegen Bietigheim und in Freiburg. Wenn man sich die Tabelle anschaut und sieht, dass man gegen die Mannschaften auf den Plätzen 1, 2 und 3 verloren hat - dann relativieren sich die Niederlagen genauso wie es der Sieg in Riessersee beim Anblick der Tabelle tut. Unsere Mannschaft ist und war einfach noch nicht soweit.
Hurra, die Krise ist da: Nach den fünf sieglosen Spielen war die Krise dann da. Insbesondere die Derbyniederlagen taten dem Fanherz sehr weh. Mir auch. Blühende Fantasie wurde in allen möglichen Theorien demonstriert: Vom wiedermal allein schuldigen Petr Kopta, über Gesellschafter die die Aufstellung bestimmen, der Unfähigkeit von Jari Pasanen bishin zu anderen obskuren Ideen wurde eigentlich jede denkbare Möglichkeit als Grund für die Krise angeführt.
In meinen Augen nicht bedacht wurde dabei, dass Rückschläge zu einem Prozess der Mannschaftsbildung hinzugehören. Die ersten Spiele liefen zu gut, wurden nicht kritisch genug reflektiert. Dann traf man auf starke Gegner und konnte den Hebel nicht umlegen. Das Team wollte, aber die Spieler verkrampften. Fehler schlichen sich ein, das Publikum äußerte Unmut, der Druck nahm zu, weitere Fehler.... und... und... und. Ein Teufelskreis.
Was wohl geholfen hat: Die Mannschaft hat sich ohne Trainer zusammengesetzt und ein Krisengespräch geführt und sich ausgesprochen. In solchen Sitzungen können sich Wortführer zeigen, Spieler, die dann auch auf dem Eis das Team führen können. Gemeinsam mit den Verantwortlichen und den Trainern wurden dann die Ergebnisse offen besprochen und umgesetzt. Mit neuer Motivation und neuem Kampfgeist konnten dann Siege gegen Heilbronn und in Crimmitschau eingefahren werden. Sicherlich keine spielerischen Glanzlichter, aber die Resultate stimmen, die Erleichterung ist allenthalben spürbar und das Selbstvertrauen kehrt zurück. Denn es sind nur Kleinigkeiten die fehlen, in einem Team, das ein Riesenpotential hat.
Und die Zukunft: Ich hoffe, dass das Wochenende ein Startschuß war. Stück für Stück sollte man sich spielerisch verbessern und wieder oben angreifen. Mit fünf Heimspielen unter den nächsten sechs Spielen hat man dafür nahezu perfekte Voraussetzungen. Der Anfang ist gemacht, das Team hat gezeigt, dass es noch lebt. Jetzt gilt es diesen Weg mit harter Arbeit und viel Schweiß weiterzugehen. Ich bin als Fan dabei! Und wünsche mir für die Zukunft, dass man Rückschläge und Niederlagen gerade zu Beginn mit etwas mehr Abstand, Ruhe und weniger Himmelhochjauchzendzutodebetrübt ohne Zwischentöne betrachtet.
Donnerstag, 16. Oktober 2008
NHL-Kurztrip nach Stockholm Part 3 - Die Stadt
So - mit etwas Verspätung nun der dritte Teil des Reisebereichtes über unsere Tour nach Stockholm. Diesmal dreht es sich um die Stadt, was wir gesehen, erlebt und unternommen haben. Fotos gibt es momentan kein, bekanntlich fotografieren wir noch analog.
Beim Anflug auf Stockholm schien Schweden erstmal nur aus Wald zu bestehen. Mitten in diesem Wald tauchte dann zu unser aller Glück noch eine Landebahn auf und wir konnten in Stockholm-Arlanda runtergehen. Von der Stadt war nix zu sehen, logisch, der Flughafen ist gute 50 Kilometer außerhalb. Ein Taxi brachte uns direkt vors Hotel.
