Das ging jetzt aber überraschend schnell - die Wild Wings trennen sich von Justin Mapletoft.
Offensichtlich hat man sich finanziell geeinigt, denn freiwillig geht er bestimmt nicht und verzichtet auf sein Geld, ein neuer Club ist auch in Sicht.
Irgendwo finde ich es nachvollziehbar, aber auch schade, denn ich habe Mapletoft nie so verteufelt, wie das viele andere getan haben. Für mich war er immer ein Spieler mit enormen Potential, der, trotz seiner Null-Tore-Ausbeute, einige Momente zum Zunge schnalzen aufs Schwenninger Eis gezaubert hat. Im Gesamten betrachtet ist das natürlich zu wenig gewesen. Ein paar Zuckerpässe pro Spiel können nicht verbergen, dass er von den Ansprüchen Goalgetter und Führungsspieler weit entfernt ist.
Ich hatte immer gehofft, er explodiert noch und lebt das Potential aus, das er immer angedeutet hat. Schade, sollte wohl nicht so sein. Ich würde die ganze Sache unter Mißverständnis einordnen. Ob er wirklich nicht wollte? Ob das System nicht passte? Ob es einen anderen Grund gegeben hat? - Wir werden es wohl nie erfahren, aber letztlich ist es vermutlich für beide Seiten gar nicht schlecht. Denn sind wir ehrlich - selbst mit guten Leistungen hätte er die Stimmungslage kaum noch drehen können, bei der er schon bei vielen Fans absolut unten durch war.


