Am Wochenende mal wieder auf Kurzurlaub gewesen. Von Freitag bis Sonntag mit Barbara in
Straßbourg gewesen, dabei nur ein kurzer Abstecher zum Pokalspiel der Wild Wings in Freiburg. Das Wichtigste zuerst. Straßbourg hat uns sehr gut gefallen, kann eine Reise dorthin jedem nur empfehlen. Unser Hotel haben wir über
Holidaycheck gefunden und waren damit auch sehr zufrieden. Nah zum Zentrum, ordentliche Ausstattung, nur eine sauenge Parkgarage. Unglaublich in was für Ecken ein Franzose noch ein Auto reinpacken kann. Aber das Auto hat es ohne Schrammen überstanden.
Nun zur Stadt: Eine sehr gut erhaltene Altstadt, nicht umsonst unter den Schutz des
Unesco-Welterbes gestellt. Traumhafte Fachwerkhäuser, ein beeindruckendes Münster und viele weitere Bauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Dazu die einzigartige Lage am Fluß Ill und wunderschönes Sommerwetter - was will man mehr? Schön ist auch, dass die Stadt nahezu autofrei ist, eine moderne Tram hilft beim Erkunden der City. Für 4,80€ gibt es einen 24-Stunden-Fahrschein für bis zu drei Personen.
Um einen ersten Überblick zu bekommen haben wir eine einstündige Bootstour rund um die Altstadt gemacht. Sehr empfehlenswert, da man sehr viel sieht und dazu noch Erklärungen über Kopfhörer in verschiedenen Sprachen bekommt. Danach sind wir zwei Tage lang durch die Stadt gelaufen und konnten das wunderbare Flair am Wasser genießen. Sowohl der belebte Münsterplatz wie auch das unter dem Namen Petite France bekannt Gerberviertel laden zum Bummeln und Verweilen in einem der zahlreichen Cafes und Restaurants ein, die durchgehend mit Außenbestuhlung aufwarten.
Apropos Restaurant: Trotz der vielen Touristen überzeugten alle Restaurants die wir besucht haben durch faire Preise und gutes Essen. Keine Touristenfallen. Am besten gefiel uns der
Gurtlerhoft - tolle Atmosphäre im Gewölbekeller und leckere elsässiche Spezialitäten, serviert in ausreichend großen Portionen. Am Abend konnte man im bekanntesten Fachwerkhaus der Stadt - dem
Maison Kammerzell - noch bis spät in die Nacht bei lauen Temperaturen draußen sitzen und bei einem leckeren Bier vom Fass die Leute beobachten. Die nachts um halb 11 gebotene Illumination der Kathedrale war eher enttäuschend.
Negativ aufgefallen sind uns eigentlich nur die vielen Bettler, die teilweise sehr aufdringlich waren und sogar beim Essen am Tisch auftauchten. Ich hab ja nix gegen die Leute, aber ein "Non" sollten sie eigentlich auch verstehen.
Fotos muss ich nachliefern - so ist das halt, wenn man noch analog fotografiert.
Zum Straßburgbericht ist nichts mehr hinzuzufügen.Ich war schon selber dreimal,davon zweimal übers Wochenende in Straßburg.Ich kann selber auch nur nochmal bestätigen,dass Straßburg eine schöne Stadt mit einem gewissen Flair ist.Aber wie Matthias schon berichtet hat,ist der einzige negative Punkte die Bettler.auch ich habe diese unschöne Situation gemacht,dass sie sogar an die Tische kommen zum betteln.
Also zum Schluss. MAch weiter so,Matthias.
gruß Karsten