Nach einem kurzen Einchecken und Frischmachen nutzten wir den Samstag noch für Sightseeing. Das Wetter war angenehm, kühl aber trocken. Mit der S-Bahn fuhren wir zum Hauptbahnhof und liefen von dort aus zu Fuß Richtung Königlichem Palast (Kungliga slottet), dem größten bewohnten Palast Europas. Sehr beeindruckend. Für eine Führung und Besichtigung im Inneren war es zu spät, wir nahmen uns aber die Wachablösung am nächsten Tag fest vor. Danach marschierten wir durch die Gassen der Altstadt (Gamla Stan), den ältesten und vermutlich auch schönsten Teil Stockholms. Auch wenn es immer wieder touristische Läden gab, vermittelten die teils steilen Straßen ein sehr schönes Flair. Wie auch die Stadt Stockholm am Wasser gelegen und auf viele Inseln verteilt eine wunderschöne Atmosphäre ausstrahlt. Mitten in der Altstadt suchten wir uns dann ein Restaurant mit schwedischen Spezialitäten und nahmen unsere Hauptmahlzeit ein. Ich aß einen Elchburger, meine Premiere für dieses Fleisch und er war lecker. Wenn auch mit etwa 20 Euro nicht unbedingt ein Schnäppchen. Anschließend streiften wir noch weiter durch die Stadt und nahmen am zentralen Platz, dem Stortorget, noch in einem lauschigen Straßenkaffee Platz. An diesem Platz gelegen war auch noch das Nobelmuseum. Ohne Kenntnisse der schwedischen Sprache war das aber nicht so der Reißer. Danach ging es dann gemütlich zur Halle und zu den Spielen.
Am Sonntag morgen der erste Schock: REGEN! Alles grau verhangen, na herzlichen Glückwunsch. Während Marcel und die beiden Senioren lieber im Hotel einen Frühschoppen veranstalten wollten, machten Barbara und ich uns tapfer auf den Weg in die Stadt. Eingepackt mit Regenjacke und Regenschirm wollten wir den Bedingungen trotzen. Dies ging aber nicht lange gut, denn besonders in Wassernähe peitschte zum Regen auch noch ein böser Wind. Da machte alles überhaupt keine Freude. Also beschlossen wir nach kurzem Fußweg und dem Canceln der Wachablösung uns den Museen aus unserem Reiseführer zu widmen. Mit einer historischen Straßenbahn fuhren wir auf die Insel/den Stadtteil Djurgarden und besuchten zuerst das Nordiska Museet, das die Kulturgeschichte der in Schweden lebenden Völker recht anschaulich darstellte. Mit einem deutschsprachigen Audioguide war auch das Verständnis kein Problem.
Das nächste Museum auf unserer Liste war das nebenan gelegene Vasamuseet, dass extra für das 1628 gesunkene und 1961 wieder geborgene Flagschiff der königlichen Flotte gebaute Museum. Die Vasa, ein beindruckendes 69 Meter langes und am höchsten Mast über 50 Meter hohes Holzschiff, sank noch auf der Jungfernfahrt im Hafen von Stockholm aufgrund einiger Konstruktionsfehler. Das Schiff ist sehr gut erhalten und zum Teil original und zum Teil restauriert. Die Ausmaße wenn man davor steht sind atemberaubend. Garniert ist das Schiff mit zahlreichen Ausstellungen über das Leben an Bord, die Bedeutung der Ausschmückungen und das Leben in Schweden zur Zeit der Vasa. Ein sehr lohnenswertes Museum indem wir uns lange aufgehalten haben. Nach diesem Museum trafen wir uns wieder mit den anderen, gingen gemütlich essen und danach zum zweiten Mal zur Eishalle. Nach dem Spiel wollten wir noch die Absolute Ice Bar besuchen, entgegen unserer Informationen war diese aber leider schon geschlossen.
Der Montag schließlich bestand nur noch aus der Fahrt zum Flughafen und dem Heimflug. Passenderweise war das Wetter da wieder schön.
Als Fazit bleibt für uns nur zu sagen: Sehr schön, sehr lohnenswerte - aber leider viel zu kurz. Barbara und ich wollen auf jeden Fall nochmal nach Stockholm, dann bei hoffentlich besserem und wärmerem Wetter bei dem man auch mal am Wasser sitzen und die Beine baumeln lassen kann. Zudem hat Schweden bestimmt noch mehr zu bieten, gerade die Beschreibungen aus der Kinderzeit aus den Astrid Lindgren Büchern, die roten Häuser in Lönneberga, Bullerbü und Co, das möchte ich auch alles mal in der Realität sehen.
Unser Reiseführer von DuMont.
Montag, 13. Oktober 2008
Imagelightbox und andere JavaScripts
Imagelightbox ist ein schöner JavaScript Effekt um ein Bild nicht einfach nur zu vergrößern, sondern formvollendet in einer smoothen Animation über die aktuelle Webseite zu legen und aufzuziehen. Ein Beispiel dafür sieht man in unserem CMS auf folgender Seite. Für Typo3 gibt es dazu eine schöne Extension. Am Freitag sprach mit ein Kunde an, dass die Lightbox auf einmal nicht mehr funktioniert und nur noch einen leeren weißen Rahmen anzeigte. Dem war auch so.
Fehleranalyse, Herumsuchen, Googlen - was war die Lösung? In der Zwischenzeit hatte ich T3Mootools ebenfalls als Extension installiert um noch weitere Effekte anbieten zu können. Die von den Extensions verwendeten verschiedenen JS-Frameworks kamen sich untereinander ins Gehege.
Hilfe fand ich dafür im mediaVROG Blog, der Autor stand vor einem ähnlichen Problem..
"Ich habe mich vor einiger Zeit mal mit dem Typo3 Plugin kj_imagelightbox 2 befasst und es in einem Projekt eingesetzt. Da ich aber anstatt der Kombination aus Prototype/Scriptaculous/Lightbox lieber eine mootools/slimbox einsetzen wollte, habe ich das Plugin entsprechend umgeschrieben, so dass es möglich wird, mootools zu verwenden."
..und hat dankenswerter Weise die Modifikationen bereits vorgenommen und stellt seine geänderte Extension auch zum Download zur Verfügung. Vielen Dank, damit funktioniert wieder alles.
Samstag, 11. Oktober 2008
RFID und Reisepass - Interessante Möglichkeiten für Terroristen
Baut man sich nun eine Bombe mit RFID-Scanner, dann kann man die Reisepässe der vorübergehenden Leute auslesen und die Bombe gezielt dann zünden, wenn z.B. ein amerikanischer Staatsbürger gerade vorbeiläuft.
Ein zugegebenermaßen theoretisches Szenario, aber die Möglichkeiten die sich durch RFID und die Verknüpfung von gesammelten Daten ergeben, können schon erschreckende Ausmaße annehmen.
Donnerstag, 9. Oktober 2008
NHL-Kurztrip nach Stockholm Part 2 - Die Spiele
Weiter gehts mit dem Bericht aus Schweden schönster Hauptstadt Stockholm. Heute möchte ich ein bißchen über die Spiele erzählen. NHL Spiele hatte ich bisher nur aus dem Fernsehen gesehen und war gespannt, wie das Erlebnis live sein würde. Auch war ich auf die mir unbekannte Halle gespannt, wie würde der Blick, wie die Atmosphäre sein.
Die Halle war von außen beeindruckend, eine über 100 Meter große weiße Kugel stellt den Stockholm Globen Arena dar. Sie bietet Platz für knapp 14.000 Zuschauer und war an beiden Spieltagen ausverkauft. Die Halle wurde 1989 gebaut, ist also nicht ganz auf dem Stand moderner MuFu-Arenas. Das zeigt sich schon im Eingangsbereich der mit seinen Kacheln den Eindruck eines Supermarktes erweckte. Auch das verkaufte Bier schmeckte als wäre es knapp 20 Jahre alt. Dazu aus Plastikflaschen. Igitt. Da wir Karten im 3. Rang hatten mussten wir ganz nach oben. Durch ein schmales Treppenhaus (Fluchtwege? Sparen wir uns!) ging es gefühlt nach oben als bestiege man das Ulmer Münster. Endlich angekommen fühlte man sich zuerst an eine Oper erinnert. Mit Holz beschlagene rote Türen machten einen durchaus edlen Eindruck. Der erste Blick in die Halle ließ dann Stimmung wie im Puff aufkommen. Alles in rot gehalten, rote Sitze - sehr romantisch das Ganze. Das Foto von Rody zeigt den Blick von unserem Platz aus:

Insgesamt war die Sicht aus dem Oberrang sehr gut, lediglich das Geländer störte ein wenig, war aber zu verschmerzen. Lohnenswert war der Besuch in der Halle, meine Lieblingshalle wird es aber nie werden.
Zum sportlichen: Meine hohen Erwartungen wurden erfüllt. Auch wenn die beiden Spiele zu Saisonbeginn noch nicht mit den spielerischen Glanzleistungen aufwarten konnten - logisch, man ist nicht eingespielt, zeigten die Pittsburgh Penguins und die Ottawa Senators eindrücklich, welches hohes Niveau in der NHL vorherrscht. Das gesamte Tempo der Partie, die Stocksicherheit der einzelnen Spieler und die läuferische Klasse sind auf einem Level, dass man so in Deutschland nie zu sehen bekommt. Kein einziges gewolltes Icing in den beiden Partien zeugt von den hohen Fähigkeiten der Verteidiger. Auch die Checks und die Intensität des Spiels ist einzigartig. Beide Spiele waren recht ausgeglichen. Das erste Spiel gewannen die Pens mit 4:3 nach Verlängerung, im zweiten Spiel behielten die Senators mit 3:1 die Überhand, was vor allem am hervorragenden Torwart der Senators lag.
Ein Erlebnis war es die spielerische Klasse des Superstars Sidney Crosby oder die technischen Fähigkeiten eines Evgeni Malkin zu bewundern. Aber auch die erste Reihe aus Ottawa mit Heatley, "Local Hero" Alfredsson und Spezza war eine Augenweide. Solche Spieler sieht man hier leider nie.
Enttäuscht war ich dagegen von Eric Godard. Der neue "Bad Guy" der Penguins war in beiden Spielen zu blöd einen vernünftigen Fight zu provozieren. Obwohl er es mehrfach versuchte, ging er immer allein auf die Strafbank und verschaffte seinem Team so einen Nachteil. Spielerisch kam von ihm gar nix. Grottenschlecht, so einer bringt dir gar nix.
Zum Showprogramm noch ein paar Worte: Vor dem Spiel trat jeweils eine schwedische Band auf. Naja, nix besonderes. Emotional waren die Nationalhymnen aus Kanada, USA und Schweden. Irgendwie machen solche Spiele gleich mehr her, wenn feierlich die Hymne intoniert wird. Sehr nervig waren die drei Werbepause pro Drittel in denen das Spiel unterbrochen und mehr oder weniger witzige Einspieler und Aktionen in der Halle stattfanden. Die Stimmung war ruhig, logisch bei vielen neutralen Zuschauern. Am meisten Applaus gab es außer bei den Toren als die Legenden Mario Lemieux und Mats Sundin über den Würfel gezeigt wurden.
Wer die beiden Partien sehen möchte, hier sind die entsprechenden Youtube Videos:
Dienstag, 7. Oktober 2008
NHL-Kurztrip nach Stockholm Part 1
Von Samstag bis Montag war ich in Stockholm unterwegs. Zusammen mit Barbara, Roby, Rody und Marcel waren wir hauptsächlich dahin geflogen, um den Saisonauftakt der NHL in der Globe Arena zu besuchen. Wenn die beste Liga der Welt in Europa Hof hält und dann auch noch mit Sidney Crosby einen der, wenn nicht den, besten Spieler zur Zeit mitbringt, dann ist man als Eishockeyfan fast verpflichtet dort hinzufliegen. Nach Stockholm kommt man doch wesentlich einfacher als in die USA, auch zu wesentlich günstigeren Preisen. Ich kann schonmal anmerken, dass sich das Wochenende auf jeden Fall gelohnt hat. Nicht nur vom sportlichen her, denn neben tollen Eishockeyspielen haben wir auch noch viel Spaß gehabt und eine schöne Stadt gesehen, für die uns leider - auch aufgrund des Wetters - zu wenig Zeit blieb.
Ich werde den Bericht im Blog in drei Teile splitten. In Part 1 berichte ich zuerst allgemein über unsere Reise, Part 2 wird sich mit den NHL-Spielen beschäftigen und in Part 3 blogge ich über die Stadt, Sightseeing und Museen.
Also allgemein zu unserer Reise: Es hat uns allen sehr gefallen und es hat auch alles funktioniert und geklappt und wir hatten viel Spaß in Stockholm. Geflogen sind wir mit Lufthansa von Frankfurt aus, frühzeitig gebucht hat der Flug knapp 100 pro Person gekostet. Bis auf 10 Mannemer Eishockeyfans mit an Bord gab es an dem Flug auch nichts auszusetzen. Sehr günstig und praktisch war das Angebot von ABC Holiday Plus. Dort parkt man knapp 10km außerhalb auf einem bewachten Gelände und wird mit einem 24 Stunden verkehrenden Shuttle-Service zum Flughafen gefahren. Der Bus fährt gut 10 Minuten, dafür spart man aber eine Menge an Parkgebühren. Sinnvolle Sache.
Untergebracht waren wir im Connect Hotel Stockholm. Das Hotel war mittelmäßig, einfach gehalten, aber wenn man nur zum Schlafen das ist und ansonsten die Stadt sehen will, dann völlig ausreichend. Verkehrstechnisch sehr günstig direkt am Bahnhof gelegen, braucht man nur 10 Minuten bis in die City. Dazu noch günstig, also eine gute Wahl. Außerdem gab es an der Hotelbar anständiges Bier. Eine wohltuende Erfahrung im Vergleich zum Rest von Schweden. Bedingt durch die strenge Alkoholgesetzgebung gibt es in Supermärkten und so immer nur 3,5% Plörre, die nach Spülwasser schmeckt. Bääh.
Im 2. Teil blogge ich dann über die Puff-ähnliche Halle, die beiden tollen Spiele und warum Eric Godard der schlechteste Spieler der Welt ist...
Freitag, 3. Oktober 2008
Heimpremiere versaut
Der Vorteil ist: Nächste Woche ist es nicht mehr so voll, man kommt schneller zum Bier und muss sich in der Pause nicht durch die Menschenmassen drängeln. Alles positiv sehen.




Kommentare
Do, 05.08.2010 15:21
Find ich gut das du das genau mal schreibst, was ich z.Z. sa ge. Wir sind noch nicht meiste r und ich muss mir auch [...]
Mi, 04.08.2010 20:30
gut so !!!! es kann sich sehen lassen
Fr, 30.07.2010 11:37
Ich habe dem ehrwürdigen Abt n ichts mehr hinzu zu fügen.
Di, 06.07.2010 09:38
Zur zeit gibt es da keine Mögl ichkeit. Du müsstest das gesam te RSS Widget umschreiben. Fal ls du das vorhast, wäre [...]
Di, 06.07.2010 04:17
Hallo! Super Anleitung hier - Respekt!!! Weiß einer vo n euch wie man in den RSS Feed auch Fotos rein bekommt [...]